UNBUBBLE - 13 Fragen: Leidet Deutschland unter einem "Akademisierungswahn"?
- 08.04.2026
Immer mehr junge Menschen studieren, viele Ausbildungsplätze bleiben unbesetzt. Gleichzeitig steigt die Arbeitslosigkeit unter Akademiker*innen. Gerät das System aus dem Gleichgewicht?
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- 08.04.2026
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Immer mehr junge Menschen studieren, viele Ausbildungsplätze bleiben unbesetzt. Gleichzeitig steigt die Arbeitslosigkeit unter Akademiker*innen. Gerät das System aus dem Gleichgewicht?
Die Hörsäle sind voll, die Werkstätten leer: So viele junge Menschen wie nie zuvor entscheiden sich für ein Studium, während tausende Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben. Gleichzeitig steigt aktuell unter Akademiker*innen die Arbeitslosenquote. Befinden wir uns in einer Schieflage?
Azubis oder Studierende – wer ist besser dran?
Für die einen ist klar: Zu viele junge Menschen entscheiden sich für ein Studium – oft aus den falschen Gründen. Es sei finanziell attraktiver und genieße gesellschaftlich ein höheres Ansehen als eine Ausbildung. Dabei werden Fachkräfte im Handwerk und in vielen Ausbildungsberufen dringend benötigt.
Andere betonen hingegen die Chancen eines Studiums – besonders für junge Menschen aus nicht-akademischen Familien. Akademische Abschlüsse zahlen sich im Durchschnitt finanziell aus, und der Arbeitsmarkt benötigt zunehmend hochqualifizierte Fachkräfte. Bei 13 Fragen diskutieren wir: Leidet Deutschland unter einem "Akademisierungswahn"?
Gäste dieser Folge:
Rüdiger Maas, Generationenforscher
Maurice Odendahl, Dachdeckergeselle und Content Creator
Sammy, Barkeeper und Content Creator
Yasemin Kesti, Co-Gründerin einer Berufsorientierungs-Plattform
Lisa Niendorf, Bildungsforscherin
Ismail Topalca, Medizinstudent