Rosa Filter, weicher Glow und Tellerpupillen im Close-up. Unter dem Hashtag #pingtok inszeniert eine Subkultur den Drogenrausch auf TikTok als ästhetischen Trend.
Doch was steckt wirklich dahinter? Paula taucht ein in eine Bubble, in der der Rausch nicht auf Partys, sondern isoliert im eigenen Zimmer stattfindet.
Vom rosa Filter zum Drogen-Deal: Das System #pingtok
Schnell wird klar: PingTok ist mehr als ein Look, es ist ein System. Paula zeigt uns, wie mit Algospeak - zum Beispiel #tanteemma als Code für MDMA und #onkelben für Benzos - Plattformrichtlinien umgangen und in den Kommentaren offen gedealt wird. Die Recherche offenbart: Der Hype ist ein gefährlicher Remix aus Christiane F.-Romantik und Tumblr-Ästhetik, befeuert von einem unerbittlichen Algorithmus.
Den brutalen Realitätscheck liefert Darius. Er überlebt seine Drogenvergangenheit nur knapp. Bei Darius führte der Konsum in die Isolation – aber was ist mit Jugendlichen, für die Alleinkonsum der Einstieg ist? Die große Frage: Macht die Normalisierung des Allein-Konsums auf TikTok Drogen noch tödlicher? Darüber spricht Paula mit dem Experten Prof. Dr. Bernd Werse, Leiter des Instituts für Suchtforschung in Frankfurt.
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