Eine falsche Aktion, ein Shitstorm, eine Karriere vorbei – so läuft Cancel Culture in der Wahrnehmung einiger ab. Die einen sehen darin ein wichtiges Korrektiv, gerade dort, wo Gesetze nicht greifen. Die anderen eine digitale Hinrichtung ohne zweite Chance, angetrieben von Reichweite, Algorithmus und der Lust an der Empörung. Doch wann ist Gegenwind im Netz berechtigt – und wann schießt er über sein Ziel hinaus?
Vier Perspektiven, keine festen Fronten
Moderatorin Clara Westhoff lädt ein zum UNBUBBLE-Talk. Am Tisch: YouTuber Jay Riddle, Content Creator Etienne Steffen sowie die Politfluencerinnen Meltem Seker und Jette Nietzard. In dieser Debatte gibt es keine klassischen Pro- und Kontra-Lager – zu jeder neuen These müssen sich die Gäste per Knopfdruck neu positionieren.
Welche Argumente setzen sich durch? Können nur Menschen mit Geld und Prominenz einen Shitstorm überleben? Profitieren einige sogar davon? Was passiert mit denen, die zu Unrecht gecancelt werden? Und wo stehen die vier Gäste am Ende der Diskussion? Der UNBUBBLE Talk zeigt auf, dass Cancel Culture keine einfachen Antworten zulässt.
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