37 Grad - die Einzeldokus - 37°: Keine Zeit für Tränen
Die Diagnose Krebs beim eigenen Kind stellt das Leben von Familien auf den Kopf. Die Behandlung zieht sich nicht selten über Jahre, der Ausgang ist trotz immer besserer Behandlungsmethoden oft ungewiss. 37 Grad erzählt die Geschichte von zwei Familien.
Die Diagnose Krebs beim eigenen Kind stellt das Leben von Familien auf den Kopf. Die Behandlung zieht sich nicht selten über Jahre, der Ausgang ist trotz immer besserer Behandlungsmethoden oft ungewiss. 37 Grad erzählt die Geschichte von zwei Familien.
Eine Art von "Normalität" finden
Für die Familie ist nichts mehr alltäglich, alles richtet sich nach Leonies Therapien. "Wir haben immer eine Pause von höchstens drei Monaten. Nur so lange können wir planen und Normalität leben", sagt Steffi. Alle drei Monate wird ein neues CT von Leonies Lunge gemacht. Durchatmen, wenn es ohne Befund ist, oder erneut bangen und hoffen, dass es noch andere Therapieansätze gibt.
Kein normales Familienleben möglich
Fast ein Jahr Krankenhaus, nicht wissend, ob die Chemotherapie anschlägt, ob Fabios Leukämie auch ohne Knochenmarktransplantation behandelt werden kann. Das ganze Familienleben zerbröselt, jeder ist mit seinen Sorgen um Fabio beschäftigt, nichts ist mehr wie vorher. Und dann gibt es ja auch noch Fabios Schwester Lisa (9), um die sich die Eltern kümmern wollen. Während die Mutter die meiste Zeit auf der Krebsstation verbringt, sorgt der Vater zu Hause für die Tochter. "Wir sind im Prinzip wie zwei Alleinerziehende, jeder hat ein Kind. Meine Frau ist in der Klinik, und ich bin zu Hause mit Lisa", erzählt Alex, Fabios Vater.
"Wichtig ist das Leben zwischendrin!"
"37°" zeigt zwei Elternpaare, denen es darum geht, ihren Kindern auch einen Alltag zu ermöglichen, ihnen zwischen Chemotherapie, Bangen und Hoffen zu zeigen, dass das Leben trotzdem schöne Momente hat. Auch wenn sie das als Eltern an manchen Tagen selbst nicht glauben.