Ein großer Teil der Drogen, die auf US-amerikanischen Straßen verkauft werden, stammt aus mexikanischen Kartellen. "El Chapo", einem der berüchtigtsten Drogenbosse aller Zeiten, gelingt es immer wieder, der Justiz zu entkommen. Doch handelt es sich dabei um pures Glück?
Die Rolle der mexikanischen Regierung
Zeitzeugen und Investigativjournalisten offenbaren, welche Ausmaße die Gewalt der Kartelle und der Sicarios – ihrer Auftragsmörder – in Mexiko annimmt. Insiderinformationen legen einen erschreckenden Verdacht nahe: Hatte die mexikanische Regierung ihre Hände im Spiel, als "El Chapo" entkommen konnte?
Auch enthüllt ein mexikanischer Ex-Bundespolizist, was die Öffentlichkeit nie erfahren sollte: Anstatt die Bevölkerung zu schützen, beging er auf Geheiß der Regierung unzählige Straftaten.
Brisant: Der Sekretär für Innere Sicherheit, Genaro García Luna, wird beschuldigt, von diesen Vorgängen nicht nur gewusst, sondern sie aktiv unterstützt zu haben. Im Gegenzug für üppige Bestechungsgelder soll er dafür gesorgt haben, dass das Sinaloa-Kartell ungestört seinen Geschäften nachgehen kann. Dazu soll er rivalisierende Kartelle bekämpft haben. Erbitterte Kämpfe zwischen den Kartellen und ihren Zellen folgten – und mit ihnen ein Blutvergießen bisher ungekannten Ausmaßes.
Alles nur ein Zirkus?
Nicht nur Drogen werden über die US-amerikanisch-mexikanische Grenze geschmuggelt; auch Waffen sind eine begehrte Ware. Unscheinbare Mittelsmänner kaufen in den USA im großen Stil Kriegswaffen für mexikanische Kartelle – und die US-Regierung weiß Bescheid.
Nichts in diesem Krieg gegen die Drogen ist so, wie es scheint. Vermeintlich unschuldige Familienväter wissen den Konflikt für sich zu nutzen, und Politiker sind bereit, über Leichen zu gehen, um ihre Ziele zu erreichen. Doch für sie alle gilt: Wer mit dem Teufel tanzt, verbrennt sich schnell die Finger.
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