Leon Windscheid trifft einen Biohacker, die Gerontopsychologin Eva-Marie Kessler, den Soziologen Hartmut Rosa - und einen 102-Jährigen, der frisch verliebt ist. Außerdem sprechen Super-Ager mit Schulkindern darüber, wie ein guter Umgang mit dem Alter gelingen kann.
Mindset und Altern: Wie unsere Einstellung das Altwerden prägt
Wie wir altern, hängt stark davon ab, wie wir über das Alter denken. Das erklärt Alternsforscherin Eva-Marie Kessler. Eine negative Sicht kann zur selbsterfüllenden Prophezeiung werden. Entscheidend für ein gutes Altern sind drei Faktoren: Lebensstil, Umwelt und
innere Haltung. Denn unsere Gene bestimmen nur einen Teil unserer Lebensspanne.
Super-Ager: Was Menschen richtig machen, die gesund alt werden
Franz Bilzer ist 102 Jahre alt, Trompeter - und frisch verliebt. Für ihn liegt das Geheimnis eines langen, erfüllten Lebens nicht in Perfektion, sondern in der richtigen Einstellung: neugierig bleiben, offen sein, das Positive sehen. Ein Ansatz, der viele Super-Ager verbindet.
Generationen im Dialog: Was wir voneinander lernen können
Auch die logo- Kinderreporterinnen und Kinderreporter stellen Fragen ans Alter: In Gesprächen mit Super-Agern wollen sie wissen, wie gutes Altwerden funktioniert - und was sie schon heute dafür tun können. Dabei wird klar: Der Austausch zwischen den Generationen verändert den Blick auf das Älterwerden.
Jugendwahn und Social Media: Warum Altern negativ besetzt ist
In unserer Gesellschaft gilt Altern oft als Makel. Anti-Aging-Trends beginnen immer früher, selbst Kinder inszenieren sich bereits gegen ein Älterwerden, das noch gar nicht da ist. Glatte Haut,
optimierte Körper - Jugend wird zum Dauerzustand, den es zu halten gilt.
Biohacking und Longevity: Der Traum vom ewigen Leben
Die Longevity-Community will das Altern aktiv beeinflussen. So wie Maurice Lichtenberg, der vom US-amerikanischen Unternehmer Bryan Johnson und dessen radikaler Mission "Don’t Die" inspiriert wurde. Der Millionär versucht, nicht zu sterben - ob Maurice auch so weit gehen würde, findet Leon Windscheid im Gespräch mit ihm in einem Biohacking-Club in München heraus.
Gut altern: Was wirklich zählt
Doch woher kommt unser negativer Blick aufs Alter? Soziologe Hartmut Rosa erklärt: Früher stand hohes Alter für Erfahrung und Autorität, heute oft für Stillstand. In einer beschleunigten Gesellschaft droht, wer langsamer wird, den Anschluss zu verlieren.
Rosas Antwort: Resonanz statt Optimierung. Ein gutes Leben - und gutes Altern - entsteht im bewussten Austausch mit der Welt und in der Akzeptanz der eigenen Endlichkeit. Ein Perspektivwechsel, der den Blick auf Longevity grundlegend verändert.
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