Drei inhaftierte Frauen in der Haftanstalt São Luís im brasilianischen Maranhão
Überleben hinter Gittern
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Überleben hinter Gittern - Brasilien: Mütter und Mörderinnen

Überleben hinter Gittern
Brasilien: Mütter und Mörderinnen
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Überleben hinter Gittern
Brasilien: Mütter und Mörderinnen
  • 11.08.2026

In der Haftanstalt São Luís im brasilianischen Maranhão befindet sich eines der härtesten Frauengefängnisse der Welt. Strenge Regeln, Gewalt, aber auch Hoffnung bestimmen dort das Leben.

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Brasilien: Mütter und Mörderinnen

In der Haftanstalt São Luís im brasilianischen Maranhão befindet sich eines der härtesten Frauengefängnisse der Welt. Strenge Regeln, Gewalt, aber auch Hoffnung bestimmen dort das Leben.

In dem Gefängniskomplex sitzen Hunderte Frauen wegen Mordes, Drogenschmuggels oder Bandenkriminalität ein, oftmals für Jahrzehnte. Unter ihnen sind auch Schwangere und Mütter mit kleinen Kindern, die ihre ersten beiden Lebensjahre hinter Gittern verbringen.

Alltag im brasilianischen Frauengefängnis

Wer in São Luís überdauern will, muss sich anpassen. Es herrscht nicht nur extremer Platzmangel, auch die hygienischen Bedingungen sind miserabel. Doch es gibt auch Lichtblicke: Ob bei der Arbeit in der Gefängnisbäckerei, beim Lesen- und Schreibenlernen im Unterrichtsraum oder beim Bibelstudium - viele Insassinnen finden in der Haft einen besonderen Anker, der im besten Fall dabei helfen kann, ihr Leben zu verändern und der Kriminalität für immer den Rücken zu kehren. Doch der Einfluss der Banden, der viele von ihnen hinter Gittern gebracht hat, ist auch im Gefängnis allgegenwärtig.
Gewalt, Enge und Machtkämpfe prägen viele Gefängnisse weltweit. "Überleben hinter Gittern" zeigt den Kampf der Insassen um Würde und Zukunft – und wirft die Frage auf, wann Kontrolle zur Unterdrückung wird.