Gefängnisgebäude hinter einer hohen Mauer.
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Überleben hinter Gittern - Frankreichs Strafvollzug am Limit

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Frankreichs Strafvollzug am Limit
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Frankreichs Strafvollzug am Limit
  • 11.08.2026

Frankreichs Gefängnisse stehen vor dem Kollaps: Überbelegung, Gewalt und Suizide gehören zum Alltag der Insassen und Aufseher.

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Frankreichs Strafvollzug am Limit

Frankreichs Gefängnisse stehen vor dem Kollaps: Überbelegung, Gewalt und Suizide gehören zum Alltag der Insassen und Aufseher.

In Haftanstalten wie Villepinte und Fresnes schlafen Hunderte auf dem Boden, die Zellen sind feucht und von Ungeziefer befallen. Personalmangel, psychisch kranke Gefangene, Schmuggel und zunehmende Aggression bringen das System an seine Grenzen.

Alltag zwischen Überbelegung und Gewalt

Die Strafvollzugsbeamten arbeiten täglich am Limit. Gründe dafür sind unter anderem improvisierte Waffen und illegale Drohnenlieferungen. In Frankreichs Haftanstalten Villepinte und Fresnes wurden allein 2025 Hunderte Drohnenvorfälle gemeldet, oft mit Drogen oder Smartphones beladen.

Spezialeinheiten rücken aus, wenn Konflikte eskalieren, doch auch sie sind regelmäßig in der Unterzahl: In Fresnes, für knapp 1700 Insassen gebaut und inzwischen weit überbelegt, kommen auf 100 Häftlinge oft nur zehn bis zwölf Wärter. Häftlinge berichten von Rattenplagen, Schimmelbefall und bis zu 22 Stunden täglicher Zellenhaft bei hoher Suizidrate. Die Aufseher kämpfen täglich um Sicherheit und Ordnung in einem System, das seit Jahren wegen menschenunwürdiger Zustände auch international in der Kritik steht.

Ein Blick hinter die Gefängnismauern

Die Dokumentation begleitet den Alltag in französischen Gefängnissen und zeigt die Herausforderungen für Insassen und Justizvollzugsbeamte. Sie macht deutlich, wie Überbelegung, Personalmangel und Gewalt ein System an seine Grenzen bringen.