Rom - Im Schatten des Imperiums - Caracallas Garde
- Neue Folge
- Geschichte
- Dokumentation
- aufschlussreich
- 2025
- ZDFinfo
Im 3. Jahrhundert stützt Kaiser Caracalla seine Macht auf die Prätorianergarde. Doch die Elitetruppe, die ihn schützen soll, wird selbst zum Machtfaktor und zur tödlichen Gefahr.
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Die Armee als "Kaisermacher"
Nach der Ermordung seines Bruders Geta regiert Caracalla allein. Seine Herrschaft stützt er vor allem auf das Heer und die Prätorianergarde. Um die Loyalität der Soldaten zu sichern, erhöht er ihren Sold und stärkt ihr Ansehen. Die Dokumentation erzählt über diese Zeit aus Sicht des fiktiven germanischen Prätorianers Drusus. Als Mitglied der kaiserlichen Leibgarde erlebt er den Alltag einer Truppe mit großer Macht.
Die Prätorianer schützen den Kaiser, begleiten ihn auf Reisen und Feldzügen und verfügen über erheblichen politischen Einfluss. Ihre Loyalität kann eine Herrschaft sichern, ihr Verrat einen Kaiser zu Fall bringen.
Caracalla sucht die Nähe zum Militär und regiert mit großer Härte. Zugleich setzt er weitreichende politische Zeichen. 212 unterzeichnet er die Constitutio Antoniniana. Ein Erlass, der allen freien Einwohnern des Imperiums das römische Bürgerrecht verleiht. Monumentale Bauprojekte wie die Caracalla-Thermen demonstrieren seinen Herrschaftsanspruch und sollen seinen Ruhm mehren.
Intrigen und Rivalitäten am Hof von Caracalla
Seine Herrschaft zeigt, wie schnell Loyalität in Angst und Gewalt umschlagen kann. Denn am Ende wird ausgerechnet das Militär zur größten Gefahr für den Kaiser. Caracalla fällt einem Mordanschlag zum Opfer. Und der Einfluss der Armee auf die Politik ist größer denn je.