Vikings – Legendäre Könige - Die Vereinigung Dänemarks
Um 965 stellt der dänische König Harald Gormsson, besser bekannt als Harald Blauzahn, die Weichen neu. Mit seiner Hinwendung zum Christentum verändert er das Machtgefüge Skandinaviens.
Vom heidnischen zum christlichen Volk
Durch die Hochzeit mit der Tochter des elbslawischen Abodritenfürsten Mistiwoi sichert er seine Macht zudem nach Südosten hin ab. Auf dem berühmten Runenstein von Jelling, der "Taufurkunde Dänemarks", hält Harald seine epochalen Errungenschaften fest. Er rühmt sich, "ganz Dänemark und Norwegen gewonnen zu haben", und schmückt sich als erster nordischer Herrscher mit dem Abbild Jesu Christi.
Harald - der selbstbewusste Wikingerkönig
Für Archäologen und Mediävisten sind Harald Blausteins physische Hinterlassenschaften ein echter Glücksfall. Sie erlauben es den Forschenden, den dynamischen Übergang von einer heidnischen zu einer christlichen Gesellschaft im Detail zu rekonstruieren und unseren Blick auf die frühmittelalterlichen Wikingergesellschaften neu zu justieren.