Junge Frau steht vor einem Spiegel und sieht verzweifelt aus.
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37 Grad Kurzreportagen - Impostor-Syndrom: Ich muss perfekt sein

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Impostor-Syndrom: Ich muss perfekt sein
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Impostor-Syndrom: Ich muss perfekt sein
  • 03.02.2026

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Impostor-Syndrom: Ich muss perfekt sein

Anna ist ausgebildete Physiotherapeutin und unterrichtet an einer Physiotherapieschule. Trotz ihrer Erfolge hat sie ständig das Gefühl, nicht gut genug zu sein – als würde sie eine Hochstaplerin spielen. Die Sorge, dass ihr Umfeld sie „entlarvt“, begleitet sie permanent.

Was ist das Impostor-Syndrom?

Anna leidet am sogenannten Impostor-Syndrom – kein medizinisches Problem, sondern ein psychologisches Phänomen. Betroffene glauben, ihre Erfolge seien Zufall oder Glück, nicht das Ergebnis eigener Fähigkeiten. Für Anna ist der Selbstvorwurf allgegenwärtig: „Du kannst das eigentlich nicht.“

Der tägliche Kampf mit der inneren Stimme

Fast jeden Tag muss sie sich ihrer inneren Kritik stellen, die ihre Kenntnisse infrage stellt und ihre Erfolge kleinredet. Die Kluft zwischen Fremd- und Selbstwahrnehmung ist enorm. Auch privat fällt es ihr schwer, Anerkennung anzunehmen oder offen über Gefühle zu sprechen. Ein Test bei einer Expertin bestätigt Annas höchste Stufe des Impostor-Syndroms. Coachin Michaela rät ihr zu einem Erfolgstagebuch, Perspektivwechseln und freundlicherem Umgang mit sich selbst. Anna lernt, mit Unsicherheiten zu leben und nicht alles perfekt machen zu müssen. Ihr Umgang mit dem Impostor-Syndrom bleibt ein ständiger Balanceakt – zwischen Selbstzweifel und der Anerkennung ihrer eigenen Leistung.