Neue Folge
ZDF
Start Up mit Behinderung - Anna Dorina Hörster: Ich mach mein Ding
Start Up mit Behinderung
Anna Dorina Hörster: Ich mach mein Ding
Anna stellt in Eigenregie medizinische Hilfsmittel zum Beispiel Drainage Cover her und verkauft sie über ihren Onlineshop. Außerdem nutzt sie die sozialen Medien, um sich für Inklusion und gegen Ausgrenzung einzusetzen.
Anna Hörster lebt von klein auf mit starken Bauchschmerzen, Probleme mit ihrem Rücken und der Schulter kommen hinzu. Erst 2021 erhält sie die Diagnose Ehlers-Danlos-Syndrom. Eine sehr seltene, erblich bedingte Erkrankung des Bindegewebes mit zahlreichen Unterformen, die verschiedene Organe betreffen können.
Bei Anna macht sich die Erkrankung sehr vielfältig bemerkbar, unter anderem, in dem immer wieder ihre Gelenke auskugeln oder verkeilen und sie das Gefühl hat, sie kann ihre Muskeln nicht mehr ansteuern. Daher ist sie bei längeren Strecken auf ihren Rollstuhl angewiesen. Seit 2022 muss sie sich aufgrund ihrer Magen-Darmlähmung größtenteils künstlich über Sonden und Pots ernähren.
Beruflich wollte Anna schon immer selbstständig sein. So kam ihr die Idee, medizinische Produkte, die sie selbst im Alltag benötigt, schöner zu gestalten. Sie sollen nicht mehr kalt und steril aussehen, sondern freundlich und warm – einfach schön. So begann sie Hilfsmittel wie Hüllen aus schönen, bunten Stoffen für Ernährungssonden, Blasenkatheter und intravenöse Katheter zu entwerfen und selbst zu fertigen. Das soll Betroffenen zu einem positiveren Umgang mit ihrer Erkrankung helfen, den Alltag mit Schläuchen, Infusionsbeutel und Co angenehmer machen. Die Idee kommt an: Inzwischen bestellen immer mehr Menschen mit unterschiedlichen Erkrankungen die bunten Hilfsmittel in ihrem Onlineshop, der nach und nach weiterwächst.
Ebenso ist Anna auf Social Media aktiv, setzt sich als Influencerin für Inklusion und gegen Benachteiligung von Menschen mit Behinderung und chronischen Erkrankungen ein. Sie will auch Menschen, denen man ihre Erkrankung oder Behinderung nicht ansieht, zu mehr Akzeptanz verhelfen, sie sichtbarer machen. Inzwischen ist ihre Reichweite so groß, dass Social Media auch Teil ihrer beruflichen Selbstständigkeit geworden ist.
Bei Anna macht sich die Erkrankung sehr vielfältig bemerkbar, unter anderem, in dem immer wieder ihre Gelenke auskugeln oder verkeilen und sie das Gefühl hat, sie kann ihre Muskeln nicht mehr ansteuern. Daher ist sie bei längeren Strecken auf ihren Rollstuhl angewiesen. Seit 2022 muss sie sich aufgrund ihrer Magen-Darmlähmung größtenteils künstlich über Sonden und Pots ernähren.
Beruflich wollte Anna schon immer selbstständig sein. So kam ihr die Idee, medizinische Produkte, die sie selbst im Alltag benötigt, schöner zu gestalten. Sie sollen nicht mehr kalt und steril aussehen, sondern freundlich und warm – einfach schön. So begann sie Hilfsmittel wie Hüllen aus schönen, bunten Stoffen für Ernährungssonden, Blasenkatheter und intravenöse Katheter zu entwerfen und selbst zu fertigen. Das soll Betroffenen zu einem positiveren Umgang mit ihrer Erkrankung helfen, den Alltag mit Schläuchen, Infusionsbeutel und Co angenehmer machen. Die Idee kommt an: Inzwischen bestellen immer mehr Menschen mit unterschiedlichen Erkrankungen die bunten Hilfsmittel in ihrem Onlineshop, der nach und nach weiterwächst.
Ebenso ist Anna auf Social Media aktiv, setzt sich als Influencerin für Inklusion und gegen Benachteiligung von Menschen mit Behinderung und chronischen Erkrankungen ein. Sie will auch Menschen, denen man ihre Erkrankung oder Behinderung nicht ansieht, zu mehr Akzeptanz verhelfen, sie sichtbarer machen. Inzwischen ist ihre Reichweite so groß, dass Social Media auch Teil ihrer beruflichen Selbstständigkeit geworden ist.