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Weniger Zuzüge : Kein Bevölkerungswachstum im Corona-Jahr 2020

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Die Zahl der Sterbefälle überstieg die Zahl der Geburten im vergangenen Corona-Jahr deutlich. Aber auch die Zahl der Zugezogenen sank 2020.

Menschenmenge im Gegenlicht in der Altstadt von Düsseldorf
83,2 Millionen Menschen leben in Deutschland
Quelle: Imago

Erstmals seit 2011 ist die Zahl der deutschen Bevölkerung nicht gestiegen. Zwar sind auch 2020 mehr Menschen gestorben als geboren wurden, doch dieses Geburtendefizit gibt es bereits seit einigen Jahren. Dass die Bevölkerungszahl trotzdem bislang wuchs, lag an den Zuzügen aus dem Ausland. Ohne diese Zuwanderung würde die Einwohnerzahl bereits seit 1972 stetig sinken.

Bevölkerungsentwicklung: Weniger Babys, mehr Sterbefälle

2020 wurden in Deutschland mit 773.166 rund 5.000 weniger Babys als 2019 geboren. Dem gegenüber stehen 985.620 Verstorbene. Damit gibt es ein Geburtendefizit von 212.454. Zum Vergleich: Im Jahr 2019 gab es 778.090 Geburten und 939.520 Sterbefälle, damit ein Geburtendefizit von 161.430.

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Deutschlands Bevölkerung wuchs bislang durch Zuzüge aus dem Ausland. Da mehr Menschen zu- als wegziehen, konnte damit das Geburtendefizit gedeckt werden. Seit fünf Jahren nimmt dieser Wanderungssaldo allerdings stetig ab. Im Corona-Jahr 2020 wirkten sich zudem die weltweiten Reisebeschränkungen auf die Wanderungensbewegungen aus. Und ein Corona-Einfluss auf die Anzahl der Neugeborenen lässt sich 2020 nicht festmachen. Der wird erst, wenn es einen geben sollte, 2021 sichtbar.

Corona-Jahr 2020: Weniger Zuzüge

Von März bis Juni, zeitgleich mit dem Beginn weltweiter Reisebeschränkungen und den Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung, haben besonders die Zuwanderungen um 42 Prozent im Vergleich zu 2019 abgenommen. Im gesamten Jahr 2020 wanderten 35 Prozent weniger Menschen nach Deutschland ein als im Vorjahr. Aber auch ein Drittel weniger Menschen verließ Deutschland.

Gleichzeitig entstand durch die höhere Sterbefall- und die niedrigere Geburtenzahl ein Defizit von 212.454, so dass die Zuwanderung von 208.586 das Geburtendefizit 2020 nicht ausgleichen konnte.

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