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Coronatests in Peking

Sport - CT-Wert von 40 auf 35 gesenkt 

Der umstrittene CT-Richtwert für Corona-Tests bei den Olympischen Winterspielen wird von 40 auf 35 gesenkt. Das gaben das IOC und das chinesische Organisationskomitee bekannt.

Nachrichten

Newsticker

Ski Alpin25.01. 12:17

DOSB-Team wächst auf 149 Athleten

Skirennfahrer Julian Rauchfuß ist für die kommenden Winterspiele in Peking nachnominiert worden. Das gab der Deutsche Olympische Sportbund bekannt. Damit umfasst das deutsche Aufgebot für die Winterspiele vom 4. bis 20.Februar nun insgesamt 149 Sportlerinnen und Sportler. Der 27-Jährige profitiert davon, dass die Alpin-Riege des Deutschen Skiverbandes vom Internationalen Olympischen Komitee einen weiteren Quotenplatz für das Event in China erhalten hat. Die nationale Norm von einem Top-8- oder zwei Top-15-Ergebnissen hatte Rauchfuß nicht erfüllt.

Olympia24.01. 17:19

DOSB-Betreuer Corona-positiv

Ein Betreuer des Team Deutschlands ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie der DOSB mitteilte, ist der Befund nach einem PCR-Test festgestellt worden. Der Betreuer sei symptomfrei und befinde sich aktuell in einem Quarantäne-Hotel. Die Abläufe vor Ort hätten den im Playbook beschriebenen Vorgaben entsprochen, die Kommunikation zwischen dem medizinischen Personal und dem DOSB sei sehr gut und kooperativ gewesen. "Durch das konsequente Einhalten aller Hygienemaßnahmen konnten sogenannte 'Close Contacts' im Team Deutschland vermieden werden", teilte der DOSB weiter mit.

Olympia24.01. 12:12

Erster Corona-Fall bei Olympia-Team

Bei den Einreise-Kontrollen vor den Winterspielen in Peking ist der erste Coronafall bei einem Olympia-Team festgestellt worden. Wie die Organisatoren mitteilten, sei am Vortag einer der 153 eingereisten Athleten und Funktionäre am Flughafen in Peking positiv getestet worden. Drei weitere Fälle wurden bei anderen Olympia-Akkreditierten ermittelt. Konkretere Angaben zur Identität der positiv Getesteten gibt es nicht. Bei den Winterspielen gelten strenge Corona-Richtlinien. Vor der Anreise müssen unter anderem alle Olympia-Beteiligten zwei negative PCR-Tests nachweisen.

Olympia24.01. 09:46

CT-Wert von 40 auf 35 gesenkt

Der umstrittene CT-Richtwert für Coronatests bei den Olympischen Winterspielen in Peking wird von 40 auf 35 gesenkt. Das gaben das IOC und das chinesische Organisationskomitee bekannt. Zuletzt hatte es heftige Kritik am bislang maßgeblichen hohen Wert gegeben. Je tiefer der CT-Wert, desto höher ist bei COVID-19 in der Regel die Viruslast im Körper. In Deutschland gilt die Grenze von 30, Getestete gelten ab diesem Wert als nicht mehr ansteckend.

Skeleton23.01. 20:19

Neise und Jungk bangen um Olympia

Die deutschen Skeletonis Hannah Neise und Axel Jungk müssen nach positiven Coronatests um die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen in Peking bangen. Beide wurden nach dem Weltcupfinale in St.Moritz in der Vorwoche positiv getestet. Das bestätigte der Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) der dpa. Der Gesamtweltcup-Zweite Jungk vom BSC Sachsen Oberbärenburg gilt als aussichtsreicher Medaillenkandidat. Die Winterbergerin Hannah Neise war als EM-Vierte zuletzt beste deutsche Starterin. Bei den Testrennen auf der Olympia-Bahn in Yanqing wurde sie Zweite.

Olympia21.01. 23:09

Peking: Fackellauf ohne Publikum

Aus Angst vor der Ausbreitung des Coronavirus haben die Organisatoren der Winterspiele den olympischen Fackellauf eingeschränkt. Sicherheit gehe immer vor, sagte der Vizedirektor des Organisationskomitees, Xu Zhijun. Er verwies auf die Vorbeugung gegen die Pandemie und andere Vorsichtsmaßnahmen. Der Fackellauf wird vom 2. bis 4.Februar durch die drei abgeriegelten Wettkampfareale in Peking sowie in Yanqing und Zhangjiakou vor den Toren Pekings führen. Das ohnehin schon stark verkürzte Finale des Laufs von Peking findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Olympia19.01. 10:40

DOSB entsendet 148 Olympia-Starter

Der Deutsche Olympische Sportbund wird voraussichtlich mit 148 Athletinnen und Athleten zu den Winterspielen nach Peking reisen. Bei einer zweiten Nominierungsrunde am Dienstag sind 103 Sportler aus elf Sportarten hinzugekommen, teilte der DOSB mit. Zuvor waren bereits 20 Athleten nominiert worden. Hinzu kommen 25 Eishockeyspieler. Ihre Namen werden mit Blick auf die laufende Saison und die Corona-Lage erst zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. Die finale Größe des Team D entspricht etwa der Mannschaftsstärke der Spiele von 2018 in Pyeongchang. Damals waren es 153 Sportlerinnen und Sportler.

Olympia17.01. 13:58

China stoppt freien Ticketverkauf

Entgegen ersten Plänen werden die Eintrittskarten für die Olympischen Winterspiele in Peking doch nicht an die allgemeine Öffentlichkeit verkauft, sondern nur über die Behörden organisiert verteilt. Zur Begründung verwies das Organisationskomitee auf die "komplizierte Lage" durch die Pandemie. Es sei notwendig, dass die Zuschauer sich streng an die Anforderungen zur Vorbeugung gegen das Virus hielten. Ausländische Zuschauer sind ohnehin nicht zugelassen. Die Teilnehmer an den Spielen im Februar dürfen sich nur in hermetisch abgeriegelten "geschlossenen Kreisläufen" bewegen.

Olympia11.01. 13:31

Pechstein reist zu achten Winterspiele

Eisschnellläuferin Claudia Pechstein hat mit der offiziellen Nominierung die letzte Hürde zur achten Olympia-Teilnahme bei den Winterspielen in Peking genommen. Die 49-jährige fünffache Olympiasiegerin aus Berlin gehört zu den 20 Athleten und Athletinnen, die vom Deutschen Olympischen Sportbund für die Winterspiele vom 4. bis 20.Februar nominiert wurden. Im Rodeln kann Felix Loch in Peking Jagd auf seinen vierten Olympiasieg hoffen. Im Eiskunstlauf ruhen die Hoffnungen auf den EM-Fünften im Paarlauf, Minerva Hase/Nolan Seegert. Die nächste DOSB-Nominierung ist am 18.Januar.

Olympia08.01. 12:28

Bach schließt Olympia-Absage erneut aus

Trotz der sich weiter verschärfenden Corona-Pandemie hat IOC-Chef Thomas Bach eine Absage der Winterspiele in Peking erneut ausgeschlossen. "Die Corona-Politik in China ist eine Null-Covid-Politik", also sehr streng, meinte Bach in der "Welt am Sonntag". Die zuletzt von Sportlern geäußerte Kritik an den Bedingungen vor Ort wies Bach zurück. Bei der Umsetzung sei man bisher etwas über das Ziel hinausgeschossen. Dies sei addressiert und werde korrigiert. Niemand positiv getestetes müsse ins Krankenhaus, wenn er asymptomatisch sei, sondern käme in ein angemessenes Quarantänehotel.

Olympia29.12. 16:53

Russland plant wohl Bewerbung für 2036

Russland will sich möglicherweise um die Olympischen Sommerspiele 2036 bewerben. Laut Vize-Regierungschef Dmitri Tschernyschenko seien das Olympische Komitee Russlands und das Sportministerium damit beauftragt worden, eine Ausrichterstadt zu finden. Russland ist für zwei Jahre weitgehend vom Weltsport ausgeschlossen und darf als Nation auch nicht bei Olympia in Peking teilnehmen. Zudem ist Russland bis zum 16.Dezember 2022 auch kein Start unter russischer Flagge und mit russischer Hymne bei Weltmeisterschaften wie der Fußball-WM 2022 in Katar erlaubt.

Olympia25.12. 15:00

Draisaitl: Wieder gutes deutsches Team

Eishockey-Star Leon Draisaitl hat Verständnis für die Nicht-Freistellung der NHL-Spieler für Olympia gezeigt. Angesichts der Omikron-Welle "hätte das wenig Sinn gemacht", sagte der Stürmer der Edmonton Oilers dem "Spiegel". Draisaitl rechnet in Peking auch so mit einer guten deutschen Mannschaft und hofft, dass die Leistung von 2018 wiederholt werden kann. "Nur vielleicht diesmal mit einer Goldmedaille". Das Fehlen der wenigen absoluten Topspieler fällt beim DEB-Team womöglich weniger ins Gewicht als bei anderen Nationen, die auf weit mehr Profis aus der NHL verzichten müssen.

Olympia24.12. 11:20

Geiger gegen Protest bei Olympia

Der deutsche Skispringer und Medaillenanwärter Karl Geiger hält die Olympischen Winterspiele in Peking für das falsche Forum, um Kritik an China und seiner Politik zu üben. Es gehe bei den Spielen ab dem 4.Februar um Sport und nicht um Politik, sagte der 28-Jährige der "Augsburger Allgemeinen". Die politischen Fragen hätten bei der Vergabe an China geklärt werden müssen. "Wir Aktiven können nicht ausbaden, was die Politik versäumt hat. Es gibt ohne Zweifel Dinge und Entwicklungen in China, die fragwürdig sind. Aber der Protest dagegen ist bei Olympia fehl am Platz", sagte Geiger.

Olympia23.12. 10:30

OK spürt "gewaltigen Druck"

Die Olympia-Macher in Peking sehen sich durch die Corona-Pandemie mit "gewaltigem Druck und Herausforderungen" konfrontiert. Die Ausbreitung der neuen Virus-Variante Omikron bringe "große Unsicherheit für die weltweite Covid-Situation", sagte Han Zirong, Vizepräsidentin des Organisationskomitees. Es sei höchst wahrscheinlich, dass "eine bestimmte Zahl von Fällen" bei den Spielen auftrete, so Han Zirong. Die Anforderungen der Behörden zur Vorbeugung müssten "energisch umgesetzt" werden. Weitere Maßnahmen bei den Spielen im Februar würden von der Ansteckung und Schädlichkeit von Omikron abhängen.

Olympia22.12. 16:18

Olympia in Peking 2022 ohne NHL-Profis

Wie schon in Pyeongchang 2018 werden auch bei den Olympischen Winterspielen in Peking (4. bis 20.Februar 2022) keine Profis aus der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL auflaufen. Die NHL und die Spielergewerkschaft NHLPA gaben am Mittwoch wie erwartet bekannt, dass ihre Profis wegen der Corona-Pandemie beim Großevent fehlen werden. Aus Deutschland spielen unter anderem Leon Draisaitl, Tim Stützle, Philipp Grubauer oder Moritz Seider in der NHL. Die NHL will die Zeit im Februar nutzen, um abgesagte Spiele nachzuholen. Bislang wurden 50 Partien wegen Coronafällen abgesagt.

Olympia21.12. 21:36

Olympia wohl ohne NHL-Profis

Das olympische Eishockeyturnier in Peking wird wohl ohne NHL-Profis stattfinden. Laut Medienberichten haben die NHL und die Spielergewerkschaft NHLPA entschieden, dass keine Spieler abgestellt werden. Grund ist: Die NHL braucht Zeit, um die bislang 50 wegen Corona abgesetzten Partien nachzuholen. Derzeit ist die Saison unterbrochen. Laut der Zeitung "Toronto Star" wird die NHL nun Kontakt mit dem IOC aufnehmen, um die Nachricht zu überbringen. Aus Deutschland spielen unter anderem Leon Draisaitl (Edmonton), Tim Stützle (Ottawa), Philipp Grubauer (Seattle) und Moritz Seider (Detroit) in der NHL.

Olympia16.12. 11:25

Deutsche Athleten: kein Olympia-Boykott

Tobias Preuß, Vizepräsident von Athleten Deutschland, schließt einen Sport-Boykott der Olympischen Winterspiele aus. "Einem sportlichen Boykott der Spiele stehen wir absolut entgegen", sagte Preuß. Den Sportlerinnen und Sportlern könne nicht die Verantwortung aufgebürdet werden, auf die Menschenrechtsverletzungen in China hinzuweisen und dagegen zu protestieren. "Wir als Sportler hatten keine Teilhabe an der unserer Meinung nach verantwortungslosen Vergabe der Spiele an China. Und nun uns diese Verantwortung aufzuerlegen, dort handeln zu müssen, sehen wir als falsch und unfair an."

Olympia15.12. 09:52

Bach garantiert Meinungsfreiheit

Unzufriedene Sportler*innen, Behinderung der Medien und der Fall von Tennisspielerin Peng Shuai: Der Druck auf das Gastgeberland der Olympischen Winterspiele 2022 wächst. Einige Länder wollen die Spiele in China diplomatisch boykottieren. IOC-Präsident Thomas Bach sicherte den Athlet*innen im ZDF-Interview nun eine uneingeschränkte Meinungsäußerung zu: "Die Athleten sind frei, sich auf Social Media, bei Pressekonferenzen, in Interviews und Gesprächen zu äußern." Auch der freie Zugang zum Internet für die Presse sei gegeben. Das komplette Interview gibt es bei sportstudio.de.

Olympia14.12. 22:41

Peng Shuai: Bach verteidigt Gespräch

Für den Umgang mit China im Fall Peng Shuai hatte das IOC viel Kritik einstecken müssen. IOC-Präsident Thomas Bach verteidigte nun das Vorgehen im exklusiven ZDF-Interview. Durch das Video-Gespräch mit der Tennisspielerin vor wenigen Wochen "haben wir diese Sorge um die körperliche Unversehrtheit, die das oberste Menschenrecht ist, nehmen können und wir werden diesen Kontakt auch weiter aufrecht erhalten." Peng Shuai war nach Vorwürfen der sexuellen Nötigung gegen einen Parteifunktionär zeitweise aus der Öffentlichkeit verschwunden. Das komplette Interview mit Bach gibt es auf sportstudio.de.

Olympia09.12. 10:08

China kritisiert Boykott scharf

China hat die Ausweitung des diplomatischen Boykotts der Olympischen Winterspiele in Peking durch weitere Länder scharf kritisiert. Nachdem sich Australien, Kanada und Großbritannien den USA angeschlossen haben und keine Regierungsvertreter entsenden wollen, sagte Außenamtssprecher Wang Wenbin in Peking, die vier Länder "werden einen Preis für ihr Fehlverhalten zahlen." Zuvor hatten Australien, Großbritannien und Kanada erklärt, wie die USA keine offiziellen Vertreter entsenden zu wollen. Ihre Sportler werden aber an den Spielen teilnehmen.Auch Neuseeland wird keine Diplomaten nach China schicken

Olympia08.12. 19:24

Boykott der USA findet Unterstützer

Auch Großbritannien und Australien werden keine Regierungsvertreter zu den Olympischen Winterspielen in Peking entsenden. Dies teilten der britische Premierminister Boris Johnson und Australiens Ministerpräsident Scott Morrison mit. Am Abend schloss sich auch Kanada dem Boykott an. Damit schließen sich beide Länder dem diplomatischen Boykott der USA an, wie es zuvor schon Neuseeland getan hatte. Die australischen und britischen Athletinnen und Athleten können jedoch weiter teilnehmen. Die Beziehungen zwischen Australien und China sind wegen einer Reihe von Themen belastet.

Olympia03.12. 09:18

UN ruft zum olympischen Frieden auf

Die Vollversammlung der Vereinten Nationen hat alle Konfliktparteien aufgerufen, während der Winterspiele in Peking den olympischen Frieden einzuhalten. In New York stimmten alle 193 Nationen für eine Waffenruhe als ein "Werkzeug zur Förderung von Frieden, Dialog und Versöhnung". Der olympische Friede soll von der Woche vor der Eröffnung der Winterspiele in Peking bis zur Woche nach den Paralympics eingehalten werden. Die Winterspiele finden vom 4. bis 20.Februar und die Paralympics vom 4. bis 13.März statt. Der Aufruf zum olympischen Frieden hat sein Vorbild in der Antike.

Olympia11.11. 15:15

DOSB-Vorstand unter Druck

Am 4.Dezember wird das Präsidium des Deutschen Olympischen Sportbundes neu gewählt. Der viel kritisierte DOSB-Präsident Alfons Hörmann tritt nicht mehr an. Möglicherweise wird der Umbruch an der Verbandsspitze aber noch drastischer ausfallen müssen. Nach den Äußerungen von Ex-Vorstandsmitglied Karin Fehres steht der Vorstand im Fokus: "Der Schaden für Akzeptanz des DOSB geht über die Neuwahlen hinaus. Für mich ist klar, dass es nicht nur bei einer Neubesetzung des Präsidiums bleiben darf", sagte Dagmar Freitag, bis zuletzt Vorsitzende des Sportausschusses im Bundestag.

Rodeln10.11. 22:38

Geisenberger prangert Isolation an

Natalie Geisenberger hat die Bedingungen auf der Olympia-Bahn in Peking angeprangert. "Wir haben gerade erfahren, dass wir auch morgen noch eingesperrt werden! Nicht raus aus dem Zimmer, keine Möglichkeit, was Vernünftiges zu essen, wieder erst spät abends Training, ohne Bahnwartung!", schrieb die viermalige Olympiasiegerin am Rande der Testrennen auf ihrem Instagram-Profil. Derzeit sind sich die deutschen Rodler in China, um die Bedingungen vor Ort zu testen. Am 20./21.November soll auf dieser Bahn der Weltcup-Auftakt erfolgen. Während der Trainingstage müssen sie im Hotel in Quarantäne bleiben.

Olympia02.11. 12:48

Steinmeier ehrt deutsche Athleten

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zeichnet die deutschen Medaillengewinnerinnen und -gewinner der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2020 in Tokio aus. Am kommenden Montag wird der SPD-Politiker 104 Sportlerinnen und Sportler im Estrel Berlin mit dem Silbernen Lorbeerblatt ehren, wie das Bundespräsidialamt mitteilte. Bundespräsident Theodor Heuss stiftete 1950 das Lorbeerblatt, Richard von Weizsäcker war 1993 der erste Amtsträger, der Medaillengewinner und -gewinnerinnen der Olympischen und Paralympischen Spiele in einer gemeinsamen Feierstunde ausgezeichnet hatte.

Olympia25.10. 17:36

21 Tage Quarantäne für Ungeimpfte

Nur die vollständige Impfung schützt die Athletinnen und Athleten bei der Reise zu den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking vor der Quarantäne. Ungeimpfte Sportler müssen nach ihrer Ankunft in China für 21 Tage in Isolation. Das gaben das Internationale Olympische Komitee und das Organisationskomitee in der ersten Fassung der sogenannten Playbooks bekannt. Die vorgestellten Maßnahmen wie tägliche Coronatests und Hygiene-Anweisungen gelten sowohl für die Spiele als auch für die Paralympics.

Olympia20.10. 09:35

Olympisches Feuer in Peking angekommen

Das olympische Feuer für die Winterspiele 2022 ist in Peking eingetroffen. Wie Chinas staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, landete ein Flugzeug mit der Flamme an Bord am Mittwochmorgen in der chinesischen Hauptstadt. In einer Begrüßungszeremonie am Pekinger Olympia-Turm wurde im Anschluss ein größeres Feuer auf einem Podest entzündet. Nach einiger Zeit in Peking soll das Feuer in verschiedene chinesische Städte gebracht werden. Zwei Tage vor Olympia ist der Beginn eines Fackellaufs mit 1200 Teilnehmern geplant, der entlang der Wettkampfstätten führen soll.

Olympia19.10. 12:10

Olympisches Feuer an China übergeben

Das olympische Feuer für die Winterspiele 2022 in Peking ist am Dienstag in Athen an das chinesische Organisationskomitee übergeben worden. Das Zeremoniell wurde im völlig aus Marmor gebauten Panathinaikon-Stadion abgehalten. Dort hatten 1896 die ersten Spiele der Neuzeit stattgefunden. Wegen der Corona-Pandemie waren nur wenige geladene Gäste zugelassen. Einige Demonstranten hatten versucht, die Zeremonie zu stören. Sie protestierten lautstark und mit Transparenten gegen die Menschenrechtsverletzungen in China, in Tibet und Hongkong. Die Polizei nahm sie in Gewahrsam.

Olympia18.10. 11:25

Olympisches Feuer entfacht

Das olympische Feuer für die Winterspiele in Peking brennt. Die Flamme wurde mit Hilfe eines Hohlspiegels und der Sonnenstrahlen in der antiken Stätte von Olympia entfacht, wie das griechische Staatsfernsehen ERT zeigte. Wegen der Pandemie wird es in Griechenland keinen langen Fackellauf geben. Das Feuer wird in der Nacht zum Dienstag auf der Akropolis von Athen bleiben. Die Übergabe an die chinesischen Organisatoren wird am Dienstag im alten Panathinaikon-Stadion - Austragungsort der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit 1896 - stattfinden, teilte das griechische Olympische Komitee mit.

Olympia13.10. 13:31

Friedrich schwärmt von Olympia-Bahn

Bob-Doppel-Olympiasieger Francesco Friedrich ist nach den ersten Testfahrten auf der neuen Olympia-Bahn von Peking begeistert. "Eine Bahn, die seines gleichen sucht, beeindruckend wie zugleich baulich gewaltig, dass sie keinen Vergleich findet", schrieb der Rekordweltmeister am Mittwoch auf der Facebook-Seite seines Bobteams. Laut Friedrich sei mit der Bahn ein neuer "Superlativ" geschaffen worden. Denn die Bahn für Bob, Rodeln und Skeleton ist erstmals komplett überdacht. Der 31-Jährige peilt bei den Olympischen Winterspielen vom 4. bis 20. Februar 2022 erneut das Double an.

Olympia13.10. 11:31

IOC-Vize: Souveränität respektieren

Vizepräsident John Coates hat ausgeschlossen, dass das IOC wegen der Menschenrechtslage in China Druck auf den Gastgeber der anstehenden Winterspiele ausübt. "Wir sind keine Weltregierung. Wir müssen die Souveränität der Länder respektieren, die die Spiele ausrichten", sagte der Australier. Das IOC sei "nicht in der Lage, in ein Land zu gehen und ihm zu sagen, was es zu tun hat. Das ist nicht unsere Aufgabe", sagte Coates. Aufgabe des IOC sei es jedoch, "dafür zu sorgen, dass die NOKs oder die olympische Bewegung keine Menschenrechtsverletzungen bei der Durchführung der Spiele begehen".

Olympia04.10. 17:51

Ermittlungen gegen Schleu und Raisner

Die Potsdamer Staatsanwaltschaft ermittelt nach einer Anzeige des Tierschutzbundes wegen Tierquälerei gegen die Fünfkämpferin Annika Schleu und Bundestrainerin Kim Raisner. Das bestätigte ein Sprecher der Behörde. Die Ermittlungen würden wegen des Wohnorts der Beschuldigten in Potsdam geführt. Das Schleu zugeloste Pferd hatte bei den Olympischen Spielen in Tokio mehrfach verweigert, Raisner hatte die Reiterin deshalb mit den Worten "Hau mal richtig drauf" zum Einsatz der Gerte aufgefordert. Schleu habe in Interviews zudem Einsicht vermissen lassen, kritisierte der Tierschutzbund.

Olympia29.09. 20:02

Peking ohne ausländische Zuschauer

Zu den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking werden keine Zuschauer aus dem Ausland zugelassen. Zugang zu den Wettbewerben erhalten nur Einwohner Chinas, die umfassende Corona-Auflagen erfüllen. Das entschieden das Internationale Olympische Komitee und die Organisatoren der Peking-Spiele am Mittwoch. Ungeimpfte Athletinnen und Athleten müssen sich nach Einreise für drei Wochen in Quarantäne begeben. Für alle Teilnehmer der Winterspiele wird rund um die Wettkampfstätten eine geschlossene Blase eingerichtet, die nicht verlassen werden darf.

Olympia29.09. 12:46

Rutherford vom Weitsprung in den Bob

Greg Rutherford, 2012 Weitsprung-Olympiasieger, nimmt Kurs auf Peking. Der 34-Jährige hat sich bei einer Ausscheidung fürs britische Bob-Team qualifiziert und peilt Olympia 2022 an. "Großartige Neuigkeiten! Ich habe bei meinem Bob-Abenteuer einen massiven Meilenstein erreicht. Das Team muss sich nun über den Weltcup für die Olympischen Spiele qualifizieren", so Rutherford bei Instagram. Rutherford, der auch in Rio 2016 mit Bronze erfolgreich war und seine Leichtathletik-Karriere vor drei Jahren beendet hatte, könnte als erster Brite Medaillen bei Sommer- und Winterspielen holen.

Olympia27.09. 16:19

IIHF: China zu schwach für Olympia

Die IIHF erwägt, das olympische Eishockey-Turnier 2022 in Peking ohne Gastgeber China auszutragen. Der Weltverband begründet dies mit dem schwachen sportlichen Niveau Chinas. Als möglicher Nachrücker über die Weltrangliste gilt Norwegen. "Einem Team zuzusehen, das 0:15 geschlagen wird, ist für niemanden gut. Nicht für China und nicht fürs Eishockey", sagte der neue IIHF-Präsident Luc Tardif. IIHF-Verantwortliche sollen sich nun die chinesische Männer-Mannschaft genauer anschauen, Ende Oktober soll eine mit allen Beteiligten eine Entscheidung getroffen werden.

Olympia23.09. 17:18

Eishockey-Männer starten gegen Kanada

Deutschlands Eishockey-Männer müssen bei den Olympischen Winterspielen 2022 zunächst gegen Rekord-Olympiasieger Kanada antreten. Der Olympia-Zweite von 2018 startet am 10.Februar in Peking um 14.10 Uhr deutscher Zeit gegen die Kanadier in das Turnier. Im spektakulären Olympia-Halbfinale von Pyeongchang hatte Deutschland Kanada 2018 beim 4:3 phasenweise an die Wand gespielt. Damals hatten die besten Spieler aus der NHL gefehlt, in Peking sind sie dabei. Weitere Vorrundengegner des Teams von Bundestrainer Toni Söderholm sind China am 12.Februar und am 13.Februar die USA.

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  • Ski Alpin 25.01. 12:17

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  • Olympia 23.09. 17:18

DOSB-Team wächst auf 149 Athleten

Skirennfahrer Julian Rauchfuß ist für die kommenden Winterspiele in Peking nachnominiert worden. Das gab der Deutsche Olympische Sportbund bekannt. Damit umfasst das deutsche Aufgebot für die Winterspiele vom 4. bis 20.Februar nun insgesamt 149 Sportlerinnen und Sportler. Der 27-Jährige profitiert davon, dass die Alpin-Riege des Deutschen Skiverbandes vom Internationalen Olympischen Komitee einen weiteren Quotenplatz für das Event in China erhalten hat. Die nationale Norm von einem Top-8- oder zwei Top-15-Ergebnissen hatte Rauchfuß nicht erfüllt.

DOSB-Betreuer Corona-positiv

Ein Betreuer des Team Deutschlands ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie der DOSB mitteilte, ist der Befund nach einem PCR-Test festgestellt worden. Der Betreuer sei symptomfrei und befinde sich aktuell in einem Quarantäne-Hotel. Die Abläufe vor Ort hätten den im Playbook beschriebenen Vorgaben entsprochen, die Kommunikation zwischen dem medizinischen Personal und dem DOSB sei sehr gut und kooperativ gewesen. "Durch das konsequente Einhalten aller Hygienemaßnahmen konnten sogenannte 'Close Contacts' im Team Deutschland vermieden werden", teilte der DOSB weiter mit.

Erster Corona-Fall bei Olympia-Team

Bei den Einreise-Kontrollen vor den Winterspielen in Peking ist der erste Coronafall bei einem Olympia-Team festgestellt worden. Wie die Organisatoren mitteilten, sei am Vortag einer der 153 eingereisten Athleten und Funktionäre am Flughafen in Peking positiv getestet worden. Drei weitere Fälle wurden bei anderen Olympia-Akkreditierten ermittelt. Konkretere Angaben zur Identität der positiv Getesteten gibt es nicht. Bei den Winterspielen gelten strenge Corona-Richtlinien. Vor der Anreise müssen unter anderem alle Olympia-Beteiligten zwei negative PCR-Tests nachweisen.

CT-Wert von 40 auf 35 gesenkt

Der umstrittene CT-Richtwert für Coronatests bei den Olympischen Winterspielen in Peking wird von 40 auf 35 gesenkt. Das gaben das IOC und das chinesische Organisationskomitee bekannt. Zuletzt hatte es heftige Kritik am bislang maßgeblichen hohen Wert gegeben. Je tiefer der CT-Wert, desto höher ist bei COVID-19 in der Regel die Viruslast im Körper. In Deutschland gilt die Grenze von 30, Getestete gelten ab diesem Wert als nicht mehr ansteckend.

Neise und Jungk bangen um Olympia

Die deutschen Skeletonis Hannah Neise und Axel Jungk müssen nach positiven Coronatests um die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen in Peking bangen. Beide wurden nach dem Weltcupfinale in St.Moritz in der Vorwoche positiv getestet. Das bestätigte der Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) der dpa. Der Gesamtweltcup-Zweite Jungk vom BSC Sachsen Oberbärenburg gilt als aussichtsreicher Medaillenkandidat. Die Winterbergerin Hannah Neise war als EM-Vierte zuletzt beste deutsche Starterin. Bei den Testrennen auf der Olympia-Bahn in Yanqing wurde sie Zweite.

Peking: Fackellauf ohne Publikum

Aus Angst vor der Ausbreitung des Coronavirus haben die Organisatoren der Winterspiele den olympischen Fackellauf eingeschränkt. Sicherheit gehe immer vor, sagte der Vizedirektor des Organisationskomitees, Xu Zhijun. Er verwies auf die Vorbeugung gegen die Pandemie und andere Vorsichtsmaßnahmen. Der Fackellauf wird vom 2. bis 4.Februar durch die drei abgeriegelten Wettkampfareale in Peking sowie in Yanqing und Zhangjiakou vor den Toren Pekings führen. Das ohnehin schon stark verkürzte Finale des Laufs von Peking findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

DOSB entsendet 148 Olympia-Starter

Der Deutsche Olympische Sportbund wird voraussichtlich mit 148 Athletinnen und Athleten zu den Winterspielen nach Peking reisen. Bei einer zweiten Nominierungsrunde am Dienstag sind 103 Sportler aus elf Sportarten hinzugekommen, teilte der DOSB mit. Zuvor waren bereits 20 Athleten nominiert worden. Hinzu kommen 25 Eishockeyspieler. Ihre Namen werden mit Blick auf die laufende Saison und die Corona-Lage erst zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. Die finale Größe des Team D entspricht etwa der Mannschaftsstärke der Spiele von 2018 in Pyeongchang. Damals waren es 153 Sportlerinnen und Sportler.

China stoppt freien Ticketverkauf

Entgegen ersten Plänen werden die Eintrittskarten für die Olympischen Winterspiele in Peking doch nicht an die allgemeine Öffentlichkeit verkauft, sondern nur über die Behörden organisiert verteilt. Zur Begründung verwies das Organisationskomitee auf die "komplizierte Lage" durch die Pandemie. Es sei notwendig, dass die Zuschauer sich streng an die Anforderungen zur Vorbeugung gegen das Virus hielten. Ausländische Zuschauer sind ohnehin nicht zugelassen. Die Teilnehmer an den Spielen im Februar dürfen sich nur in hermetisch abgeriegelten "geschlossenen Kreisläufen" bewegen.

Pechstein reist zu achten Winterspiele

Eisschnellläuferin Claudia Pechstein hat mit der offiziellen Nominierung die letzte Hürde zur achten Olympia-Teilnahme bei den Winterspielen in Peking genommen. Die 49-jährige fünffache Olympiasiegerin aus Berlin gehört zu den 20 Athleten und Athletinnen, die vom Deutschen Olympischen Sportbund für die Winterspiele vom 4. bis 20.Februar nominiert wurden. Im Rodeln kann Felix Loch in Peking Jagd auf seinen vierten Olympiasieg hoffen. Im Eiskunstlauf ruhen die Hoffnungen auf den EM-Fünften im Paarlauf, Minerva Hase/Nolan Seegert. Die nächste DOSB-Nominierung ist am 18.Januar.

Bach schließt Olympia-Absage erneut aus

Trotz der sich weiter verschärfenden Corona-Pandemie hat IOC-Chef Thomas Bach eine Absage der Winterspiele in Peking erneut ausgeschlossen. "Die Corona-Politik in China ist eine Null-Covid-Politik", also sehr streng, meinte Bach in der "Welt am Sonntag". Die zuletzt von Sportlern geäußerte Kritik an den Bedingungen vor Ort wies Bach zurück. Bei der Umsetzung sei man bisher etwas über das Ziel hinausgeschossen. Dies sei addressiert und werde korrigiert. Niemand positiv getestetes müsse ins Krankenhaus, wenn er asymptomatisch sei, sondern käme in ein angemessenes Quarantänehotel.

Russland plant wohl Bewerbung für 2036

Russland will sich möglicherweise um die Olympischen Sommerspiele 2036 bewerben. Laut Vize-Regierungschef Dmitri Tschernyschenko seien das Olympische Komitee Russlands und das Sportministerium damit beauftragt worden, eine Ausrichterstadt zu finden. Russland ist für zwei Jahre weitgehend vom Weltsport ausgeschlossen und darf als Nation auch nicht bei Olympia in Peking teilnehmen. Zudem ist Russland bis zum 16.Dezember 2022 auch kein Start unter russischer Flagge und mit russischer Hymne bei Weltmeisterschaften wie der Fußball-WM 2022 in Katar erlaubt.

Draisaitl: Wieder gutes deutsches Team

Eishockey-Star Leon Draisaitl hat Verständnis für die Nicht-Freistellung der NHL-Spieler für Olympia gezeigt. Angesichts der Omikron-Welle "hätte das wenig Sinn gemacht", sagte der Stürmer der Edmonton Oilers dem "Spiegel". Draisaitl rechnet in Peking auch so mit einer guten deutschen Mannschaft und hofft, dass die Leistung von 2018 wiederholt werden kann. "Nur vielleicht diesmal mit einer Goldmedaille". Das Fehlen der wenigen absoluten Topspieler fällt beim DEB-Team womöglich weniger ins Gewicht als bei anderen Nationen, die auf weit mehr Profis aus der NHL verzichten müssen.

Geiger gegen Protest bei Olympia

Der deutsche Skispringer und Medaillenanwärter Karl Geiger hält die Olympischen Winterspiele in Peking für das falsche Forum, um Kritik an China und seiner Politik zu üben. Es gehe bei den Spielen ab dem 4.Februar um Sport und nicht um Politik, sagte der 28-Jährige der "Augsburger Allgemeinen". Die politischen Fragen hätten bei der Vergabe an China geklärt werden müssen. "Wir Aktiven können nicht ausbaden, was die Politik versäumt hat. Es gibt ohne Zweifel Dinge und Entwicklungen in China, die fragwürdig sind. Aber der Protest dagegen ist bei Olympia fehl am Platz", sagte Geiger.

OK spürt "gewaltigen Druck"

Die Olympia-Macher in Peking sehen sich durch die Corona-Pandemie mit "gewaltigem Druck und Herausforderungen" konfrontiert. Die Ausbreitung der neuen Virus-Variante Omikron bringe "große Unsicherheit für die weltweite Covid-Situation", sagte Han Zirong, Vizepräsidentin des Organisationskomitees. Es sei höchst wahrscheinlich, dass "eine bestimmte Zahl von Fällen" bei den Spielen auftrete, so Han Zirong. Die Anforderungen der Behörden zur Vorbeugung müssten "energisch umgesetzt" werden. Weitere Maßnahmen bei den Spielen im Februar würden von der Ansteckung und Schädlichkeit von Omikron abhängen.

Olympia in Peking 2022 ohne NHL-Profis

Wie schon in Pyeongchang 2018 werden auch bei den Olympischen Winterspielen in Peking (4. bis 20.Februar 2022) keine Profis aus der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL auflaufen. Die NHL und die Spielergewerkschaft NHLPA gaben am Mittwoch wie erwartet bekannt, dass ihre Profis wegen der Corona-Pandemie beim Großevent fehlen werden. Aus Deutschland spielen unter anderem Leon Draisaitl, Tim Stützle, Philipp Grubauer oder Moritz Seider in der NHL. Die NHL will die Zeit im Februar nutzen, um abgesagte Spiele nachzuholen. Bislang wurden 50 Partien wegen Coronafällen abgesagt.

Olympia wohl ohne NHL-Profis

Das olympische Eishockeyturnier in Peking wird wohl ohne NHL-Profis stattfinden. Laut Medienberichten haben die NHL und die Spielergewerkschaft NHLPA entschieden, dass keine Spieler abgestellt werden. Grund ist: Die NHL braucht Zeit, um die bislang 50 wegen Corona abgesetzten Partien nachzuholen. Derzeit ist die Saison unterbrochen. Laut der Zeitung "Toronto Star" wird die NHL nun Kontakt mit dem IOC aufnehmen, um die Nachricht zu überbringen. Aus Deutschland spielen unter anderem Leon Draisaitl (Edmonton), Tim Stützle (Ottawa), Philipp Grubauer (Seattle) und Moritz Seider (Detroit) in der NHL.

Deutsche Athleten: kein Olympia-Boykott

Tobias Preuß, Vizepräsident von Athleten Deutschland, schließt einen Sport-Boykott der Olympischen Winterspiele aus. "Einem sportlichen Boykott der Spiele stehen wir absolut entgegen", sagte Preuß. Den Sportlerinnen und Sportlern könne nicht die Verantwortung aufgebürdet werden, auf die Menschenrechtsverletzungen in China hinzuweisen und dagegen zu protestieren. "Wir als Sportler hatten keine Teilhabe an der unserer Meinung nach verantwortungslosen Vergabe der Spiele an China. Und nun uns diese Verantwortung aufzuerlegen, dort handeln zu müssen, sehen wir als falsch und unfair an."

Bach garantiert Meinungsfreiheit

Unzufriedene Sportler*innen, Behinderung der Medien und der Fall von Tennisspielerin Peng Shuai: Der Druck auf das Gastgeberland der Olympischen Winterspiele 2022 wächst. Einige Länder wollen die Spiele in China diplomatisch boykottieren. IOC-Präsident Thomas Bach sicherte den Athlet*innen im ZDF-Interview nun eine uneingeschränkte Meinungsäußerung zu: "Die Athleten sind frei, sich auf Social Media, bei Pressekonferenzen, in Interviews und Gesprächen zu äußern." Auch der freie Zugang zum Internet für die Presse sei gegeben. Das komplette Interview gibt es bei sportstudio.de.

Peng Shuai: Bach verteidigt Gespräch

Für den Umgang mit China im Fall Peng Shuai hatte das IOC viel Kritik einstecken müssen. IOC-Präsident Thomas Bach verteidigte nun das Vorgehen im exklusiven ZDF-Interview. Durch das Video-Gespräch mit der Tennisspielerin vor wenigen Wochen "haben wir diese Sorge um die körperliche Unversehrtheit, die das oberste Menschenrecht ist, nehmen können und wir werden diesen Kontakt auch weiter aufrecht erhalten." Peng Shuai war nach Vorwürfen der sexuellen Nötigung gegen einen Parteifunktionär zeitweise aus der Öffentlichkeit verschwunden. Das komplette Interview mit Bach gibt es auf sportstudio.de.

China kritisiert Boykott scharf

China hat die Ausweitung des diplomatischen Boykotts der Olympischen Winterspiele in Peking durch weitere Länder scharf kritisiert. Nachdem sich Australien, Kanada und Großbritannien den USA angeschlossen haben und keine Regierungsvertreter entsenden wollen, sagte Außenamtssprecher Wang Wenbin in Peking, die vier Länder "werden einen Preis für ihr Fehlverhalten zahlen." Zuvor hatten Australien, Großbritannien und Kanada erklärt, wie die USA keine offiziellen Vertreter entsenden zu wollen. Ihre Sportler werden aber an den Spielen teilnehmen.Auch Neuseeland wird keine Diplomaten nach China schicken

Boykott der USA findet Unterstützer

Auch Großbritannien und Australien werden keine Regierungsvertreter zu den Olympischen Winterspielen in Peking entsenden. Dies teilten der britische Premierminister Boris Johnson und Australiens Ministerpräsident Scott Morrison mit. Am Abend schloss sich auch Kanada dem Boykott an. Damit schließen sich beide Länder dem diplomatischen Boykott der USA an, wie es zuvor schon Neuseeland getan hatte. Die australischen und britischen Athletinnen und Athleten können jedoch weiter teilnehmen. Die Beziehungen zwischen Australien und China sind wegen einer Reihe von Themen belastet.

UN ruft zum olympischen Frieden auf

Die Vollversammlung der Vereinten Nationen hat alle Konfliktparteien aufgerufen, während der Winterspiele in Peking den olympischen Frieden einzuhalten. In New York stimmten alle 193 Nationen für eine Waffenruhe als ein "Werkzeug zur Förderung von Frieden, Dialog und Versöhnung". Der olympische Friede soll von der Woche vor der Eröffnung der Winterspiele in Peking bis zur Woche nach den Paralympics eingehalten werden. Die Winterspiele finden vom 4. bis 20.Februar und die Paralympics vom 4. bis 13.März statt. Der Aufruf zum olympischen Frieden hat sein Vorbild in der Antike.

DOSB-Vorstand unter Druck

Am 4.Dezember wird das Präsidium des Deutschen Olympischen Sportbundes neu gewählt. Der viel kritisierte DOSB-Präsident Alfons Hörmann tritt nicht mehr an. Möglicherweise wird der Umbruch an der Verbandsspitze aber noch drastischer ausfallen müssen. Nach den Äußerungen von Ex-Vorstandsmitglied Karin Fehres steht der Vorstand im Fokus: "Der Schaden für Akzeptanz des DOSB geht über die Neuwahlen hinaus. Für mich ist klar, dass es nicht nur bei einer Neubesetzung des Präsidiums bleiben darf", sagte Dagmar Freitag, bis zuletzt Vorsitzende des Sportausschusses im Bundestag.

Geisenberger prangert Isolation an

Natalie Geisenberger hat die Bedingungen auf der Olympia-Bahn in Peking angeprangert. "Wir haben gerade erfahren, dass wir auch morgen noch eingesperrt werden! Nicht raus aus dem Zimmer, keine Möglichkeit, was Vernünftiges zu essen, wieder erst spät abends Training, ohne Bahnwartung!", schrieb die viermalige Olympiasiegerin am Rande der Testrennen auf ihrem Instagram-Profil. Derzeit sind sich die deutschen Rodler in China, um die Bedingungen vor Ort zu testen. Am 20./21.November soll auf dieser Bahn der Weltcup-Auftakt erfolgen. Während der Trainingstage müssen sie im Hotel in Quarantäne bleiben.

Steinmeier ehrt deutsche Athleten

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zeichnet die deutschen Medaillengewinnerinnen und -gewinner der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2020 in Tokio aus. Am kommenden Montag wird der SPD-Politiker 104 Sportlerinnen und Sportler im Estrel Berlin mit dem Silbernen Lorbeerblatt ehren, wie das Bundespräsidialamt mitteilte. Bundespräsident Theodor Heuss stiftete 1950 das Lorbeerblatt, Richard von Weizsäcker war 1993 der erste Amtsträger, der Medaillengewinner und -gewinnerinnen der Olympischen und Paralympischen Spiele in einer gemeinsamen Feierstunde ausgezeichnet hatte.

21 Tage Quarantäne für Ungeimpfte

Nur die vollständige Impfung schützt die Athletinnen und Athleten bei der Reise zu den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking vor der Quarantäne. Ungeimpfte Sportler müssen nach ihrer Ankunft in China für 21 Tage in Isolation. Das gaben das Internationale Olympische Komitee und das Organisationskomitee in der ersten Fassung der sogenannten Playbooks bekannt. Die vorgestellten Maßnahmen wie tägliche Coronatests und Hygiene-Anweisungen gelten sowohl für die Spiele als auch für die Paralympics.

Olympisches Feuer in Peking angekommen

Das olympische Feuer für die Winterspiele 2022 ist in Peking eingetroffen. Wie Chinas staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, landete ein Flugzeug mit der Flamme an Bord am Mittwochmorgen in der chinesischen Hauptstadt. In einer Begrüßungszeremonie am Pekinger Olympia-Turm wurde im Anschluss ein größeres Feuer auf einem Podest entzündet. Nach einiger Zeit in Peking soll das Feuer in verschiedene chinesische Städte gebracht werden. Zwei Tage vor Olympia ist der Beginn eines Fackellaufs mit 1200 Teilnehmern geplant, der entlang der Wettkampfstätten führen soll.

Olympisches Feuer an China übergeben

Das olympische Feuer für die Winterspiele 2022 in Peking ist am Dienstag in Athen an das chinesische Organisationskomitee übergeben worden. Das Zeremoniell wurde im völlig aus Marmor gebauten Panathinaikon-Stadion abgehalten. Dort hatten 1896 die ersten Spiele der Neuzeit stattgefunden. Wegen der Corona-Pandemie waren nur wenige geladene Gäste zugelassen. Einige Demonstranten hatten versucht, die Zeremonie zu stören. Sie protestierten lautstark und mit Transparenten gegen die Menschenrechtsverletzungen in China, in Tibet und Hongkong. Die Polizei nahm sie in Gewahrsam.

Olympisches Feuer entfacht

Das olympische Feuer für die Winterspiele in Peking brennt. Die Flamme wurde mit Hilfe eines Hohlspiegels und der Sonnenstrahlen in der antiken Stätte von Olympia entfacht, wie das griechische Staatsfernsehen ERT zeigte. Wegen der Pandemie wird es in Griechenland keinen langen Fackellauf geben. Das Feuer wird in der Nacht zum Dienstag auf der Akropolis von Athen bleiben. Die Übergabe an die chinesischen Organisatoren wird am Dienstag im alten Panathinaikon-Stadion - Austragungsort der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit 1896 - stattfinden, teilte das griechische Olympische Komitee mit.

Friedrich schwärmt von Olympia-Bahn

Bob-Doppel-Olympiasieger Francesco Friedrich ist nach den ersten Testfahrten auf der neuen Olympia-Bahn von Peking begeistert. "Eine Bahn, die seines gleichen sucht, beeindruckend wie zugleich baulich gewaltig, dass sie keinen Vergleich findet", schrieb der Rekordweltmeister am Mittwoch auf der Facebook-Seite seines Bobteams. Laut Friedrich sei mit der Bahn ein neuer "Superlativ" geschaffen worden. Denn die Bahn für Bob, Rodeln und Skeleton ist erstmals komplett überdacht. Der 31-Jährige peilt bei den Olympischen Winterspielen vom 4. bis 20. Februar 2022 erneut das Double an.

IOC-Vize: Souveränität respektieren

Vizepräsident John Coates hat ausgeschlossen, dass das IOC wegen der Menschenrechtslage in China Druck auf den Gastgeber der anstehenden Winterspiele ausübt. "Wir sind keine Weltregierung. Wir müssen die Souveränität der Länder respektieren, die die Spiele ausrichten", sagte der Australier. Das IOC sei "nicht in der Lage, in ein Land zu gehen und ihm zu sagen, was es zu tun hat. Das ist nicht unsere Aufgabe", sagte Coates. Aufgabe des IOC sei es jedoch, "dafür zu sorgen, dass die NOKs oder die olympische Bewegung keine Menschenrechtsverletzungen bei der Durchführung der Spiele begehen".

Ermittlungen gegen Schleu und Raisner

Die Potsdamer Staatsanwaltschaft ermittelt nach einer Anzeige des Tierschutzbundes wegen Tierquälerei gegen die Fünfkämpferin Annika Schleu und Bundestrainerin Kim Raisner. Das bestätigte ein Sprecher der Behörde. Die Ermittlungen würden wegen des Wohnorts der Beschuldigten in Potsdam geführt. Das Schleu zugeloste Pferd hatte bei den Olympischen Spielen in Tokio mehrfach verweigert, Raisner hatte die Reiterin deshalb mit den Worten "Hau mal richtig drauf" zum Einsatz der Gerte aufgefordert. Schleu habe in Interviews zudem Einsicht vermissen lassen, kritisierte der Tierschutzbund.

Peking ohne ausländische Zuschauer

Zu den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking werden keine Zuschauer aus dem Ausland zugelassen. Zugang zu den Wettbewerben erhalten nur Einwohner Chinas, die umfassende Corona-Auflagen erfüllen. Das entschieden das Internationale Olympische Komitee und die Organisatoren der Peking-Spiele am Mittwoch. Ungeimpfte Athletinnen und Athleten müssen sich nach Einreise für drei Wochen in Quarantäne begeben. Für alle Teilnehmer der Winterspiele wird rund um die Wettkampfstätten eine geschlossene Blase eingerichtet, die nicht verlassen werden darf.

Rutherford vom Weitsprung in den Bob

Greg Rutherford, 2012 Weitsprung-Olympiasieger, nimmt Kurs auf Peking. Der 34-Jährige hat sich bei einer Ausscheidung fürs britische Bob-Team qualifiziert und peilt Olympia 2022 an. "Großartige Neuigkeiten! Ich habe bei meinem Bob-Abenteuer einen massiven Meilenstein erreicht. Das Team muss sich nun über den Weltcup für die Olympischen Spiele qualifizieren", so Rutherford bei Instagram. Rutherford, der auch in Rio 2016 mit Bronze erfolgreich war und seine Leichtathletik-Karriere vor drei Jahren beendet hatte, könnte als erster Brite Medaillen bei Sommer- und Winterspielen holen.

IIHF: China zu schwach für Olympia

Die IIHF erwägt, das olympische Eishockey-Turnier 2022 in Peking ohne Gastgeber China auszutragen. Der Weltverband begründet dies mit dem schwachen sportlichen Niveau Chinas. Als möglicher Nachrücker über die Weltrangliste gilt Norwegen. "Einem Team zuzusehen, das 0:15 geschlagen wird, ist für niemanden gut. Nicht für China und nicht fürs Eishockey", sagte der neue IIHF-Präsident Luc Tardif. IIHF-Verantwortliche sollen sich nun die chinesische Männer-Mannschaft genauer anschauen, Ende Oktober soll eine mit allen Beteiligten eine Entscheidung getroffen werden.

Eishockey-Männer starten gegen Kanada

Deutschlands Eishockey-Männer müssen bei den Olympischen Winterspielen 2022 zunächst gegen Rekord-Olympiasieger Kanada antreten. Der Olympia-Zweite von 2018 startet am 10.Februar in Peking um 14.10 Uhr deutscher Zeit gegen die Kanadier in das Turnier. Im spektakulären Olympia-Halbfinale von Pyeongchang hatte Deutschland Kanada 2018 beim 4:3 phasenweise an die Wand gespielt. Damals hatten die besten Spieler aus der NHL gefehlt, in Peking sind sie dabei. Weitere Vorrundengegner des Teams von Bundestrainer Toni Söderholm sind China am 12.Februar und am 13.Februar die USA.

Alles Rund um Olympia - Peking 2022

Olympia live

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Sport

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Olympia - Peking 2022

Winterspiele der XXIV. Olympiade

Die Olympischen Spiele "Peking 2022" finden diesen Winter vom 4. Februar bis 20. Februar 2022 statt. Darauf folgen die Paralympics vom 4. März bis zum 13. März 2022.

Hier finden Sie den Zeitplan, Livestreams, Ergebnisse, Highlights und Zusammenfassungen aller Sportarten und Wettbewerbe von Biathlon über Eiskunstlaufen und Skispringen bis Eishockey. Tauchen Sie ein in das sportstudio-Angebot rund um die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking.

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