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Newsticker

Olympia25.01. 10:51

Russland akzeptiert CAS-Urteil

Russlands Anti-Doping-Agentur Rusada will das Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs CAS zu den Sanktionen gegen Sportler nicht anfechten. Im Interesse der Athleten werde auf die Berufung verzichtet, teilte die Rusada am Montag in Moskau mit. Die russischen Sportler dürfen nach dem Urteil vom Dezember zwei Jahre lang nicht unter Flagge und Hymne ihres Landes an Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften teilnehmen. Möglich ist allerdings eine Teilnahme unbelasteter Athleten mit neutralem Status.

Olympia21.01. 12:34

Bach: Kein Plan B für Spiele in Tokio

IOC-Chef Thomas Bach sieht trotz des Corona-Notstands in Japan keinen Grund für eine Absage der Sommerspiele in Tokio. "Wir haben zurzeit überhaupt keinen Grund zu glauben, dass die Olympischen Spiele in Tokio nicht am 23.Juli im Olympiastadion von Tokio eröffnet werden", sagte der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview. Bach bekräftigte, es gebe "keinen Plan B" für die Austragung der Spiele. "Wir wollen diese Spiele sicher und erfolgreich machen", sagte der 67-Jährige.

Olympia20.01. 10:04

Muto: OK hält an Tokio-Spielen fest

Organisationskomitee-Präsident Toshiro Muto hält weiter "unerschütterlich" an einer Austragung der Olympischen Spiele in Tokio im Sommer fest, gab aber keine Garantie für die Teilnahme von Zuschauern ab. Muto räumte ein, dass die Menschen angesichts der Corona-Entwicklung weltweit besorgt seien, versicherte aber, dass die Spiele machbar seien - auch ohne Zuschauer. "Die Durchführung der Spiele (23.7. bis 8.8.2021/A.d.R.) ist unsere unerschütterliche Politik, zum jetzigen Zeitpunkt diskutieren wir nichts anderes", sagte Muto in einem Interview mit der französischen Nachrichtenagentur AFP.

Olympia19.01. 09:40

Japan: Keine Impfpflicht für Sportler

Japans Regierung will auch ohne Impfungen gegen das Coronavirus die Olympischen Spiele in Tokio im Sommer durchziehen. "Wir erwägen umfassende Maßnahmen, um sichere und geschützte Spiele zu veranstalten, auch ohne dass Impfstoffe zur Bedingung werden", erklärte Regierungssprecher Katsunobu Kato. IOC-Präsident Thomas Bach hatte eine Impfpflicht für Athleten schon mehrere Male ausgeschlossen. Die Organisatoren werben aber dafür, dass sich möglichst viele Sportler und andere Tokio-Reisende impfen lassen. An den Spielen sollen rund 11.000 Athleten aus aller Welt teilnehmen.

Olympia10.01. 14:00

Japan: Bevölkerung gegen Austragung

Die japanische Bevölkerung kann sich mitten im Kampf gegen die Corona-Pandemie kaum noch für die Austragung der Olympischen Spiele in diesem Sommer (ab 23.Juli) in Tokio begeistern. Laut einer Telefonumfrage der Nachrichtenagentur Kyodo sind insgesamt knapp über 80 Prozent der 1041 Befragten für eine Absage (35,3 Prozent) oder Verschiebung (44,8). Das ist ein neuer Umfrage-Tiefstwert. Vor einem Monat waren es noch rund 60 Prozent. Die japanischen Organisatoren haben trotz der schwierigen Coronalage eine weitere Verschiebung der Spiele ausgeschlossen.

Olympia08.01. 11:29

Pound hat Zweifel an Austragung

Das dienstälteste IOC-Mitglied Richard Pound hat Zweifel an einer Austragung der auf dieses Jahr verschobenen Sommerspiele in Tokio. "Ich kann mir nicht sicher sein, weil die Wellen des Virus immer noch wie ein Elefant im Raum stehen", sagte der Kanadier der BBC. Zuvor war in der Olympia-Stadt Tokio erneut der Ausnahmezustand verhängt worden, weil die Zahl der Corona-Neuinfektionen auf immer neue Rekordhöhen gestiegen waren. Gastgeber Japan und das IOC bekräftigten noch am Donnerstag, an ihren Plänen für "sichere und geschützte Spiele" im Juli und August festhalten zu wollen.

Olympia07.01. 11:50

Japan ruft Ausnahmezustand aus

Japan hat zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres wegen Corona den Ausnahmezustand für den Großraum Tokio ausgerufen. Die Beschränkungen treten am Freitag in Kraft und sollen mindestens bis zum 7.Februar andauern. Premierminister Yoshihide Suga sah sich zu dem Schritt gezwungen, nachdem die Zahl der Infektionen in den letzten Tagen nach oben geschnellt war und Tokio am Donnerstag mit 2447 neuen Fällen einen Höchstwert erreichte. 88 Prozent der Krankenhausbetten in der Hauptstadt sind belegt. Die Olympischen Spiele sollen aber im Sommer wie geplant vom 23.Juli bis 8.August stattfinden.

Olympia31.12. 14:23

IOC-Ehrenmitglied Tröger gestorben

IOC-Ehrenmitglied Walther Tröger ist im Alter von 91 Jahren verstorben. Tröger galt über Jahrzehnte als einer der einflussreichsten deutschen Spitzensportfunktionäre und gehörte dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) viele Jahre in unterschiedlichen Funktionen an. Tröger sei am 30.Dezember "an altersbedingten Ursachen friedlich verstorben", teilte seine Familie mit. Der in Wunsiedel geborene Tröger war von 1989 bis 2009 Mitglied des IOC und danach zum Ehrenmitglied ernannt worden. Präsident des Nationalen Olympischen Komitees (NOK) war Tröger von 1992 bis 2002.

Olympia24.12. 10:41

Olympia-Sponsoren auch 2021 dabei

Alle 68 japanischen Sponsoren haben ihre Verträge verlängert und sind auch bei den auf 2021 verschobenen Olympischen Spielen in Tokio dabei. Das erklärte Yoshiro Mori, der Präsident des Organisationskomitees. "Wir haben kürzlich bestätigt, dass wir mit allen inländischen Partnern, die die Spiele in Tokio unterstützen, eine grundlegende Vereinbarung über die Verlängerung ihrer Verträge bis 2021 getroffen haben", sagte Mori bei einer Pressekonferenz. Die Sommerspiele sollen ab dem 23.Juli bis zum 8.August stattfinden. Danach sind die Paralympics vom 24.August bis zum 5.September geplant.

Olympia17.12. 15:41

Zwei Jahre Sperre für Russland

Russland wird von den Olympischen Spielen 2021 in Tokio und den Winterspielen 2022 in Peking ausgeschlossen. Der Internationale Sportgerichtshof halbierte im Urteil der Berufung zwar die von der Welt-Anti-Doping-Agentur verhängte Vier-Jahres-Sperre. Da die Strafe aber erst mit Urteilsverkündung in Kraft tritt, darf kein russisches Team bei den nächsten beiden Olympischen Spielen und wohl auch nicht bei der Fußball-WM 2022 in Katar teilnehmen. Unbelastete Sportler des Landes können bei Großereignissen aber als neutrale Athleten antreten. Dafür müssen sie gewisse Anti-Doping-Bedingungen erfüllen.

Olympia15.12. 09:25

Fackellauf soll in Fukushima starten

Der Fackellauf im Vorfeld der Olympischen Spiele in Tokio soll am 25.März in der Präfektur Fukushima starten. Wie die Organisatoren bekanntgaben, wird der Auftakt im J-Village stattfinden, einem Fußballtrainingszentrum, das während der Atomkatastrophe im März 2011 in Folge eines Erdbebens und Tsunamis als Hauptquartier für die Krisenmanager des Super-Gaus gedient hatte. Die Olympischen Spiele und Paralympics finden nun vom 23.Juli bis zum 8.August 2021 statt. Alle 47 Präfekturen Japans sollen während des 121 Tage dauernden Fackellaufs durch 859 Ortschaften angesteuert werden.

Olympia15.12. 08:30

Mehrheit der Japaner gegen Olympia

Die Mehrheit der Japaner ist gegen eine Austragung der Olympischen Spiele in Tokio im kommenden Jahr. Das geht aus einer Umfrage des nationalen Senders NHK hervor. Nur 27 Prozent der Befragten sind für eine Durchführung in 2021, 32 Prozent wollen die Absage, 31 Prozent eine erneute Verlegung. Die japanischen Organisatoren haben trotz der weiterhin schwierigen Coronalage bislang eine weitere Verschiebung der Spiele ausgeschlossen, die eigentlich in diesem Jahr hätten stattfinden sollen. Nach derzeitiger Planung beginnt das Großereignis am 23.Juli.

Olympia07.12. 19:19

Weniger Wettbewerbe in Paris 2024

Das IOC hat die Zahl der Wettbewerbe und der Teilnehmer für die Olympischen Spiele 2024 in Paris reduziert. Keiner der 41 Vorschläge der internationalen Verbände für zusätzliche Disziplinen bei den übernächsten Sommerspielen sei angenommen worden, teilte das IOC nach einer Exekutivsitzung mit. Statt 339 Wettbewerben wie für die Tokio-Spiele im nächsten Jahr geplant sollen es in Paris 329 sein. Gestrichen werden unter anderem vier Klassen im Gewichtheben. Während in Japan noch 11.092 Sportler erwartet werden, sollen es in Paris 592 weniger sein. Die Zahl der Funktionäre werde um rund 400 verringert.

Olympia07.12. 19:12

IOC suspendiert Lukaschenko

Das IOC hat auf die anhaltenden Verstöße gegen Menschenrechte von Sportlern in Belarus reagiert. Das IOC suspendierte provisorisch mehrere Mitglieder des Nationalen Olympischen Komitees des Landes - darunter auch Alexander Lukaschenko, Präsident von Belarus und Vorsitzender des Nationalen Olympische Komitees. Lukaschenko wurde von allen Aktivitäten und Events des IOC, auch von den Olympischen Spielen ausgeschlossen. "Die Exekutive wird die Lage in Belarus weiter beobachten und womöglich weitere Maßnahmen ergreifen oder je nach Entwicklung auch die Suspendierung wieder aufheben",so IOC-Präsident Thomas Bach.

Olympia04.12. 12:56

Keine Testwettkämpfe für Peking 2022

Das Organisationskomitee der Olympischen Winterspiele 2022 in Peking und der Internationale Ski-Verband FIS haben die Absage aller geplanten Testwettkämpfe bestätigt. Die zweite Corona-Welle habe zu sehr starken Reisebeschränkungen geführt, diese machten eine Veranstaltung internationaler Wettbewerbe "praktisch unmöglich", sagte FIS-Präsident Gian Franco Kasper. Spätestens im Jahr vor Winterspielen finden für gewöhnlich zahlreiche Weltcup-Wettbewerbe oder internationale Meisterschaften an den jeweiligen Schauplätzen statt, um sie auf ihre Tauglichkeit zu testen.

Olympia04.12. 10:16

Olympia-Verschiebung kostet Milliarden

Die Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio auf den nächsten Sommer und die nötigen Corona-Maßnahmen kosten die japanischen Olympia-Macher Milliarden. Der Geschäftsführer des Organisationskomitees, Toshiro Muto, bezifferte die gesamten Zusatzkosten auf 294 Milliarden Yen (rund 2,3 Milliarden Euro). Die Mehrkosten ergeben sich unter anderem daraus, dass die Arenen und die Immobilien für das olympische Dorf auch für das kommende Jahr angemietet werden müssen. Laut einer Studie der britischen Universität Oxford sind die Spiele in Tokio schon jetzt die teuersten in der Geschichte der Sommerspiele.

Olympia01.12. 12:36

Kein Gegenkandidat für IOC-Chef Bach

Der Weg für Thomas Bach für eine zweite Amtszeit als Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) ist frei. Bei der Wahl vom 10. bis 12.März in Athen wird es neben Bach keinen weiteren Kandidaten geben. Dies teilte das IOC nach Meldeschluss mit. Der IOC-Präsident wird alle vier Jahre gewählt. "Ich fühle mich geehrt und verspüre Demut darüber, dass es keinen anderen Kandidaten gibt", teilte Bach mit. Er werde der olympischen Bewegung "weiter nach besten Kräften dienen und versuchen, Präsident aller IOC-Mitglieder und der gesamten olympischen Bewegung zu sein", so Bach.

Olympia30.11. 08:47

Bericht: Mehrfachtests für Athleten

Ausländische Athleten sollen bei den wegen der Corona-Pandemie aufs nächste Jahr verschobenen Sommerspiele in Tokio mehrfachen Tests unterzogen werden. Laut der Tageszeitung "Nihon Keizai Shimbun" sollen ausländische Athleten innerhalb von 72 Stunden vor der Abreise nach Japan, dann erneut bei der Einreise sowie nochmal 96 bis 120 Stunden danach auf Corona getestet werden. Dadurch solle sichergestellt werden, dass keine Infektionen übersehen werden. Außerdem seien mehrfache Coronatests an den Trainingslagern, beim Betreten des olympischen Dorfes sowie vor den Wettkämpfen angedacht, hieß es.

Olympia29.11. 11:28

Bericht: Mehrkosten von 1,61 Mrd. Euro

Die Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio auf den nächsten Sommer könnte Medien zufolge Mehrkosten von umgerechnet 1,61 Milliarden Euro verursachen. Dies berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf mehrere Quellen. Im Dezember wollen die japanischen Gastgeber und das Internationale Olympische Komitee demnach entscheiden, wer welchen Anteil an den zusätzlichen Ausgaben trägt. Die für dieses Jahr geplanten Sommerspiele waren Ende März wegen der Corona-Pandemie auf 2021 verlegt worden.

Olympia18.11. 14:29

IOC und IPC ziehen positives Fazit

Zum Abschluss des dreitägigen Japan-Besuchs von IOC-Präsident Thomas Bach haben Spitzenvertreter des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) ein positives Fazit gezogen. Alle Parteien äußerten Einigkeit darin, in den kommenden Monaten eine klare Kommunikation beibehalten zu wollen. Man habe so genannte Strategiepapiere entwickelt, an denen sich alle Stakeholder orientieren sollen. Schlüsselelemente dieser Strategiebücher seien Maßnahmen gegen Corona, die zum Schutz der Athleten und der japanischen Bevölkerung ergriffen werden könnten.

Olympia16.11. 08:36

Tokios Gouverneurin hofft auf Fans

Die Gouverneurin von Tokio, Yuriko Koike, hofft auf ausländische Zuschauer bei den auf den Sommer 2021 verlegten Olympischen Spielen. Tokio unternehme die äußersten Anstrengungen, die Spiele sicher zu machen und Zuschauer aus aller Welt willkommen heißen zu können, sagte Koike bei einem Treffen mit dem Chef des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Thomas Bach. Die Zahl der registrierten Neuinfektionen in Japan ist derzeit auf fast 120.000 Fälle gestiegen. Bislang zählt Japan rund 1900 Tote in Folge des Coronavirus. Damit steht das Land aber vergleichsweise noch gut da.

Olympia16.11. 08:15

Bach: Die Spiele finden statt

Die wegen der Corona-Pandemie auf den Sommer 2021 verlegten Olympischen Spiele in Tokio sollen wie geplant ausgetragen werden. Darauf verständigte sich der IOC-Chef Thomas Bach mit dem japanischen Ministerpräsidenten Yoshihide Suga in Tokio. Er sei entschlossen, die Spiele im kommenden Jahr in der Hauptstadt seines Landes auszurichten, sagte Suga laut örtlichen Medien. Bach dankte Suga für dessen Engagement, die Spiele auszurichten. Sie sollten zu einem Symbol für Solidarität in der Nach-Corona-Ära werden, sagte Bach.

Olympia30.10. 11:17

Japan beginnt mit Rückerstattung

Nach der coronabedingten Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio auf das nächste Jahr beginnt Japan in Kürze mit dem Verfahren für die Rückerstattung von Eintrittskarten. Bereits gekaufte Tickets bleiben zwar auch für das nächste Jahr gültig. Doch wer die Spiele dann nicht besuchen kann, kann zwischen dem 10. und 30.November die Rückerstattung der Eintrittskarten beantragen, wie Japans Olympia-Macher bekanntgaben. Die Rückgabe der Tickets für die Paralympics kann zwischen dem 1. und 21. Dezember beantragt werden.

Olympia29.10. 10:10

Gesundheitszentrum für Verdachtsfälle

Bei den Sommerspielen 2021 in Tokio soll es im Athletendorf ein Gesundheitszentrum für potenziell mit Corona infizierte Athleten geben. Das berichtet die Nachrichtenagentur Kyodo News. Die Entscheidung soll die Anti-Corona-Task-Force - bestehend aus Vertretern der japanischen Regierung, der Tokioter Stadtverwaltung und des Organisationskomitees der Spiele - getroffen haben. Das Zentrum gehört nicht zum Krankenhaus, das sich im Athletendorf befindet. In der "health base" sollen Sportler gesundheitlich überwacht, Krankenhaus-Einweisungen vorgenommen und Krankentransporte organisiert werden.

Olympia16.10. 19:58

DDR-Sportfunktionär Heinze gestorben

Der frühere DDR-Sportfunktionär Günther Heinze ist im Alter von 97 Jahren gestorben. IOC-Präsident Thomas Bach würdigte den gebürtigen Dresdner als "sehr engagiertes IOC-Mitglied, das ich während meiner Zeit in der IOC-Athletenkommission kennengelernt habe. Bis zu seinem Tod verfolgte er die Entwicklungen in der Olympischen Bewegung sehr interessiert und positiv." Als Zeichen des Respekts werde die olympische Flagge im Olympic House auf Halbmast gesetzt. Heinze war von 1981 bis 1992 Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees, danach wurde er zum IOC-Ehrenmitglied ernannt.

Olympia08.10. 10:51

Coe für antirassistischen Protest

Sebastian Coe, Präsident von World Athletics, hat sich für die Möglichkeit eines friedlichen antirassistischen Protests durch die Sportler bei den Olympischen Spielen ausgesprochen. "Ich habe mich sehr klar ausgedrückt: Wenn ein Athlet auf dem Podium niederknien möchte, dann unterstütze ich das", sagte der Chef des Leichtathletik-Weltverbandes bei einem Besuch in Tokio. In Regel 50 der Olympischen Charta ist festgelegt, dass jegliche "politische, religiöse oder rassistische Demonstration oder Propaganda" nicht gestattet ist. Zuletzt hatte sich diesbezüglich aber ein Umdenken beim IOC angedeutet.

Olympia07.10. 15:05

Organisatoren wollen viel Geld sparen

Die Kosten für die auf nächsten Sommer verschobenen Olympischen Spiele in Tokio sollen nach ersten Planungen der Organisatoren um umgerechnet 241 Millionen Euro gesenkt werden. Das teilten die Olympia-Planer von Tokio nach einer Exekutivsitzung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) mit. Zu diesem Zweck soll u.a. die Zahl der Olympia-Beteiligten (ohne Athleten) um zehn bis 15 Prozent verringert werden. Transportmaßnahmen sollen verschlankt, Ausgaben für Büroflächen, Werbung und zeremoniellen Pomp sollten gekürzt werden. Insgesamt sind vorerst rund 50 Einsparungsmaßnahmen geplant.

Olympia03.10. 09:48

Olympische Spiele ohne NBA-Stars?

Das olympische Basketball-Turnier im Sommer 2021 in Tokio wird womöglich ohne NBA-Stars stattfinden müssen. "Wir werden es in Betracht ziehen. Ich halte es letztlich für unwahrscheinlich, dass wir bei einem verspäteten Liga-Beginn für die Olympischen Spiele stoppen würden", so NBA-Commissioner Adam Silver. Die laufende NBA-Spielzeit war wegen der Coronakrise im März unterbrochen und erst im späten Juli wieder aufgenommen worden. Die nächste Saison wird laut Silver nicht vor Weihnachten beginnen und damit bei Beginn der verschobenen Sommerspiele am 23.Juli 2021 noch nicht beendet sein.

Olympia28.09. 11:51

Fackellauf ab 25.März geplant

Der Start des olympischen Fackellauf ist für 25.März in der Präfektur Fukushima geplant. Danach soll das Feuer die gleiche Route nehmen, wie es bereits für dieses Jahr geplant war. Alle 47 Präfekturen Japans sollen während des Fackellaufs angesteuert werden. Die in Griechenland entzündete olympische Flamme war am 20.März noch auf einem Militärstützpunkt in Miyagi eingetroffen. Derzeit wird das Feuer in Tokio in einer Ausstellung präsentiert. Die verschobenen Sommerspiele sollen vom 23.Juli bis zum 8.August 2021 in Tokio stattfinden, die Paralympics vom 24.August bis 5.September.

Olympia26.09. 10:14

Japan setzt auf Durchführung der Spiele

Japans neuer Premierminister Yoshihide Suga will die Olympischen Spiele unbedingt durchführen. "Im Sommer nächsten Jahres ist Japan entschlossen, die Olympischen und Paralympischen Spiele in Tokio als Beweis dafür auszurichten, dass die Menschheit die Pandemie besiegt hat", sagte er am Freitag vor den Vereinten Nationen. Die Spiele sollen im Sommer 2021 (23. Juli sowie 8.August) stattfinden. Schon Anfang September hatten Tokios Gouverneurin Yuriko Koike und Japans Olympiaministerin Seiko Hashimoto den unbedingten Willen zur Austragung der Spiele bekräftigt.

Olympia24.09. 17:19

CAS reduziert Sperren für Russinnen

Der internationale Sportgerichtshof CAS hat die vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) verhängten lebenslangen Olympiasperren gegen die russischen Biathletinnen Olga Wiluchina, Jana Romanowa und Olga Saizewa aufgehoben. Darüber hinaus dürfen Wiluchina und Romanowa ihre bei den Winterspielen 2014 in Sotschi gewonnenen Medaillen behalten. Saizewas Sperre wurde auf die Spiele in Pyeongchang 2018 beschränkt. Damit wird die Russin 2022 in Peking wieder an den Start gehen können. Ihre in Sotschi erzielten Ergebnisse bleiben aber annulliert. Wiluchina und Romanowa haben ihre Karrieren mittlerweile beendet.

Olympia15.09. 15:26

IOC: Kein Ausschluss des Iran

Das Internationale Olympische Komitee strebt keinen Ausschluss des Iran von den Olympischen Spielen als Konsequenz aus der Hinrichtung des Ringers Navid Afkari an. "Der Ausschluss eines NOKs von den Spielen würde die Athleten dieses Landes bestrafen, nur weil sie unter einem bestimmten politischen oder rechtlichen System leben", hieß es. Dies gelte umso mehr, als dass das iranische Nationale Komitee die IOC-Bemühungen um eine Lösung des Falls unterstützt habe. Trotz weltweiter Proteste war Afkari hingerichtet worden. Er hatte laut iranischer Justiz bei einer Demo einen Sicherheitsbeamten getötet.

Olympia09.09. 19:44

Tokio 2021 mit oder ohne Zuschauer?

Thomas Bach will sich noch nicht festlegen, ob die wegen der Corona-Pandemie auf 2021 verschobenen Olympischen Spiele in Tokio auch ohne Zuschauer stattfinden könnten. "Ich bin nicht in der Lage, wie die Welt morgen oder bis zu den Tokio-Spielen aussehen wird", sagte der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees. Die vom IOC eingerichtete Task Force werde Szenarien für die Durchführung der Sommerspiele entwickeln. "Wichtig ist, dass wir bei den Spielen in Tokio den Teilnehmern eine sichere Umgebung schaffen können", so Bach. Neuer Termin für die Eröffnung ist der 23.Juli 2021.

Olympia09.09. 18:48

Freitag: Existenzsorgen berechtigt

Die Sportausschussvorsitzende des Bundestages sorgt sich um die Existenz-Absicherung der Topathleten durch Einnahmeeinbußen im Olympia-Jahr. Die Athletenvertreter Nadine Hildebrand und Max Hoff sowie der Geschäftsführer von Athleten Deutschland, Johannes Herber, hätten laut Dagmar Freitag "nachvollziehbare Zahlen" vorgelegt. So stünden Ausrüster- und Sponsorenverträge zur Disposition. "Es sind nur wenige Topathleten, die einen solchen Einnahmeverlust verkraften können." Sie sei irritiert, dass der DOSB keine Abfrage unter den Kaderathleten angestoßen habe.

Olympia07.09. 08:26

IOC-Vize: Tokio-Spiele finden statt

Die verschobenen Olympischen Sommerspiele von Tokio sollen 2021 definitiv stattfinden. "Mit oder ohne COVID-19: Die Spiele werden nächstes Jahr am 23. Juli beginnen", sagte John Coates, Vize-Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, zur Nachrichtenagentur AFP. Die Botschaft allerdings habe sich geändert. "Es sollten eigentlich die Spiele des Wiederaufbaus werden, nach der Zerstörung durch den Tsunami", sagte Coates mit Verweis auf die Fukushima-Katastrophe von 2011. "Nun werden es die Spiele sein, die Corona überwunden haben. Ein Licht am Ende des Tunnels."

Olympia21.08. 12:50

Japans Wirtschaft gegen Spiele

Nach der Bevölkerung hat sich auch Japans Wirtschaft mehrheitlich gegen die Ausrichtung der auf 2021 verlegten Olympischen Spiele in Tokio ausgesprochen. Dies geht aus einer Umfrage des Tokio Shoko Research Instituts unter 12.857 Firmen im Land hervor. Demnach sprachen sich 53,6 Prozent gegen die Spiele aus, 46,2 Prozent votierten dafür. Eine Umfrage im Juli unter der japanischen Bevölkerung hatte sogar noch ein deutlicheres Ergebnis erbracht. 36,4 Prozent der Befragten sprachen sich für eine erneute Verschiebung, 33,7 Prozent für eine Absage aus.

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Russland akzeptiert CAS-Urteil

Russlands Anti-Doping-Agentur Rusada will das Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs CAS zu den Sanktionen gegen Sportler nicht anfechten. Im Interesse der Athleten werde auf die Berufung verzichtet, teilte die Rusada am Montag in Moskau mit. Die russischen Sportler dürfen nach dem Urteil vom Dezember zwei Jahre lang nicht unter Flagge und Hymne ihres Landes an Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften teilnehmen. Möglich ist allerdings eine Teilnahme unbelasteter Athleten mit neutralem Status.

Bach: Kein Plan B für Spiele in Tokio

IOC-Chef Thomas Bach sieht trotz des Corona-Notstands in Japan keinen Grund für eine Absage der Sommerspiele in Tokio. "Wir haben zurzeit überhaupt keinen Grund zu glauben, dass die Olympischen Spiele in Tokio nicht am 23.Juli im Olympiastadion von Tokio eröffnet werden", sagte der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview. Bach bekräftigte, es gebe "keinen Plan B" für die Austragung der Spiele. "Wir wollen diese Spiele sicher und erfolgreich machen", sagte der 67-Jährige.

Muto: OK hält an Tokio-Spielen fest

Organisationskomitee-Präsident Toshiro Muto hält weiter "unerschütterlich" an einer Austragung der Olympischen Spiele in Tokio im Sommer fest, gab aber keine Garantie für die Teilnahme von Zuschauern ab. Muto räumte ein, dass die Menschen angesichts der Corona-Entwicklung weltweit besorgt seien, versicherte aber, dass die Spiele machbar seien - auch ohne Zuschauer. "Die Durchführung der Spiele (23.7. bis 8.8.2021/A.d.R.) ist unsere unerschütterliche Politik, zum jetzigen Zeitpunkt diskutieren wir nichts anderes", sagte Muto in einem Interview mit der französischen Nachrichtenagentur AFP.

Japan: Keine Impfpflicht für Sportler

Japans Regierung will auch ohne Impfungen gegen das Coronavirus die Olympischen Spiele in Tokio im Sommer durchziehen. "Wir erwägen umfassende Maßnahmen, um sichere und geschützte Spiele zu veranstalten, auch ohne dass Impfstoffe zur Bedingung werden", erklärte Regierungssprecher Katsunobu Kato. IOC-Präsident Thomas Bach hatte eine Impfpflicht für Athleten schon mehrere Male ausgeschlossen. Die Organisatoren werben aber dafür, dass sich möglichst viele Sportler und andere Tokio-Reisende impfen lassen. An den Spielen sollen rund 11.000 Athleten aus aller Welt teilnehmen.

Japan: Bevölkerung gegen Austragung

Die japanische Bevölkerung kann sich mitten im Kampf gegen die Corona-Pandemie kaum noch für die Austragung der Olympischen Spiele in diesem Sommer (ab 23.Juli) in Tokio begeistern. Laut einer Telefonumfrage der Nachrichtenagentur Kyodo sind insgesamt knapp über 80 Prozent der 1041 Befragten für eine Absage (35,3 Prozent) oder Verschiebung (44,8). Das ist ein neuer Umfrage-Tiefstwert. Vor einem Monat waren es noch rund 60 Prozent. Die japanischen Organisatoren haben trotz der schwierigen Coronalage eine weitere Verschiebung der Spiele ausgeschlossen.

Pound hat Zweifel an Austragung

Das dienstälteste IOC-Mitglied Richard Pound hat Zweifel an einer Austragung der auf dieses Jahr verschobenen Sommerspiele in Tokio. "Ich kann mir nicht sicher sein, weil die Wellen des Virus immer noch wie ein Elefant im Raum stehen", sagte der Kanadier der BBC. Zuvor war in der Olympia-Stadt Tokio erneut der Ausnahmezustand verhängt worden, weil die Zahl der Corona-Neuinfektionen auf immer neue Rekordhöhen gestiegen waren. Gastgeber Japan und das IOC bekräftigten noch am Donnerstag, an ihren Plänen für "sichere und geschützte Spiele" im Juli und August festhalten zu wollen.

Japan ruft Ausnahmezustand aus

Japan hat zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres wegen Corona den Ausnahmezustand für den Großraum Tokio ausgerufen. Die Beschränkungen treten am Freitag in Kraft und sollen mindestens bis zum 7.Februar andauern. Premierminister Yoshihide Suga sah sich zu dem Schritt gezwungen, nachdem die Zahl der Infektionen in den letzten Tagen nach oben geschnellt war und Tokio am Donnerstag mit 2447 neuen Fällen einen Höchstwert erreichte. 88 Prozent der Krankenhausbetten in der Hauptstadt sind belegt. Die Olympischen Spiele sollen aber im Sommer wie geplant vom 23.Juli bis 8.August stattfinden.

IOC-Ehrenmitglied Tröger gestorben

IOC-Ehrenmitglied Walther Tröger ist im Alter von 91 Jahren verstorben. Tröger galt über Jahrzehnte als einer der einflussreichsten deutschen Spitzensportfunktionäre und gehörte dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) viele Jahre in unterschiedlichen Funktionen an. Tröger sei am 30.Dezember "an altersbedingten Ursachen friedlich verstorben", teilte seine Familie mit. Der in Wunsiedel geborene Tröger war von 1989 bis 2009 Mitglied des IOC und danach zum Ehrenmitglied ernannt worden. Präsident des Nationalen Olympischen Komitees (NOK) war Tröger von 1992 bis 2002.

Olympia-Sponsoren auch 2021 dabei

Alle 68 japanischen Sponsoren haben ihre Verträge verlängert und sind auch bei den auf 2021 verschobenen Olympischen Spielen in Tokio dabei. Das erklärte Yoshiro Mori, der Präsident des Organisationskomitees. "Wir haben kürzlich bestätigt, dass wir mit allen inländischen Partnern, die die Spiele in Tokio unterstützen, eine grundlegende Vereinbarung über die Verlängerung ihrer Verträge bis 2021 getroffen haben", sagte Mori bei einer Pressekonferenz. Die Sommerspiele sollen ab dem 23.Juli bis zum 8.August stattfinden. Danach sind die Paralympics vom 24.August bis zum 5.September geplant.

Zwei Jahre Sperre für Russland

Russland wird von den Olympischen Spielen 2021 in Tokio und den Winterspielen 2022 in Peking ausgeschlossen. Der Internationale Sportgerichtshof halbierte im Urteil der Berufung zwar die von der Welt-Anti-Doping-Agentur verhängte Vier-Jahres-Sperre. Da die Strafe aber erst mit Urteilsverkündung in Kraft tritt, darf kein russisches Team bei den nächsten beiden Olympischen Spielen und wohl auch nicht bei der Fußball-WM 2022 in Katar teilnehmen. Unbelastete Sportler des Landes können bei Großereignissen aber als neutrale Athleten antreten. Dafür müssen sie gewisse Anti-Doping-Bedingungen erfüllen.

Fackellauf soll in Fukushima starten

Der Fackellauf im Vorfeld der Olympischen Spiele in Tokio soll am 25.März in der Präfektur Fukushima starten. Wie die Organisatoren bekanntgaben, wird der Auftakt im J-Village stattfinden, einem Fußballtrainingszentrum, das während der Atomkatastrophe im März 2011 in Folge eines Erdbebens und Tsunamis als Hauptquartier für die Krisenmanager des Super-Gaus gedient hatte. Die Olympischen Spiele und Paralympics finden nun vom 23.Juli bis zum 8.August 2021 statt. Alle 47 Präfekturen Japans sollen während des 121 Tage dauernden Fackellaufs durch 859 Ortschaften angesteuert werden.

Mehrheit der Japaner gegen Olympia

Die Mehrheit der Japaner ist gegen eine Austragung der Olympischen Spiele in Tokio im kommenden Jahr. Das geht aus einer Umfrage des nationalen Senders NHK hervor. Nur 27 Prozent der Befragten sind für eine Durchführung in 2021, 32 Prozent wollen die Absage, 31 Prozent eine erneute Verlegung. Die japanischen Organisatoren haben trotz der weiterhin schwierigen Coronalage bislang eine weitere Verschiebung der Spiele ausgeschlossen, die eigentlich in diesem Jahr hätten stattfinden sollen. Nach derzeitiger Planung beginnt das Großereignis am 23.Juli.

Weniger Wettbewerbe in Paris 2024

Das IOC hat die Zahl der Wettbewerbe und der Teilnehmer für die Olympischen Spiele 2024 in Paris reduziert. Keiner der 41 Vorschläge der internationalen Verbände für zusätzliche Disziplinen bei den übernächsten Sommerspielen sei angenommen worden, teilte das IOC nach einer Exekutivsitzung mit. Statt 339 Wettbewerben wie für die Tokio-Spiele im nächsten Jahr geplant sollen es in Paris 329 sein. Gestrichen werden unter anderem vier Klassen im Gewichtheben. Während in Japan noch 11.092 Sportler erwartet werden, sollen es in Paris 592 weniger sein. Die Zahl der Funktionäre werde um rund 400 verringert.

IOC suspendiert Lukaschenko

Das IOC hat auf die anhaltenden Verstöße gegen Menschenrechte von Sportlern in Belarus reagiert. Das IOC suspendierte provisorisch mehrere Mitglieder des Nationalen Olympischen Komitees des Landes - darunter auch Alexander Lukaschenko, Präsident von Belarus und Vorsitzender des Nationalen Olympische Komitees. Lukaschenko wurde von allen Aktivitäten und Events des IOC, auch von den Olympischen Spielen ausgeschlossen. "Die Exekutive wird die Lage in Belarus weiter beobachten und womöglich weitere Maßnahmen ergreifen oder je nach Entwicklung auch die Suspendierung wieder aufheben",so IOC-Präsident Thomas Bach.

Keine Testwettkämpfe für Peking 2022

Das Organisationskomitee der Olympischen Winterspiele 2022 in Peking und der Internationale Ski-Verband FIS haben die Absage aller geplanten Testwettkämpfe bestätigt. Die zweite Corona-Welle habe zu sehr starken Reisebeschränkungen geführt, diese machten eine Veranstaltung internationaler Wettbewerbe "praktisch unmöglich", sagte FIS-Präsident Gian Franco Kasper. Spätestens im Jahr vor Winterspielen finden für gewöhnlich zahlreiche Weltcup-Wettbewerbe oder internationale Meisterschaften an den jeweiligen Schauplätzen statt, um sie auf ihre Tauglichkeit zu testen.

Olympia-Verschiebung kostet Milliarden

Die Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio auf den nächsten Sommer und die nötigen Corona-Maßnahmen kosten die japanischen Olympia-Macher Milliarden. Der Geschäftsführer des Organisationskomitees, Toshiro Muto, bezifferte die gesamten Zusatzkosten auf 294 Milliarden Yen (rund 2,3 Milliarden Euro). Die Mehrkosten ergeben sich unter anderem daraus, dass die Arenen und die Immobilien für das olympische Dorf auch für das kommende Jahr angemietet werden müssen. Laut einer Studie der britischen Universität Oxford sind die Spiele in Tokio schon jetzt die teuersten in der Geschichte der Sommerspiele.

Kein Gegenkandidat für IOC-Chef Bach

Der Weg für Thomas Bach für eine zweite Amtszeit als Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) ist frei. Bei der Wahl vom 10. bis 12.März in Athen wird es neben Bach keinen weiteren Kandidaten geben. Dies teilte das IOC nach Meldeschluss mit. Der IOC-Präsident wird alle vier Jahre gewählt. "Ich fühle mich geehrt und verspüre Demut darüber, dass es keinen anderen Kandidaten gibt", teilte Bach mit. Er werde der olympischen Bewegung "weiter nach besten Kräften dienen und versuchen, Präsident aller IOC-Mitglieder und der gesamten olympischen Bewegung zu sein", so Bach.

Bericht: Mehrfachtests für Athleten

Ausländische Athleten sollen bei den wegen der Corona-Pandemie aufs nächste Jahr verschobenen Sommerspiele in Tokio mehrfachen Tests unterzogen werden. Laut der Tageszeitung "Nihon Keizai Shimbun" sollen ausländische Athleten innerhalb von 72 Stunden vor der Abreise nach Japan, dann erneut bei der Einreise sowie nochmal 96 bis 120 Stunden danach auf Corona getestet werden. Dadurch solle sichergestellt werden, dass keine Infektionen übersehen werden. Außerdem seien mehrfache Coronatests an den Trainingslagern, beim Betreten des olympischen Dorfes sowie vor den Wettkämpfen angedacht, hieß es.

Bericht: Mehrkosten von 1,61 Mrd. Euro

Die Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio auf den nächsten Sommer könnte Medien zufolge Mehrkosten von umgerechnet 1,61 Milliarden Euro verursachen. Dies berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf mehrere Quellen. Im Dezember wollen die japanischen Gastgeber und das Internationale Olympische Komitee demnach entscheiden, wer welchen Anteil an den zusätzlichen Ausgaben trägt. Die für dieses Jahr geplanten Sommerspiele waren Ende März wegen der Corona-Pandemie auf 2021 verlegt worden.

IOC und IPC ziehen positives Fazit

Zum Abschluss des dreitägigen Japan-Besuchs von IOC-Präsident Thomas Bach haben Spitzenvertreter des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) ein positives Fazit gezogen. Alle Parteien äußerten Einigkeit darin, in den kommenden Monaten eine klare Kommunikation beibehalten zu wollen. Man habe so genannte Strategiepapiere entwickelt, an denen sich alle Stakeholder orientieren sollen. Schlüsselelemente dieser Strategiebücher seien Maßnahmen gegen Corona, die zum Schutz der Athleten und der japanischen Bevölkerung ergriffen werden könnten.

Tokios Gouverneurin hofft auf Fans

Die Gouverneurin von Tokio, Yuriko Koike, hofft auf ausländische Zuschauer bei den auf den Sommer 2021 verlegten Olympischen Spielen. Tokio unternehme die äußersten Anstrengungen, die Spiele sicher zu machen und Zuschauer aus aller Welt willkommen heißen zu können, sagte Koike bei einem Treffen mit dem Chef des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Thomas Bach. Die Zahl der registrierten Neuinfektionen in Japan ist derzeit auf fast 120.000 Fälle gestiegen. Bislang zählt Japan rund 1900 Tote in Folge des Coronavirus. Damit steht das Land aber vergleichsweise noch gut da.

Bach: Die Spiele finden statt

Die wegen der Corona-Pandemie auf den Sommer 2021 verlegten Olympischen Spiele in Tokio sollen wie geplant ausgetragen werden. Darauf verständigte sich der IOC-Chef Thomas Bach mit dem japanischen Ministerpräsidenten Yoshihide Suga in Tokio. Er sei entschlossen, die Spiele im kommenden Jahr in der Hauptstadt seines Landes auszurichten, sagte Suga laut örtlichen Medien. Bach dankte Suga für dessen Engagement, die Spiele auszurichten. Sie sollten zu einem Symbol für Solidarität in der Nach-Corona-Ära werden, sagte Bach.

Japan beginnt mit Rückerstattung

Nach der coronabedingten Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio auf das nächste Jahr beginnt Japan in Kürze mit dem Verfahren für die Rückerstattung von Eintrittskarten. Bereits gekaufte Tickets bleiben zwar auch für das nächste Jahr gültig. Doch wer die Spiele dann nicht besuchen kann, kann zwischen dem 10. und 30.November die Rückerstattung der Eintrittskarten beantragen, wie Japans Olympia-Macher bekanntgaben. Die Rückgabe der Tickets für die Paralympics kann zwischen dem 1. und 21. Dezember beantragt werden.

Gesundheitszentrum für Verdachtsfälle

Bei den Sommerspielen 2021 in Tokio soll es im Athletendorf ein Gesundheitszentrum für potenziell mit Corona infizierte Athleten geben. Das berichtet die Nachrichtenagentur Kyodo News. Die Entscheidung soll die Anti-Corona-Task-Force - bestehend aus Vertretern der japanischen Regierung, der Tokioter Stadtverwaltung und des Organisationskomitees der Spiele - getroffen haben. Das Zentrum gehört nicht zum Krankenhaus, das sich im Athletendorf befindet. In der "health base" sollen Sportler gesundheitlich überwacht, Krankenhaus-Einweisungen vorgenommen und Krankentransporte organisiert werden.

DDR-Sportfunktionär Heinze gestorben

Der frühere DDR-Sportfunktionär Günther Heinze ist im Alter von 97 Jahren gestorben. IOC-Präsident Thomas Bach würdigte den gebürtigen Dresdner als "sehr engagiertes IOC-Mitglied, das ich während meiner Zeit in der IOC-Athletenkommission kennengelernt habe. Bis zu seinem Tod verfolgte er die Entwicklungen in der Olympischen Bewegung sehr interessiert und positiv." Als Zeichen des Respekts werde die olympische Flagge im Olympic House auf Halbmast gesetzt. Heinze war von 1981 bis 1992 Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees, danach wurde er zum IOC-Ehrenmitglied ernannt.

Coe für antirassistischen Protest

Sebastian Coe, Präsident von World Athletics, hat sich für die Möglichkeit eines friedlichen antirassistischen Protests durch die Sportler bei den Olympischen Spielen ausgesprochen. "Ich habe mich sehr klar ausgedrückt: Wenn ein Athlet auf dem Podium niederknien möchte, dann unterstütze ich das", sagte der Chef des Leichtathletik-Weltverbandes bei einem Besuch in Tokio. In Regel 50 der Olympischen Charta ist festgelegt, dass jegliche "politische, religiöse oder rassistische Demonstration oder Propaganda" nicht gestattet ist. Zuletzt hatte sich diesbezüglich aber ein Umdenken beim IOC angedeutet.

Organisatoren wollen viel Geld sparen

Die Kosten für die auf nächsten Sommer verschobenen Olympischen Spiele in Tokio sollen nach ersten Planungen der Organisatoren um umgerechnet 241 Millionen Euro gesenkt werden. Das teilten die Olympia-Planer von Tokio nach einer Exekutivsitzung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) mit. Zu diesem Zweck soll u.a. die Zahl der Olympia-Beteiligten (ohne Athleten) um zehn bis 15 Prozent verringert werden. Transportmaßnahmen sollen verschlankt, Ausgaben für Büroflächen, Werbung und zeremoniellen Pomp sollten gekürzt werden. Insgesamt sind vorerst rund 50 Einsparungsmaßnahmen geplant.

Olympische Spiele ohne NBA-Stars?

Das olympische Basketball-Turnier im Sommer 2021 in Tokio wird womöglich ohne NBA-Stars stattfinden müssen. "Wir werden es in Betracht ziehen. Ich halte es letztlich für unwahrscheinlich, dass wir bei einem verspäteten Liga-Beginn für die Olympischen Spiele stoppen würden", so NBA-Commissioner Adam Silver. Die laufende NBA-Spielzeit war wegen der Coronakrise im März unterbrochen und erst im späten Juli wieder aufgenommen worden. Die nächste Saison wird laut Silver nicht vor Weihnachten beginnen und damit bei Beginn der verschobenen Sommerspiele am 23.Juli 2021 noch nicht beendet sein.

Fackellauf ab 25.März geplant

Der Start des olympischen Fackellauf ist für 25.März in der Präfektur Fukushima geplant. Danach soll das Feuer die gleiche Route nehmen, wie es bereits für dieses Jahr geplant war. Alle 47 Präfekturen Japans sollen während des Fackellaufs angesteuert werden. Die in Griechenland entzündete olympische Flamme war am 20.März noch auf einem Militärstützpunkt in Miyagi eingetroffen. Derzeit wird das Feuer in Tokio in einer Ausstellung präsentiert. Die verschobenen Sommerspiele sollen vom 23.Juli bis zum 8.August 2021 in Tokio stattfinden, die Paralympics vom 24.August bis 5.September.

Japan setzt auf Durchführung der Spiele

Japans neuer Premierminister Yoshihide Suga will die Olympischen Spiele unbedingt durchführen. "Im Sommer nächsten Jahres ist Japan entschlossen, die Olympischen und Paralympischen Spiele in Tokio als Beweis dafür auszurichten, dass die Menschheit die Pandemie besiegt hat", sagte er am Freitag vor den Vereinten Nationen. Die Spiele sollen im Sommer 2021 (23. Juli sowie 8.August) stattfinden. Schon Anfang September hatten Tokios Gouverneurin Yuriko Koike und Japans Olympiaministerin Seiko Hashimoto den unbedingten Willen zur Austragung der Spiele bekräftigt.

CAS reduziert Sperren für Russinnen

Der internationale Sportgerichtshof CAS hat die vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) verhängten lebenslangen Olympiasperren gegen die russischen Biathletinnen Olga Wiluchina, Jana Romanowa und Olga Saizewa aufgehoben. Darüber hinaus dürfen Wiluchina und Romanowa ihre bei den Winterspielen 2014 in Sotschi gewonnenen Medaillen behalten. Saizewas Sperre wurde auf die Spiele in Pyeongchang 2018 beschränkt. Damit wird die Russin 2022 in Peking wieder an den Start gehen können. Ihre in Sotschi erzielten Ergebnisse bleiben aber annulliert. Wiluchina und Romanowa haben ihre Karrieren mittlerweile beendet.

IOC: Kein Ausschluss des Iran

Das Internationale Olympische Komitee strebt keinen Ausschluss des Iran von den Olympischen Spielen als Konsequenz aus der Hinrichtung des Ringers Navid Afkari an. "Der Ausschluss eines NOKs von den Spielen würde die Athleten dieses Landes bestrafen, nur weil sie unter einem bestimmten politischen oder rechtlichen System leben", hieß es. Dies gelte umso mehr, als dass das iranische Nationale Komitee die IOC-Bemühungen um eine Lösung des Falls unterstützt habe. Trotz weltweiter Proteste war Afkari hingerichtet worden. Er hatte laut iranischer Justiz bei einer Demo einen Sicherheitsbeamten getötet.

Tokio 2021 mit oder ohne Zuschauer?

Thomas Bach will sich noch nicht festlegen, ob die wegen der Corona-Pandemie auf 2021 verschobenen Olympischen Spiele in Tokio auch ohne Zuschauer stattfinden könnten. "Ich bin nicht in der Lage, wie die Welt morgen oder bis zu den Tokio-Spielen aussehen wird", sagte der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees. Die vom IOC eingerichtete Task Force werde Szenarien für die Durchführung der Sommerspiele entwickeln. "Wichtig ist, dass wir bei den Spielen in Tokio den Teilnehmern eine sichere Umgebung schaffen können", so Bach. Neuer Termin für die Eröffnung ist der 23.Juli 2021.

Freitag: Existenzsorgen berechtigt

Die Sportausschussvorsitzende des Bundestages sorgt sich um die Existenz-Absicherung der Topathleten durch Einnahmeeinbußen im Olympia-Jahr. Die Athletenvertreter Nadine Hildebrand und Max Hoff sowie der Geschäftsführer von Athleten Deutschland, Johannes Herber, hätten laut Dagmar Freitag "nachvollziehbare Zahlen" vorgelegt. So stünden Ausrüster- und Sponsorenverträge zur Disposition. "Es sind nur wenige Topathleten, die einen solchen Einnahmeverlust verkraften können." Sie sei irritiert, dass der DOSB keine Abfrage unter den Kaderathleten angestoßen habe.

IOC-Vize: Tokio-Spiele finden statt

Die verschobenen Olympischen Sommerspiele von Tokio sollen 2021 definitiv stattfinden. "Mit oder ohne COVID-19: Die Spiele werden nächstes Jahr am 23. Juli beginnen", sagte John Coates, Vize-Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, zur Nachrichtenagentur AFP. Die Botschaft allerdings habe sich geändert. "Es sollten eigentlich die Spiele des Wiederaufbaus werden, nach der Zerstörung durch den Tsunami", sagte Coates mit Verweis auf die Fukushima-Katastrophe von 2011. "Nun werden es die Spiele sein, die Corona überwunden haben. Ein Licht am Ende des Tunnels."

Japans Wirtschaft gegen Spiele

Nach der Bevölkerung hat sich auch Japans Wirtschaft mehrheitlich gegen die Ausrichtung der auf 2021 verlegten Olympischen Spiele in Tokio ausgesprochen. Dies geht aus einer Umfrage des Tokio Shoko Research Instituts unter 12.857 Firmen im Land hervor. Demnach sprachen sich 53,6 Prozent gegen die Spiele aus, 46,2 Prozent votierten dafür. Eine Umfrage im Juli unter der japanischen Bevölkerung hatte sogar noch ein deutlicheres Ergebnis erbracht. 36,4 Prozent der Befragten sprachen sich für eine erneute Verschiebung, 33,7 Prozent für eine Absage aus.

Olympia - Tokio 2020

Sommerspiele der XXXII. Olympiade

Ursprünglich sollten die Olympischen Sommerspiele in Tokio vom 24. Juli bis zum 9. August 2020 stattfinden. Aufgrund der Corona-Pandemie sind diese in den Sommer 2021 (23. Juli 2021 - 8. August 2021) verlegt worden.

Hier finden Sie zukünftig den Zeitplan, exklusive Livestreams, Ergebnisse, Highlights und Zusammenfassungen rund um die Olympischen Sommerspiele 2021 in Tokio.

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