Sie sind hier:

Olympia - Tokio 2020

Sommerspiele der XXXII. Olympiade

Ursprünglich sollten die Olympischen Spiele in Tokio 2020 stattfinden. Aufgrund der Corona-Pandemie sind diese in den Sommer 2021 (23. Juli 2021 - 8. August 2021) verlegt worden (Paralympics: 24. August - 5. September 2021).

Hier finden Sie künftig den Zeitplan, Livestreams, Ergebnisse, Highlights und Zusammenfassungen rund um die Olympischen Sommerspiele 2021 in Tokio.

Newsticker

Olympia23.06. 09:39

OK verbietet Alkohol im Stadion

Japans Olympia-Macher haben nach Kritik Pläne, Alkohol in den Arenen während der Sommerspiele zu erlauben, verworfen. Wie die Organisatoren bekanntgaben, wird Alkohol untersagt. Laut japanischer Medien hatten die Veranstalter auf Druck des Brauereikonzerns Asahi, ein wichtiger Sponsor der Spiele, überlegt, Alkohol innerhalb der Wettkampfstätten zu erlauben. Asahi habe das Verbot akzeptiert, erklärte nun OK-Chefin Seiko Hashimoto einen Monat vor der geplanten Eröffnung der Spiele am 23.Juli. Auch dürfen Fans ausdrücklich keinen eigenen Alkohol mit in die Arenen bringen.

Olympia22.06. 10:32

800-m-Weltmeister verpasst Olympia

800-Meter-Weltmeister Donavan Brazier hat die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio verpasst. Der 24-Jährige ging bei den US-Meisterschaften viel zu schnell an und brach am Ende ein. Als Achter in 1:47,88 Minuten hatte er einen deutlichen Rückstand auf den Sieger Clayton Murphy (1:43,17). Die Ausscheidungen der US-Leichtathleten gelten als knallhart, weil nur die Platzierungen bei den Titelkämpfen entscheiden. Mit Jenny Simpson, vor zehn Jahren noch Weltmeisterin und 2016 Olympia-Dritte in Rio, erwischte es eine weitere erfolgreiche Sportlerin: Sie wurde nur Zehnte über 1500 Meter.

Olympia21.06. 18:54

"Verdient" - Smorguner kämpft in Tokio

Ilja Smorguner hat von der World Karate Federation einen Olympia-Startplatz erhalten. Der Münchner war zuletzt beim Olympia-Qualifikationsturnier in Paris nicht unter den Top drei gelandet und hatte das Tokio-Ticket verpasst. Der Weltverband gab daraufhin einen der zwei noch zu besetzenden Startplätze im Kata-Einzel der Männer an Deutschland. "Wenn es jemand verdient hat, dann Ilja. Er hat zahlreiche Erfolge gefeiert und viel für den Kata-Sport hierzulande getan", sagte Bundestrainer Efthimios Karamitsos. Neben Smorguener wird Karate-Welt- und Europameister Jonathan Horne für Deutschland in Tokio starten.

Olympia21.06. 11:57

Erste Transgender-Athletin bei Olympia

Laurel Hubbard aus Neuseeland wird als erste Transgender-Sportlerin an Olympischen Spielen teilnehmen. Die 43 Jahre alte Gewichtheberin, die als Mann geboren und 2012 zur Frau wurde, ist am Montag vom neuseeländischen Olympischen Komitee (NZOC) wie erwartet für die Spiele in Tokio (23.Juli bis 8.August) nominiert worden. Hubbard darf antreten, nachdem sie Testosteronwerte unterhalb der vom IOC geforderten Schwelle aufweisen konnte. In Tokio wird sie in der Gewichtsklasse über 87 kg starten. Derzeit steht die WM-Silbermedaillengewinnerin von 2017 auf Platz 16 der Weltrangliste.

Olympia21.06. 10:30

Bis zu 10.000 Zuschauer in Tokio

Maximal 10.000 einheimische Zuschauer werden bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio (23.Juli bis 8.August) in den Wettkampfstätten zugelassen. Dies teilten die Organisatoren am Montag mit. Allerdings könnten die Wettbewerbe der in 32 Tagen beginnenden Spiele in Japans Hauptstadt auch hinter verschlossenen Türen stattfinden, sollten die Infektionszahlen wieder ansteigen. Eine Entscheidung darüber, wie viele Fans bei den Paralympischen Spielen (24.August bis 5.September) erlaubt sein werden, wird bis zum 16.Juli aufgeschoben, fügten die Organisatoren in ihrer Erklärung hinzu.

Olympia20.06. 11:00

Teammitglied aus Uganda positiv

Ein Mitglied des ugandischen Olympia-Teams ist nach der Landung am Tokioter Flughafen Narita positiv auf das Coronavirus getestet worden. Zum neunköpfigen Tross aus Afrika gehörten Boxer, Trainer und Funktionäre. "Die Person wurde gemäß der Vorgaben isoliert", sagte Hidemasa Nakamura, der Verantwortliche für die Durchführung der Sommerspiele in Japan (23.Juli bis 8.August). Nach Informationen des japanischen Senders NHK wurden alle Teammitglieder vor dem Abflug in Uganda geimpft und negativ getestet. Es handelt sich um den ersten Coronafall in einer ausländischen Olympia-Delegation.

Olympia17.06. 10:46

Corona-Notstand endet am Sonntag

Der Corona-Notstand in Tokio und acht anderen Regionen wird am kommenden Sonntag und damit knapp fünf Wochen vor der Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele in Japans Hauptstadt (23. Juli bis 8.August) aufgehoben. Dies verkündete Japans Premierminister Yoshihide Suga am Donnerstag. Stattdessen wird die Regierung bis zum 11.Juli sogenannte "Quasi-Notstandsmaßnahmen" in Tokio, Osaka und fünf weiteren Präfekturen umsetzen, die etwa den Alkoholverkauf und die Öffnungszeiten von Bars und Restaurants einschränken. Der erste Corona-Notstand in Tokio wurde Ende April verhängt.

Olympia15.06. 14:49

Harte Strafen bei Corona-Regelverstößen

Ausländischen Sportlern drohen bei den Olympischen Sommerspielen sowie bei den Paralympics in Tokio bei Verstößen gegen die Corona-Regeln harte Sanktionen bis hin zur Ausweisung. Das geht aus der dritten und endgültigen Fassung des sogenannten Playbooks hervor, welche das IOC, das IPC und das OK für die Spiele vorstellten. Darin fixiert sind die Regeln für Athlet:innen und Offizielle. Bei Verstoß gibt es u.a.: Verwarnungen, vorübergehender/dauerhafter Ausschluss, Entzug der Akkreditierung, Disqualifikation, finanzielle Sanktionen und Widerruf der Aufenthaltsgenehmigung.

Olympia15.06. 09:41

Ablehnung der Spiele in Tokio schwindet

John Coates, Leiter der Koordinierungskommission des IOC, ist fünf Wochen vor Beginn der Spiele in Tokio eingetroffen. Gleichzeitig dürfte eine neue Umfrage dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) und dem Organisationskomitee Hoffnung machen: Nach einer Erhebung des Senders NHK befürworten 64 Prozent der Japaner unter Vorbehalten die Austragung der Sommerspiele. Die Ablehnung scheint zu schwinden. Die Ankündigung von täglichen Corona-Tests für Sportler und die GPS-Verfolgung ausländischer Journalisten könnten zum Stimmungsumschwung in der japanischen Bevölkerung beigetragen haben.

Olympia15.06. 09:29

Japan: Weitere Impfdosen für Tokio

Japan hat sich weitere 20.000 Impfdosen für Mitarbeiter bei den Olympischen Spielen in Tokio gesichert. Wie Olympia-Ministerin Tamayo Marukawa am Dienstag bekanntgab, hat die Regierung eine entsprechende Vereinbarung mit dem US-Konzern Pfizer getroffen. Damit erhält Japan für Olympia-Mitarbeiter nun insgesamt 40.000 Impfdosen. Zuvor hatte das IOC bereits 20.000 Impfdosen bereit gestellt. So sollen nun auch Freiwillige, die im Olympischen Dorf eingesetzt werden, Mitarbeiter des Organisationskomitees sowie einheimische Journalisten das Angebot einer Corona-Impfung erhalten.

Olympia14.06. 13:06

Japan erwägt "Quasi-Notstand" in Tokio

Die japanische Regierung erwägt, Tokio während der Olympischen Spiele (23.Juli bis 8.August) unter einen Quasi-Notstand zu stellen. Das erklärte ein Regierungsvertreter am Montag. Tokio befindet sich neben anderen Präfekturen noch bis zum Sonntag im Corona-Notstand, der zuvor bereits mehrmals verlängert worden war. Ein Lockdown ist der Notstand in Japan aber nicht: So sollen Restaurants weiter keinen Alkohol ausschenken und schon um 20 Uhr schließen, ebenso Kaufhäuser und Kinos. Größere Veranstaltungen in Kultur und Sport sind mit höchstens 5000 Zuschauern erlaubt.

Olympia10.06. 18:29

IOC-Kommission: Brisbane 2032 vorn

Die Findungs-Kommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) hat sich auf Brisbane als favorisierten Ausrichter für die Sommerspiele 2032 festgelegt, die ohnehin nur geringen Chancen der Region Rhein-Ruhr sind damit lediglich noch theoretischer Natur. IOC-Präsident Thomas Bach und die Kommissions-Chefin Kristin Kloster Aasen verkündeten diese Entscheidung bei einer Pressekonferenz am Donnerstag. Die Bewerbung Brisbanes sei laut Bach "unwiderstehlich" für die "Future Host Commission" gewesen. Die Vergabe liege aber nun am 21.Juli bei den Mitgliedern des Exekutiv-Komitees in Tokio.

Olympia08.06. 19:41

IOC vergibt Nordkoreas Startplätze

Nach dem Rückzug des nordkoreanischen Teams von den Sommerspielen in Tokio vergibt das Internationale Olympische Komitee (IOC) die dadurch frei gewordenen vier Startplätze an Nachrücker. Das gab IOC-Sprecher Mark Adams bekannt. Das nordkoreanische Sportministerium hatte Anfang April Sicherheitsbedenken aufgrund der Corona-Pandemie als Grund für den Rückzug angegeben. "Das Problem war, dass sie uns damals nicht wirklich offiziell informiert haben", sagte Adams: "Heute hat sich das Exekutivkomitee für eine Neuvergabe entschieden."

Olympia28.05. 12:25

Japan verlängert Corona-Notstand

Japan hat den Corona-Notstand in Tokio und anderen Regionen um drei Wochen bis zum 20.Juni verlängert. Die Olympischen Sommerspiele beginnen gut einen Monat später am 23.Juli. "Die Zahl der Neuerkrankungen ist seit Mitte des Monats rückläufig, aber die Lage ist weiterhin ungewiss", sagte Premierminister Yoshihide Suga bei der Bekanntgabe der Entscheidung. Der Beschluss dürfte die ablehnende Haltung der japanischen Bevölkerung gegenüber dem um ein Jahr verschobenen Großevent während der Pandemie verstärken.

Olympia28.05. 10:07

Kreuzbandriss: Olympia-Aus für Nguyen

Aus für Olympia, die weitere Laufbahn in Gefahr: Zum zweiten Mal binnen sieben Jahren hat sich Kunstturner Marcel Nguyen einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen. Der 33-Jährige erlitt diese gravierende Verletzung am Donnerstag beim Training im Stuttgarter Kunstturnforum beim Abgang von den Ringen. "Ich bin total deprimiert. Wir müssen nun schauen, wie Operation und Reha verlaufen. Es könnte aber sein, dass mit dieser weiteren schweren Verletzung, so bitter wie auch realistisch es ist, meine Karriere nun beendet ist", sagte Nguyen.

Olympia27.05. 14:23

Quali: Zwei Siege für DBB-Frauen

Die deutschen 3x3-Basketballerinnen haben im Qualifikationsturnier für die olympische Premiere dieser Disziplin einen optimalen Start erwischt. Das Team um WNBA-Profi Satou Sabally gewann am Donnerstag in Graz die Auftaktpartie gegen Uruguay mit 21:12 und löste anschließend beim 22:9 im Duell mit Indonesien auch die zweite Pflichtaufgabe souverän. Am Samstag geht es gegen die favorisierten Teams der USA und Frankreichs. Die ersten zwei Teams aus jeder der vier Fünfergruppen erreichen die K.o.-Runde. Die Top-Drei des kompletten Turniers qualifizieren sich für Tokio.

Olympia26.05. 12:19

Japan impft Sportler erst ab Juni

Japans Olympia-Organisatoren werden weniger als zwei Monate vor Beginn der Sommerspiele in Tokio mit der Impfung hunderter Athleten beginnen. Laut NOK werden rund 600 Olympioniken sowie rund 1000 Trainer und andere Teammitglieder vom 1.Juni an ihre Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Zwei Monate vor den Spielen hat Gastgeber Japan bislang erst zwei Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. Gegenwärtig werden nur medizinisches Personal und Menschen im Alter von 65 oder älter geimpft. Die breite Bevölkerung wird daher mit Beginn der Olympischen Spiele noch nicht geimpft sein.

Olympia26.05. 09:32

Japanische Zeitung ruft zur Absage auf

Die japanische Zeitung Asahi Shimbun, ein offizieller Olympia-Partner in Tokio, hat zur Absage der Sommerspiele (23.Juli bis 8.August) aufgerufen. In einem Leitartikel bezeichnete das Blatt die Großveranstaltung inmitten der Coronavirus-Pandemie am Mittwoch als "Bedrohung für die Gesundheit". Premierminister Yoshihide Suga wird daher gebeten, "eine ruhige, objektive Bewertung der Situation vorzunehmen und die Entscheidung zu treffen, die Olympischen Spiele in diesem Sommer abzusagen". Die IOC-Führung verhalte sich "selbstgerecht" und missachte den Willen der Bevölkerung.

Olympia21.05. 10:41

Olympia-Aus für Dreispringer Taylor

Dreispringer Christian Taylor (USA) hat sich die rechte Achillessehne gerissen und verpasst damit die Olympischen Spiele in Tokio. Der 30-Jährige hatte sich die Verletzung am Mittwoch in Ostrau/Tschechien zugezogen und wurde bereits operiert. "Sie konnten es reparieren", sagte Trainer Rana Reider, Taylor sei mit dem Verlauf der Operation "ziemlich zufrieden" gewesen. Taylor gewann in London und Rio Olympiagold, zudem ist er vierfacher Weltmeister (2011, 2015, 2017 und 2019). In der ewigen Weltbestenliste liegt er hinter Jonathan Edwards (18,29 m) mit seinen 18,21 m auf Platz zwei.

Olympia20.05. 12:44

Olympia-Aus für Sprinter Kranz

Deutschlands Topsprinter Kevin Kranz wird nicht an den Olympischen Spielen in Tokio teilnehmen. Der 22-Jährige kann wegen einer Muskelverletzung im linken Oberschenkel seit einigen Wochen kaum trainieren und sich daher nicht zielgerichtet auf die entscheidende Phase der Olympia-Qualifikation vorbereiten. "Deshalb haben wir uns in Absprache mit den Verantwortlichen des Deutschen Leichtathletik-Verbandes schweren Herzens frühzeitig dazu entschieden, dass eine Reise von Kevin nach Japan nicht zu verantworten wäre", sagte Bundesstützpunkttrainer David Corell.

Olympia20.05. 08:47

IOC-Chef Bach ab 12.Juli in Tokio

IOC-Präsident Thomas Bach wird elf Tage vor Beginn der Olympischen Spiele (23. Juli bis 8.August) in Tokio eintreffen. Der deutsche Chef des Internationalen Olympischen Komitees soll ab dem 12.Juli die finalen Koordinierungsmaßnahmen für die Sommerspiele anführen, nachdem er einen geplanten Besuch in dieser Woche wegen des Gesundheitsnotstands in Japan verschoben hatte. Damit bekräftigt das IOC auch seine Entschlossenheit, trotz der Befürchtungen eines Großteils der japanischen Bevölkerung aufgrund der Corona-Pandemie in Tokio "sichere und geschützte" Spiele abzuhalten.

Olympia19.05. 11:07

DOSB nominiert die ersten 54 Athleten

Der Deutsche Olympische Sportbund hat die ersten 54 Athleten für die Sommerspiele in Tokio nominiert. Wie der DOSB mitteilte, sind es Sportler und Sportlerinnen aus den Sportarten Schießen, Freiwasser- und Beckenschwimmen, Segeln, Sportklettern sowie Tischtennis. Mit dabei ist der Fahnenträger der Spiele 2016 in Rio, Timo Boll. Für den 40-jährigen Tischtennisspieler wird es der fünfte Olympia-Start sein. Eine besondere Stellung hat Schwimm-Weltmeister Florian Wellbrock, der sowohl im Freiwasserschwimmen als auch im Becken gute Aussichten hat und somit in zwei Sportarten nominiert wurde.

Olympia18.05. 13:01

Tokios Ärzte fordern Absage

Tokios Ärztevereinigung macht gegen die Olympische Spiele in ihrer Stadt mobil. "Wir haben momentan große Probleme mit der vierten Coronawelle", heißt es in dem Statement der rund 6000 Mediziner in Japans Hauptstadt, "ein Großereignis abzusagen, das die Infektionszahlen in die Höhe treiben kann, ist die richtige Entscheidung." In neun der 47 japanischen Präfekturen herrscht zumindest bis zum 31.Mai der Corona-Notstand. Erst rund drei Prozent der gut 125 Millionen Japaner haben wenigstens eine Impfdosis erhalten, die Krankenhäuser sind überfüllt, deren Personal ist überfordert.

Olympia17.05. 15:50

Durst verzichtet auf Spiele

Doppel-Paralympics-Sieger Hans-Peter Durst verzichtet auf die Spiele in Tokio. Auf seiner Homepage nannte der Radsportler drei Gründe für seine Absage: Gesundheutliche Bedenken vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie, den "Respekt vor dem Gastgeberland" angesichts ablehnender Umfragen in Japan und "ein kleines Zeichen der Solidarität" gegenüber jenen, die in der Pandemie um ihre Existenzen bangen. Aus diesen Gründen hätte sich Durst eine komplette#Absage der Spiele gewünscht: "Es wäre hilfreich gewesen, wenn uns diese Entscheidung von anderer Stelle abgenommen worden wäre".

Olympia15.05. 14:50

Brasilien impft Olympia-Delegation

Die brasilianische Regierung hat mit der Impfung von Athleten und anderen Delegationsmitgliedern für die Olympischen und Paralympischen Spiele in Tokio begonnen. Gesundheitsminister Marcelo Queiroga hatte angekündigt, dass Brasilien 4050 Dosen Impfstoff von Biontech/Pfizer und weitere 8000 von Sinovac bekommen werde. Rund 1800 Personen sollen für Tokio geimpft werden, die übrigen Impfstoff-Dosen sollen an das öffentliche Gesundheitssystem SUS gehen, wie in Brasilien vorgesehen, wenn etwa Unternehmen oder Organisationen Impfstoffe bekommen.

Olympia15.05. 14:47

Sprint: Mayer erfüllt Olympia-Norm

Lisa Mayer hat mit der Steigerung ihrer Bestzeit auf 11,12 Sekunden auch die 100-m-Norm für die Olympischen Spiele in Tokio erfüllt. Beim Leichtathletik-Treffen der deutschen Sprintelite in Mannheim erzielte die 25-Jährige bei einem zulässigen Rückenwind von 1,7 m pro Sekunde die mit Abstand beste Zeit aller Konkurrentinnen. In Abwesenheit von Malaika Mihambo, die eigentlich für die 100 m gemeldet hatte, kam Vizemeisterin Rebekka Haase in 11,21 Sekunden auf die zweitbeste Zeit. Die deutsche Meisterin Lisa Marie Kwayie wurde in 11,29 Sechste und damit Letzte des gleichen Laufes.

Olympia14.05. 14:32

Radprofi Alaphilippe nicht am Start

Straßenrad-Weltmeister Julian Alaphi-lippe wird im Sommer nicht bei den Olympischen Spielen in Tokio an den Start gehen. Das teilte der 28 Jahre alte Franzose auf seinen sozialen Kanälen mit. "Es ist eine persönliche und gut durchdachte Entscheidung", schrieb Alaphilippe. Er habe die Entscheidung in Übereinstimmung mit dem französischen Radsportverband, seinem belgischen Deceuninck-QuickStep-Team sowie seinem Trainer getroffen. Stattdessen wolle er sich in der Endphase der Saison auf die Verteidigung des Regenbogentrikots bei der Straßenrad-WM konzentrieren.

Olympia14.05. 08:19

Olympia verliert Unterstützung im Land

Olympiagegner haben eine Petition gegen die Austragung der Olympischen Spiele in diesem Sommer in Tokio an Gouverneurin Yuriko Koike übergeben. Das Schreiben wurde von rund 351.000 Menschen unterzeichnet. "Es geht darum, ob wir in Zeiten einer Pandemie das Leben priorisieren oder eine Veranstaltung, die sich Olympische Spiele nennt", sagte Initiator Kenji Utsunomiya. Auch Umfragen zeigen, dass eine Mehrheit der Bevölkerung für eine Absage oder erneute Verschiebung ist. Trotz des öffentlichen Gegenwindes hält das Internationale Olympische Komitee (IOC) aber weiter an den Spielen fest.

Olympia13.05. 14:37

Krankenhausärzte drängen auf Absage

In Japan wächst wegen der Corona-Pandemie der Widerstand gegen die geplanten Olympischen Spiele in Tokio (23.Juli bis 8.August). Eine Vereinigung einheimischer Krankenhausärzte bezeichnete in einer Stellungnahme an die Regierung eine sichere Austragung als "unmöglich" und forderte die Absage der wegen Corona verschobenen Spiele. Sie sehen vor allem die Gefahr des Eintrages vieler verschiedener Virusvarianten ins Land. Die Absageforderung der Mediziner erhöht den Druck auf die Regierung. In Japan sprechen sich jüngsten Umfragen zufolge fast 60 Prozent der Bevölkerung gegen die Ausrichtung der Spiele aus.

Olympia13.05. 09:57

Vorolympische Trainingslager abgesagt

Das Leichtathletik-Team der USA hat sein vorolympisches Trainingslager in Japan abgesagt. Das teilten japanische Offizielle und das US-Team am Donnerstag mit. Als Grund nannten sie Sicherheitsbedenken aufgrund der Corona-Pandemie. Mit dieser Entscheidung sind die USA nicht alleine, auch andere Athleten hatten ihre Trainingslager bereits abgesagt oder sie wurden von den potenziellen Gastgeberstädten gestrichen. Das US-Team wird sich nun in den USA auf die Olympischen Spiele (23.Juli bis 8.August) vorbereiten. Ursprünglich sollte das Trainingslager außerhalb von Tokio in Chiba stattfinden.

Olympia10.05. 11:44

Bachs Japan-Besuch im Mai verschoben

Ein in diesem Monat geplanter Japan-Besuch von IOC-Chef Thomas Bach ist wegen des Corona-Notstands in Japan verschoben worden. "Angesichts der Verlängerung des Ausnahmezustands in der vergangenen Woche und verschiedener Umstände wurde der für den 17. und 18.Mai geplante Besuch des IOC-Präsidenten Bach in Japan verschoben", heißt es in einer Stellungnahme. Man werde die Corona-Situation und andere relevante Faktoren weiter beobachten und Bachs Besuch "so bald wie möglich" neu arrangieren. Japan hatte kürzlich den Notstand für Tokio und weitere Regionen bis 31.Mai verlängert.

Olympia08.05. 10:26

IOC: "Spiele werden stattfinden"

Die IOC-Führung hat wachsenden Zweifeln an der Durchführung der Sommerspiele in Tokio (23.Juli - 8.August) wegen der Corona-Pandemie erneut widersprochen. "Es gibt kein Szenario, in dem die Spiele noch abgesagt oder wieder verlegt werden könnten", sagte der australische IOC-Vizepräsident John Coates. Er verwies ungeachtet des erneut verlängerten Corona-Notstands u.a. in Tokio auf den Rückhalt der japanischen Regierung in Nippon: "Die Spiele werden stattfinden."

Olympia07.05. 15:41

Fackellauf ohne 118-jährige Tanaka

Eigentlich wollte die Japanerin Kane Tanaka im stolzen Alter von 118 Jahren am olympischen Fackellauf in ihrer Heimatstadt Fukuoka teilnehmen, doch jetzt wurde die Teilnahme der ältesten Frau der Welt abgesagt. Grund sei die weiterhin "nicht eingedämmte Ausbreitung des Coronavirus". Tanaka, Jahrgang 103, wollte mit einem Rollstuhl beim Lauf dabei sein. "Wegen der aktuellen Situation haben wir entschieden, dass Kane Tanaka nicht am Fackellauf teilnehmen wird", teilte die Familie mit. Dies sei "wirklich, wirklich schade". Die alte Dame erfreut sich guter Gesundheit.

Olympia07.05. 11:54

DOSB weist Kritik an Hörmann zurück

DOSB-Präsident Alfons Hörmann gerät nach der Aufregung um einen offenen Brief, der angeblich aus der Mitarbeiterschaft des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) stammt, zunehmend unter Druck und sieht sich einer Rücktrittsforderung gegenüber. Der anonym gesendete Brief war an Präsidium, Vorstand und Betriebsrat gerichtet. Der DOSB hat die Vorwürfe derweil "in aller Klarheit" zurückgewiesen und Hörmann das "uneingeschränkte Vertrauen" ausgesprochen. Gleichzeitig wurde angekündigt, die "angeführten Kritikpunkte umfassend prüfen" zu wollen.

Olympia07.05. 08:47

Absage-Petition kommt gut an

Eine Online-Petition in Japan mit der Forderung nach einer Absage der Olympischen Spiele ist innerhalb von zwei Tagen von mehr als 200.000 Menschen unterzeichnet worden. Die unter anderem an Thomas Bach, Präsident des Internationalen Olympischen Kommitees, gerichtete Petition zählte am Freitag bereits mehr als 207.000 Unterschriften. Sie wurde vom japanischen Anwalt Kenji Utsunomiya initiiert und trägt den Titel "Sagen Sie die Olympischen Spiele in Tokio ab, um unser Leben zu schützen". Derweil wurde der Corona-Notstand für Tokio bis zum Ende des Monats verlängert.

Olympia06.05. 19:18

Olympia-Outfit für Tokio präsentiert

Der Deutsche Olympische Sportbund hat am Donnerstag bei einer digitalen Präsentation die Bekleidung für die Olympischen Spiele vom 23. Juli bis 8.August und die folgenden Paralympics in Tokio vorgestellt. Die vom Sportartikelhersteller Adidas designte Kollektion ist in Trendfarben wie mintgrün und leuchtend gelb gehalten und wurde von Athleten mitgestaltet. Bisher haben sich laut DOSB 277 Athleten für die Sommerspiele in Japan qualifiziert. Insgesamt wird mit einer Teamgröße von rund 400 Sportlern gerechnet.

Newsticker

  • Olympia 23.06. 09:39

  • Olympia 22.06. 10:32

  • Olympia 21.06. 18:54

  • Olympia 21.06. 11:57

  • Olympia 21.06. 10:30

  • Olympia 20.06. 11:00

  • Olympia 17.06. 10:46

  • Olympia 15.06. 14:49

  • Olympia 15.06. 09:41

  • Olympia 15.06. 09:29

  • Olympia 14.06. 13:06

  • Olympia 10.06. 18:29

  • Olympia 08.06. 19:41

  • Olympia 28.05. 12:25

  • Olympia 28.05. 10:07

  • Olympia 27.05. 14:23

  • Olympia 26.05. 12:19

  • Olympia 26.05. 09:32

  • Olympia 21.05. 10:41

  • Olympia 20.05. 12:44

  • Olympia 20.05. 08:47

  • Olympia 19.05. 11:07

  • Olympia 18.05. 13:01

  • Olympia 17.05. 15:50

  • Olympia 15.05. 14:50

  • Olympia 15.05. 14:47

  • Olympia 14.05. 14:32

  • Olympia 14.05. 08:19

  • Olympia 13.05. 14:37

  • Olympia 13.05. 09:57

  • Olympia 10.05. 11:44

  • Olympia 08.05. 10:26

  • Olympia 07.05. 15:41

  • Olympia 07.05. 11:54

  • Olympia 07.05. 08:47

  • Olympia 06.05. 19:18

OK verbietet Alkohol im Stadion

Japans Olympia-Macher haben nach Kritik Pläne, Alkohol in den Arenen während der Sommerspiele zu erlauben, verworfen. Wie die Organisatoren bekanntgaben, wird Alkohol untersagt. Laut japanischer Medien hatten die Veranstalter auf Druck des Brauereikonzerns Asahi, ein wichtiger Sponsor der Spiele, überlegt, Alkohol innerhalb der Wettkampfstätten zu erlauben. Asahi habe das Verbot akzeptiert, erklärte nun OK-Chefin Seiko Hashimoto einen Monat vor der geplanten Eröffnung der Spiele am 23.Juli. Auch dürfen Fans ausdrücklich keinen eigenen Alkohol mit in die Arenen bringen.

800-m-Weltmeister verpasst Olympia

800-Meter-Weltmeister Donavan Brazier hat die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio verpasst. Der 24-Jährige ging bei den US-Meisterschaften viel zu schnell an und brach am Ende ein. Als Achter in 1:47,88 Minuten hatte er einen deutlichen Rückstand auf den Sieger Clayton Murphy (1:43,17). Die Ausscheidungen der US-Leichtathleten gelten als knallhart, weil nur die Platzierungen bei den Titelkämpfen entscheiden. Mit Jenny Simpson, vor zehn Jahren noch Weltmeisterin und 2016 Olympia-Dritte in Rio, erwischte es eine weitere erfolgreiche Sportlerin: Sie wurde nur Zehnte über 1500 Meter.

"Verdient" - Smorguner kämpft in Tokio

Ilja Smorguner hat von der World Karate Federation einen Olympia-Startplatz erhalten. Der Münchner war zuletzt beim Olympia-Qualifikationsturnier in Paris nicht unter den Top drei gelandet und hatte das Tokio-Ticket verpasst. Der Weltverband gab daraufhin einen der zwei noch zu besetzenden Startplätze im Kata-Einzel der Männer an Deutschland. "Wenn es jemand verdient hat, dann Ilja. Er hat zahlreiche Erfolge gefeiert und viel für den Kata-Sport hierzulande getan", sagte Bundestrainer Efthimios Karamitsos. Neben Smorguener wird Karate-Welt- und Europameister Jonathan Horne für Deutschland in Tokio starten.

Erste Transgender-Athletin bei Olympia

Laurel Hubbard aus Neuseeland wird als erste Transgender-Sportlerin an Olympischen Spielen teilnehmen. Die 43 Jahre alte Gewichtheberin, die als Mann geboren und 2012 zur Frau wurde, ist am Montag vom neuseeländischen Olympischen Komitee (NZOC) wie erwartet für die Spiele in Tokio (23.Juli bis 8.August) nominiert worden. Hubbard darf antreten, nachdem sie Testosteronwerte unterhalb der vom IOC geforderten Schwelle aufweisen konnte. In Tokio wird sie in der Gewichtsklasse über 87 kg starten. Derzeit steht die WM-Silbermedaillengewinnerin von 2017 auf Platz 16 der Weltrangliste.

Bis zu 10.000 Zuschauer in Tokio

Maximal 10.000 einheimische Zuschauer werden bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio (23.Juli bis 8.August) in den Wettkampfstätten zugelassen. Dies teilten die Organisatoren am Montag mit. Allerdings könnten die Wettbewerbe der in 32 Tagen beginnenden Spiele in Japans Hauptstadt auch hinter verschlossenen Türen stattfinden, sollten die Infektionszahlen wieder ansteigen. Eine Entscheidung darüber, wie viele Fans bei den Paralympischen Spielen (24.August bis 5.September) erlaubt sein werden, wird bis zum 16.Juli aufgeschoben, fügten die Organisatoren in ihrer Erklärung hinzu.

Teammitglied aus Uganda positiv

Ein Mitglied des ugandischen Olympia-Teams ist nach der Landung am Tokioter Flughafen Narita positiv auf das Coronavirus getestet worden. Zum neunköpfigen Tross aus Afrika gehörten Boxer, Trainer und Funktionäre. "Die Person wurde gemäß der Vorgaben isoliert", sagte Hidemasa Nakamura, der Verantwortliche für die Durchführung der Sommerspiele in Japan (23.Juli bis 8.August). Nach Informationen des japanischen Senders NHK wurden alle Teammitglieder vor dem Abflug in Uganda geimpft und negativ getestet. Es handelt sich um den ersten Coronafall in einer ausländischen Olympia-Delegation.

Corona-Notstand endet am Sonntag

Der Corona-Notstand in Tokio und acht anderen Regionen wird am kommenden Sonntag und damit knapp fünf Wochen vor der Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele in Japans Hauptstadt (23. Juli bis 8.August) aufgehoben. Dies verkündete Japans Premierminister Yoshihide Suga am Donnerstag. Stattdessen wird die Regierung bis zum 11.Juli sogenannte "Quasi-Notstandsmaßnahmen" in Tokio, Osaka und fünf weiteren Präfekturen umsetzen, die etwa den Alkoholverkauf und die Öffnungszeiten von Bars und Restaurants einschränken. Der erste Corona-Notstand in Tokio wurde Ende April verhängt.

Harte Strafen bei Corona-Regelverstößen

Ausländischen Sportlern drohen bei den Olympischen Sommerspielen sowie bei den Paralympics in Tokio bei Verstößen gegen die Corona-Regeln harte Sanktionen bis hin zur Ausweisung. Das geht aus der dritten und endgültigen Fassung des sogenannten Playbooks hervor, welche das IOC, das IPC und das OK für die Spiele vorstellten. Darin fixiert sind die Regeln für Athlet:innen und Offizielle. Bei Verstoß gibt es u.a.: Verwarnungen, vorübergehender/dauerhafter Ausschluss, Entzug der Akkreditierung, Disqualifikation, finanzielle Sanktionen und Widerruf der Aufenthaltsgenehmigung.

Ablehnung der Spiele in Tokio schwindet

John Coates, Leiter der Koordinierungskommission des IOC, ist fünf Wochen vor Beginn der Spiele in Tokio eingetroffen. Gleichzeitig dürfte eine neue Umfrage dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) und dem Organisationskomitee Hoffnung machen: Nach einer Erhebung des Senders NHK befürworten 64 Prozent der Japaner unter Vorbehalten die Austragung der Sommerspiele. Die Ablehnung scheint zu schwinden. Die Ankündigung von täglichen Corona-Tests für Sportler und die GPS-Verfolgung ausländischer Journalisten könnten zum Stimmungsumschwung in der japanischen Bevölkerung beigetragen haben.

Japan: Weitere Impfdosen für Tokio

Japan hat sich weitere 20.000 Impfdosen für Mitarbeiter bei den Olympischen Spielen in Tokio gesichert. Wie Olympia-Ministerin Tamayo Marukawa am Dienstag bekanntgab, hat die Regierung eine entsprechende Vereinbarung mit dem US-Konzern Pfizer getroffen. Damit erhält Japan für Olympia-Mitarbeiter nun insgesamt 40.000 Impfdosen. Zuvor hatte das IOC bereits 20.000 Impfdosen bereit gestellt. So sollen nun auch Freiwillige, die im Olympischen Dorf eingesetzt werden, Mitarbeiter des Organisationskomitees sowie einheimische Journalisten das Angebot einer Corona-Impfung erhalten.

Japan erwägt "Quasi-Notstand" in Tokio

Die japanische Regierung erwägt, Tokio während der Olympischen Spiele (23.Juli bis 8.August) unter einen Quasi-Notstand zu stellen. Das erklärte ein Regierungsvertreter am Montag. Tokio befindet sich neben anderen Präfekturen noch bis zum Sonntag im Corona-Notstand, der zuvor bereits mehrmals verlängert worden war. Ein Lockdown ist der Notstand in Japan aber nicht: So sollen Restaurants weiter keinen Alkohol ausschenken und schon um 20 Uhr schließen, ebenso Kaufhäuser und Kinos. Größere Veranstaltungen in Kultur und Sport sind mit höchstens 5000 Zuschauern erlaubt.

IOC-Kommission: Brisbane 2032 vorn

Die Findungs-Kommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) hat sich auf Brisbane als favorisierten Ausrichter für die Sommerspiele 2032 festgelegt, die ohnehin nur geringen Chancen der Region Rhein-Ruhr sind damit lediglich noch theoretischer Natur. IOC-Präsident Thomas Bach und die Kommissions-Chefin Kristin Kloster Aasen verkündeten diese Entscheidung bei einer Pressekonferenz am Donnerstag. Die Bewerbung Brisbanes sei laut Bach "unwiderstehlich" für die "Future Host Commission" gewesen. Die Vergabe liege aber nun am 21.Juli bei den Mitgliedern des Exekutiv-Komitees in Tokio.

IOC vergibt Nordkoreas Startplätze

Nach dem Rückzug des nordkoreanischen Teams von den Sommerspielen in Tokio vergibt das Internationale Olympische Komitee (IOC) die dadurch frei gewordenen vier Startplätze an Nachrücker. Das gab IOC-Sprecher Mark Adams bekannt. Das nordkoreanische Sportministerium hatte Anfang April Sicherheitsbedenken aufgrund der Corona-Pandemie als Grund für den Rückzug angegeben. "Das Problem war, dass sie uns damals nicht wirklich offiziell informiert haben", sagte Adams: "Heute hat sich das Exekutivkomitee für eine Neuvergabe entschieden."

Japan verlängert Corona-Notstand

Japan hat den Corona-Notstand in Tokio und anderen Regionen um drei Wochen bis zum 20.Juni verlängert. Die Olympischen Sommerspiele beginnen gut einen Monat später am 23.Juli. "Die Zahl der Neuerkrankungen ist seit Mitte des Monats rückläufig, aber die Lage ist weiterhin ungewiss", sagte Premierminister Yoshihide Suga bei der Bekanntgabe der Entscheidung. Der Beschluss dürfte die ablehnende Haltung der japanischen Bevölkerung gegenüber dem um ein Jahr verschobenen Großevent während der Pandemie verstärken.

Kreuzbandriss: Olympia-Aus für Nguyen

Aus für Olympia, die weitere Laufbahn in Gefahr: Zum zweiten Mal binnen sieben Jahren hat sich Kunstturner Marcel Nguyen einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen. Der 33-Jährige erlitt diese gravierende Verletzung am Donnerstag beim Training im Stuttgarter Kunstturnforum beim Abgang von den Ringen. "Ich bin total deprimiert. Wir müssen nun schauen, wie Operation und Reha verlaufen. Es könnte aber sein, dass mit dieser weiteren schweren Verletzung, so bitter wie auch realistisch es ist, meine Karriere nun beendet ist", sagte Nguyen.

Quali: Zwei Siege für DBB-Frauen

Die deutschen 3x3-Basketballerinnen haben im Qualifikationsturnier für die olympische Premiere dieser Disziplin einen optimalen Start erwischt. Das Team um WNBA-Profi Satou Sabally gewann am Donnerstag in Graz die Auftaktpartie gegen Uruguay mit 21:12 und löste anschließend beim 22:9 im Duell mit Indonesien auch die zweite Pflichtaufgabe souverän. Am Samstag geht es gegen die favorisierten Teams der USA und Frankreichs. Die ersten zwei Teams aus jeder der vier Fünfergruppen erreichen die K.o.-Runde. Die Top-Drei des kompletten Turniers qualifizieren sich für Tokio.

Japan impft Sportler erst ab Juni

Japans Olympia-Organisatoren werden weniger als zwei Monate vor Beginn der Sommerspiele in Tokio mit der Impfung hunderter Athleten beginnen. Laut NOK werden rund 600 Olympioniken sowie rund 1000 Trainer und andere Teammitglieder vom 1.Juni an ihre Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Zwei Monate vor den Spielen hat Gastgeber Japan bislang erst zwei Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. Gegenwärtig werden nur medizinisches Personal und Menschen im Alter von 65 oder älter geimpft. Die breite Bevölkerung wird daher mit Beginn der Olympischen Spiele noch nicht geimpft sein.

Japanische Zeitung ruft zur Absage auf

Die japanische Zeitung Asahi Shimbun, ein offizieller Olympia-Partner in Tokio, hat zur Absage der Sommerspiele (23.Juli bis 8.August) aufgerufen. In einem Leitartikel bezeichnete das Blatt die Großveranstaltung inmitten der Coronavirus-Pandemie am Mittwoch als "Bedrohung für die Gesundheit". Premierminister Yoshihide Suga wird daher gebeten, "eine ruhige, objektive Bewertung der Situation vorzunehmen und die Entscheidung zu treffen, die Olympischen Spiele in diesem Sommer abzusagen". Die IOC-Führung verhalte sich "selbstgerecht" und missachte den Willen der Bevölkerung.

Olympia-Aus für Dreispringer Taylor

Dreispringer Christian Taylor (USA) hat sich die rechte Achillessehne gerissen und verpasst damit die Olympischen Spiele in Tokio. Der 30-Jährige hatte sich die Verletzung am Mittwoch in Ostrau/Tschechien zugezogen und wurde bereits operiert. "Sie konnten es reparieren", sagte Trainer Rana Reider, Taylor sei mit dem Verlauf der Operation "ziemlich zufrieden" gewesen. Taylor gewann in London und Rio Olympiagold, zudem ist er vierfacher Weltmeister (2011, 2015, 2017 und 2019). In der ewigen Weltbestenliste liegt er hinter Jonathan Edwards (18,29 m) mit seinen 18,21 m auf Platz zwei.

Olympia-Aus für Sprinter Kranz

Deutschlands Topsprinter Kevin Kranz wird nicht an den Olympischen Spielen in Tokio teilnehmen. Der 22-Jährige kann wegen einer Muskelverletzung im linken Oberschenkel seit einigen Wochen kaum trainieren und sich daher nicht zielgerichtet auf die entscheidende Phase der Olympia-Qualifikation vorbereiten. "Deshalb haben wir uns in Absprache mit den Verantwortlichen des Deutschen Leichtathletik-Verbandes schweren Herzens frühzeitig dazu entschieden, dass eine Reise von Kevin nach Japan nicht zu verantworten wäre", sagte Bundesstützpunkttrainer David Corell.

IOC-Chef Bach ab 12.Juli in Tokio

IOC-Präsident Thomas Bach wird elf Tage vor Beginn der Olympischen Spiele (23. Juli bis 8.August) in Tokio eintreffen. Der deutsche Chef des Internationalen Olympischen Komitees soll ab dem 12.Juli die finalen Koordinierungsmaßnahmen für die Sommerspiele anführen, nachdem er einen geplanten Besuch in dieser Woche wegen des Gesundheitsnotstands in Japan verschoben hatte. Damit bekräftigt das IOC auch seine Entschlossenheit, trotz der Befürchtungen eines Großteils der japanischen Bevölkerung aufgrund der Corona-Pandemie in Tokio "sichere und geschützte" Spiele abzuhalten.

DOSB nominiert die ersten 54 Athleten

Der Deutsche Olympische Sportbund hat die ersten 54 Athleten für die Sommerspiele in Tokio nominiert. Wie der DOSB mitteilte, sind es Sportler und Sportlerinnen aus den Sportarten Schießen, Freiwasser- und Beckenschwimmen, Segeln, Sportklettern sowie Tischtennis. Mit dabei ist der Fahnenträger der Spiele 2016 in Rio, Timo Boll. Für den 40-jährigen Tischtennisspieler wird es der fünfte Olympia-Start sein. Eine besondere Stellung hat Schwimm-Weltmeister Florian Wellbrock, der sowohl im Freiwasserschwimmen als auch im Becken gute Aussichten hat und somit in zwei Sportarten nominiert wurde.

Tokios Ärzte fordern Absage

Tokios Ärztevereinigung macht gegen die Olympische Spiele in ihrer Stadt mobil. "Wir haben momentan große Probleme mit der vierten Coronawelle", heißt es in dem Statement der rund 6000 Mediziner in Japans Hauptstadt, "ein Großereignis abzusagen, das die Infektionszahlen in die Höhe treiben kann, ist die richtige Entscheidung." In neun der 47 japanischen Präfekturen herrscht zumindest bis zum 31.Mai der Corona-Notstand. Erst rund drei Prozent der gut 125 Millionen Japaner haben wenigstens eine Impfdosis erhalten, die Krankenhäuser sind überfüllt, deren Personal ist überfordert.

Durst verzichtet auf Spiele

Doppel-Paralympics-Sieger Hans-Peter Durst verzichtet auf die Spiele in Tokio. Auf seiner Homepage nannte der Radsportler drei Gründe für seine Absage: Gesundheutliche Bedenken vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie, den "Respekt vor dem Gastgeberland" angesichts ablehnender Umfragen in Japan und "ein kleines Zeichen der Solidarität" gegenüber jenen, die in der Pandemie um ihre Existenzen bangen. Aus diesen Gründen hätte sich Durst eine komplette#Absage der Spiele gewünscht: "Es wäre hilfreich gewesen, wenn uns diese Entscheidung von anderer Stelle abgenommen worden wäre".

Brasilien impft Olympia-Delegation

Die brasilianische Regierung hat mit der Impfung von Athleten und anderen Delegationsmitgliedern für die Olympischen und Paralympischen Spiele in Tokio begonnen. Gesundheitsminister Marcelo Queiroga hatte angekündigt, dass Brasilien 4050 Dosen Impfstoff von Biontech/Pfizer und weitere 8000 von Sinovac bekommen werde. Rund 1800 Personen sollen für Tokio geimpft werden, die übrigen Impfstoff-Dosen sollen an das öffentliche Gesundheitssystem SUS gehen, wie in Brasilien vorgesehen, wenn etwa Unternehmen oder Organisationen Impfstoffe bekommen.

Sprint: Mayer erfüllt Olympia-Norm

Lisa Mayer hat mit der Steigerung ihrer Bestzeit auf 11,12 Sekunden auch die 100-m-Norm für die Olympischen Spiele in Tokio erfüllt. Beim Leichtathletik-Treffen der deutschen Sprintelite in Mannheim erzielte die 25-Jährige bei einem zulässigen Rückenwind von 1,7 m pro Sekunde die mit Abstand beste Zeit aller Konkurrentinnen. In Abwesenheit von Malaika Mihambo, die eigentlich für die 100 m gemeldet hatte, kam Vizemeisterin Rebekka Haase in 11,21 Sekunden auf die zweitbeste Zeit. Die deutsche Meisterin Lisa Marie Kwayie wurde in 11,29 Sechste und damit Letzte des gleichen Laufes.

Radprofi Alaphilippe nicht am Start

Straßenrad-Weltmeister Julian Alaphi-lippe wird im Sommer nicht bei den Olympischen Spielen in Tokio an den Start gehen. Das teilte der 28 Jahre alte Franzose auf seinen sozialen Kanälen mit. "Es ist eine persönliche und gut durchdachte Entscheidung", schrieb Alaphilippe. Er habe die Entscheidung in Übereinstimmung mit dem französischen Radsportverband, seinem belgischen Deceuninck-QuickStep-Team sowie seinem Trainer getroffen. Stattdessen wolle er sich in der Endphase der Saison auf die Verteidigung des Regenbogentrikots bei der Straßenrad-WM konzentrieren.

Olympia verliert Unterstützung im Land

Olympiagegner haben eine Petition gegen die Austragung der Olympischen Spiele in diesem Sommer in Tokio an Gouverneurin Yuriko Koike übergeben. Das Schreiben wurde von rund 351.000 Menschen unterzeichnet. "Es geht darum, ob wir in Zeiten einer Pandemie das Leben priorisieren oder eine Veranstaltung, die sich Olympische Spiele nennt", sagte Initiator Kenji Utsunomiya. Auch Umfragen zeigen, dass eine Mehrheit der Bevölkerung für eine Absage oder erneute Verschiebung ist. Trotz des öffentlichen Gegenwindes hält das Internationale Olympische Komitee (IOC) aber weiter an den Spielen fest.

Krankenhausärzte drängen auf Absage

In Japan wächst wegen der Corona-Pandemie der Widerstand gegen die geplanten Olympischen Spiele in Tokio (23.Juli bis 8.August). Eine Vereinigung einheimischer Krankenhausärzte bezeichnete in einer Stellungnahme an die Regierung eine sichere Austragung als "unmöglich" und forderte die Absage der wegen Corona verschobenen Spiele. Sie sehen vor allem die Gefahr des Eintrages vieler verschiedener Virusvarianten ins Land. Die Absageforderung der Mediziner erhöht den Druck auf die Regierung. In Japan sprechen sich jüngsten Umfragen zufolge fast 60 Prozent der Bevölkerung gegen die Ausrichtung der Spiele aus.

Vorolympische Trainingslager abgesagt

Das Leichtathletik-Team der USA hat sein vorolympisches Trainingslager in Japan abgesagt. Das teilten japanische Offizielle und das US-Team am Donnerstag mit. Als Grund nannten sie Sicherheitsbedenken aufgrund der Corona-Pandemie. Mit dieser Entscheidung sind die USA nicht alleine, auch andere Athleten hatten ihre Trainingslager bereits abgesagt oder sie wurden von den potenziellen Gastgeberstädten gestrichen. Das US-Team wird sich nun in den USA auf die Olympischen Spiele (23.Juli bis 8.August) vorbereiten. Ursprünglich sollte das Trainingslager außerhalb von Tokio in Chiba stattfinden.

Bachs Japan-Besuch im Mai verschoben

Ein in diesem Monat geplanter Japan-Besuch von IOC-Chef Thomas Bach ist wegen des Corona-Notstands in Japan verschoben worden. "Angesichts der Verlängerung des Ausnahmezustands in der vergangenen Woche und verschiedener Umstände wurde der für den 17. und 18.Mai geplante Besuch des IOC-Präsidenten Bach in Japan verschoben", heißt es in einer Stellungnahme. Man werde die Corona-Situation und andere relevante Faktoren weiter beobachten und Bachs Besuch "so bald wie möglich" neu arrangieren. Japan hatte kürzlich den Notstand für Tokio und weitere Regionen bis 31.Mai verlängert.

IOC: "Spiele werden stattfinden"

Die IOC-Führung hat wachsenden Zweifeln an der Durchführung der Sommerspiele in Tokio (23.Juli - 8.August) wegen der Corona-Pandemie erneut widersprochen. "Es gibt kein Szenario, in dem die Spiele noch abgesagt oder wieder verlegt werden könnten", sagte der australische IOC-Vizepräsident John Coates. Er verwies ungeachtet des erneut verlängerten Corona-Notstands u.a. in Tokio auf den Rückhalt der japanischen Regierung in Nippon: "Die Spiele werden stattfinden."

Fackellauf ohne 118-jährige Tanaka

Eigentlich wollte die Japanerin Kane Tanaka im stolzen Alter von 118 Jahren am olympischen Fackellauf in ihrer Heimatstadt Fukuoka teilnehmen, doch jetzt wurde die Teilnahme der ältesten Frau der Welt abgesagt. Grund sei die weiterhin "nicht eingedämmte Ausbreitung des Coronavirus". Tanaka, Jahrgang 103, wollte mit einem Rollstuhl beim Lauf dabei sein. "Wegen der aktuellen Situation haben wir entschieden, dass Kane Tanaka nicht am Fackellauf teilnehmen wird", teilte die Familie mit. Dies sei "wirklich, wirklich schade". Die alte Dame erfreut sich guter Gesundheit.

DOSB weist Kritik an Hörmann zurück

DOSB-Präsident Alfons Hörmann gerät nach der Aufregung um einen offenen Brief, der angeblich aus der Mitarbeiterschaft des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) stammt, zunehmend unter Druck und sieht sich einer Rücktrittsforderung gegenüber. Der anonym gesendete Brief war an Präsidium, Vorstand und Betriebsrat gerichtet. Der DOSB hat die Vorwürfe derweil "in aller Klarheit" zurückgewiesen und Hörmann das "uneingeschränkte Vertrauen" ausgesprochen. Gleichzeitig wurde angekündigt, die "angeführten Kritikpunkte umfassend prüfen" zu wollen.

Absage-Petition kommt gut an

Eine Online-Petition in Japan mit der Forderung nach einer Absage der Olympischen Spiele ist innerhalb von zwei Tagen von mehr als 200.000 Menschen unterzeichnet worden. Die unter anderem an Thomas Bach, Präsident des Internationalen Olympischen Kommitees, gerichtete Petition zählte am Freitag bereits mehr als 207.000 Unterschriften. Sie wurde vom japanischen Anwalt Kenji Utsunomiya initiiert und trägt den Titel "Sagen Sie die Olympischen Spiele in Tokio ab, um unser Leben zu schützen". Derweil wurde der Corona-Notstand für Tokio bis zum Ende des Monats verlängert.

Olympia-Outfit für Tokio präsentiert

Der Deutsche Olympische Sportbund hat am Donnerstag bei einer digitalen Präsentation die Bekleidung für die Olympischen Spiele vom 23. Juli bis 8.August und die folgenden Paralympics in Tokio vorgestellt. Die vom Sportartikelhersteller Adidas designte Kollektion ist in Trendfarben wie mintgrün und leuchtend gelb gehalten und wurde von Athleten mitgestaltet. Bisher haben sich laut DOSB 277 Athleten für die Sommerspiele in Japan qualifiziert. Insgesamt wird mit einer Teamgröße von rund 400 Sportlern gerechnet.

Warmlaufen für die Sommerspiele

Olympia - Ein Newcomer und ein alter Hase 

Der eine ist ein echter Haudegen, der andere erlebt in Tokio seine Premiere: Kanu-Gigant Ronald Rauhe und Surfer-Hoffnung Leon Glatzer werden Olympia ganz unterschiedlich erleben.

Videolänge
2 min · Sport

Aktuelle Beiträge

Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Zur Merkliste hinzugefügt! Merken beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Um zu verstehen, wie unsere Webseite genutzt wird und um dir ein interessenbezogenes Angebot präsentieren zu können, nutzen wir Cookies und andere Techniken. Hier kannst du mehr erfahren und hier widersprechen.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Du wechselst in den Kinderbereich und bewegst dich mit deinem Kinderprofil weiter.