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Olympia - Tokio 2020

Sommerspiele der XXXII. Olympiade

Ursprünglich sollten die Olympischen Spiele in Tokio 2020 stattfinden. Aufgrund der Corona-Pandemie sind diese in den Sommer 2021 (23. Juli 2021 - 8. August 2021) verlegt worden (Paralympics: 24. August - 5. September 2021).

Hier finden Sie künftig den Zeitplan, Livestreams, Ergebnisse, Highlights und Zusammenfassungen rund um die Olympischen Sommerspiele 2021 in Tokio.

Newsticker

Olympia07.04. 19:45

USA: Kein Boykott von Peking 2022

Das Weiße Haus hat den Wirrungen um einen möglichen US-Boykott der Olympischen Winterspiele 2022 in Peking ein Ende gesetzt. "Wir haben nicht und werden auch nicht irgendeinen Boykott mit Verbündeten und Partnern diskutieren", sagte Jen Psaki, die Pressesprecherin von US-Präsident Joe Biden. Zuvor hatte sich auch das Nationale Olympische und Paralympische Komitee der USA USOPC gegen eine solche Maßnahme ausgesprochen. Am Dienstag hatte Sprecher Ned Price vom US-Außenministerium erklärt, aufgrund der Menschenrechtsverletzungen in China über ein Fernbleiben von den Spielen nachdenken zu wollen.

Olympia07.04. 12:02

Kein Fackellauf durch Präfektur Osaka

Angesichts steigender Corona-Neuninfektionen hat die Regierung der japanischen Präfektur Osaka den olympischen Fackellauf durch die gesamte Region abgesagt. Das teilte Osakas Gouverneur Hirofumi Yoshimura am Mittwoch mit. Die örtliche Regierung hatte zunächst nur eine Absage für die gleichnamige Millionenmetropole und Präfekturhauptstadt geplant. Wie das Olympia-Organisationskomitee mitteilte, soll der für den 13. und 14. April in Osaka geplante Abschnitt nun nur noch isoliert im Expo'70 Commemorative Park in Suita, ein paar Kilometer nördlich von Osaka, abgehalten werden.

Olympia07.04. 11:15

China erzürnt über Boykottdrohungen

Zwischen China und den USA ist ein heftiger Streit über Forderungen nach einem möglichen Boykott der Olympischen Winterspiele 2022 in Peking entbrannt. Der Pekinger Außenamtssprecher Zhao Lijian übte scharfe Kritik an den USA, nachdem der Sprecher des US-Außenministeriums am Vortag gesagt hatte, dass die USA wegen der Menschenrechtsverletzungen in China mit Verbündeten über einen möglichen Olympia-Boykott sprechen wollten. Die Politisierung des Sports laufe der olympischen Charta zuwider, so Lijian. Er setze darauf, dass das OK der USA da nicht mitmache.

Olympia06.04. 10:15

Kein Fackellauf durch Osaka

Wegen steigender Corona-Zahlen soll der olympische Fackellauf nicht wie geplant durch Osaka führen. Die Regierung der Präfektur Osaka habe formell beantragt, den für kommende Woche in der Millionenstadt geplanten Fackellauf für die Olympischen Sommerspiele in Tokio abzusagen, teilte das OK mit. Die Regierung verhängte am Montag in Osaka und zwei weiteren Präfekturen den Ausnahmezustand, da eine neue Corona-Welle befürchtet wird. Osaka bestätigte am Montag 142 neue Corona-Infektionen, nachdem sie zuvor bereits fünf Tage in Folge mehr als 240 neue Fälle pro Tag gemeldet hatte.

Olympia06.04. 09:56

Nordkorea sagt Teilnahme in Tokio ab

Die Olympischen Spiele in Tokio (23.Juli bis 8.August) finden ohne eine Delegation aus Nordkorea statt. Als offizielle Begründung nannte das Sportministerium in Pjöngjang Sicherheitsbedenken aufgrund der Coronapandemie. Das nationale Olympische Komitee habe die Entscheidung getroffen, "nicht an den 32.Olympischen Spielen teilzunehmen, um die Athleten vor der globalen Gesundheitskrise zu schützen, die durch Covid-19 ausgelöst wurde", hieß es auf einer vom nordkoreanischen Sportministerium betriebenen Website. Nordkorea hatte 2018 an den Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang teilgenommen.

Olympia02.04. 12:26

Ringen um Fackellauf in Osaka

In der Debatte über den olympischen Fackellauf in Osaka ringen die Organisatoren offenbar um einen Kompromiss. Osakas Gouverneur Hirofumi Yoshimura relativierte seine Absageforderung wegen sprunghaft gestiegener Corona-Infektionen und schloss nur noch öffentliche Straßen der Millionen-Metropole für das über zwei Tage geplante Spektakel (13./14.April) aus. "Es tut uns leid für die Läufer, aber der Fackellauf wird nicht auf den Straßen von Osaka stattfinden", sagte Yoshimura zu Journalisten: "Wir werden mit dem Organisationskomitee diskutieren, ob es Alternativen gibt."

Olympia25.03. 08:52

Fukushima: Fackellauf hat begonnen

Im japanischen Fukushima hat am Donnerstag der Fackellauf für die Olympischen Spiele im Sommer begonnen. Aus Sorge vor einer Ausbreitung des Coronavirus fand die Zeremonie im J-Village in Fukushima ohne Zuschauer statt. Den Auftakt machten Mitglieder der japanischen Frauen-Fußballnationalmannschaft. Sie erschienen in weißen Sportanzügen in dem Fußballtrainingszentrum, das während der Atomkatastrophe im März 2011 als Hauptquartier für die Krisenmanager des Super-GAU gedient hatte. Olympiachefin Seiko Hashimoto sprach von einem "Lichtblick der Hoffnung" für die Welt.

Olympia23.03. 11:49

Kein Deutsches Haus in Tokio

Nach der Entscheidung gegen ausländische Zuschauer bei den Olympischen und Paralympischen Spielen verzichtet der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) im Sommer auf ein Deutsches Haus als Treffpunkt in Tokio. Gemeinsam mit der Deutschen Sportmarketing (DSM) und dem Deutschen Behindertensportbund (DBS) habe man sich darauf verständigt, teilte der DOSB auf Anfrage mit. Der Schwerpunkt solle auf die "kommunikativen Bausteine des Deutschen Hauses" gerichtet werden. Ursprünglich war ein Deutsches Haus im Einkaufszentrum "Aqua City Odaiba" für bis zu 700 Gäste täglich geplant gewesen.

Olympia20.03. 11:47

Keine ausländischen Zuschauer in Tokio

Bei den Sommerspielen in Tokio dürfen wegen der Corona-Pandemie keine ausländischen Fans nach Japan einreisen. Diese Entscheidung teilten die japanischen Organisatoren dem IOC und den Paralympics-Machern mit. Grund für den Beschluss ist die Angst vor der weiteren Verbreitung des Coronavirus. Das IOC und das Internationale Paralympische Komitee hätten die Entscheidung "vollkommen respektiert und akzeptiert", hieß es. Ticketkäufer aus dem Ausland sollen eine Kosten-Erstattung erhalten. Bislang waren rund eine Million Tickets an Fans aus dem Ausland verkauft worden.

Olympia18.03. 18:34

Wellbrock rechnet mit Spielen ohne Fans

Schwimm-Weltmeister Florian Wellbrock rechnet mit Olympischen Spielen in Tokio ohne Zuschauer. "Anders kann ich es mir nicht vorstellen. Das würde das Risiko nur unnötig vergrößern", sagte der 23-Jährige Radio Bremen. Er sei sehr gespannt, wie die Spiele stattfinden werden, so Wellbrock. "Ich könnte mir vorstellen, dass in Tokio alles in etwas ruhigerem und kleinerem Rahmen abläuft." Bei seinen ersten Spielen 2016 schied Wellbrock schon im Vorlauf aus. "Ich konnte bei diesen Spielen sehr viel lernen. Ich denke, das hat mich stark gemacht für das, was kommt", so Wellbrock.

Olympia18.03. 12:32

"Olympig": Rücktritt nach Beleidigung

Der Kreativdirektor für die Sommerspiele in Tokio, Hiroshi Sasaki, hat wegen erniedrigender Äußerungen über eine japanische Entertainerin seinen Rücktritt angekündigt. Er hatte gegenüber Mitarbeitern die Idee vorgebracht, dass die korpulente Naomi Watanabe bei der Eröffnungszeremonie als Schwein verkleidet auftreten könnte. In einem rosafarbenen Kostüm erschiene sie dann als ein "Olympig", witzelte der Japaner - pig bedeutet auf Englisch Schwein. Der Werbefachmann entschuldigte sich später bei der bekannten Schauspielerin und Modedesignerin. Seine Äußerung sei "sehr unangemessen" gewesen.

Olympia15.03. 14:45

Deutsche Teams mit Tickets für Tokio

Die deutschen Handballer sind eine von wenigen deutschen Mannschaften, die sich bereits für Tokio qualifiziert haben. Hoffen dürfen noch die Basketballer: Als letztes deutsches Team haben die DBB-Männer beim Qualifikationsturnier in Split (29.Juni bis 4.Juli) die Chance aufs Olympiaticket. Im Beachvolleyball sind Julius Thole/ Clemens Wickler am Start. Kämpfen müssen noch Karla Borger/Julia Sude, Laura Ludwig/Margareta Kozuch und Niels Ehlers/Lars Flüggen. Die deutschen U21-Fußballer können ebenso nach Tokio fahren wie die Hockey-Nationalteams der Frauen und Männer.

Olympia15.03. 11:09

Keine Zuschauer beim Fackellauf-Start

Zum Start des olympischen Fackellaufs am 25.März in Fukushima werden keine Zuschauer zugelassen. Die erste Etappe wird auf einem Olympiakanal live übertragen. Enden soll der Lauf bei der Eröffnungsfeier am 23.Juli im Olympiastadion von Tokio. Bis mindestens zum 21.März befinden sich Tokio und drei angrenzende Präfekturen im Corona-Notstand. Noch vor Beginn des Fackellaufs soll die Entscheidung fallen, ob Zuschauer aus dem Ausland zu den Spielen nach Japan kommen dürfen. IOC-Mitglieder hatten zuletzt darum gebeten, die Entscheidung weiter hinauszuzögern.

Olympia12.03. 18:14

IOC stimmt für Bachs Reformprogramm

Das Internationale Olympische Komitee hat einstimmig den von IOC-Chef Thomas Bach forcierten neuen Reformplan verabschiedet. Mit der Agenda 2020+5 soll die olympische Bewegung fit für die Zukunft gemacht werden, sagte Bach am letzten Tag der 137.IOC-Session. Mit 15 Richtlinien will das IOC die Digitalisierung vorantreiben, die Jugend besser ansprechen und E-Sports einbinden, den Kampf gegen Doping und die Rechte und Pflichten von Athleten stärken. Zudem sollen Olympische Spiele nachhaltiger werden und in ihrer Bedeutung weiter wachsen.

Olympia12.03. 13:06

IOC: Impfstoff aus China nicht für alle

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat klargestellt, dass der in China eingekaufte Impfstoff nicht allen Athleten weltweit zur Verfügung gestellt werden soll. Dieses Angebot sei nur für Nationale Olympische Komitees aus Ländern, in denen der Impfstoff aus China zugelassen sei, erklärte IOC-Direktor James Macleod zum Auftakt des dritten Tages der 137.Session. Am Tag zuvor hatte IOC-Präsident Thomas Bach mit der Nachricht überrascht, dass das IOC von China Vakzine erwerbe, um Athleten vor den Olympia in Tokio (23.Juli bis 8.August) und vor den Winterspielen in Peking 2022 zu impfen.

Olympia11.03. 16:48

DOSB lehnt Chinas Impfstoff ab

Der deutsche Sport hat das Angebot von IOC-Präsident Thomas Bach, im Kampf gegen Corona Impfstoff aus China für olympische Athleten zu kaufen, generell begrüßt. Gleichzeitig aber lehnte der DOSB den Gebrauch für eigene Athleten ab. Man wolle auf Impfstoffe setzen, die in Deutschland zugelassen sind. Das "besondere Hilfsangebot" Chinas werde hoffentlich dazu beitragen, dass "Athlet*innen weltweit sicher und mit besserer Chancengleichheit nach Tokio und Peking reisen", so DOSB-Präsident Alfons Hörmann. Für das deutsche Team hoffe man jedoch auf "die aktive Unterstützung unserer nationalen Politik".

Olympia11.03. 12:53

IOC will Impfstoff von China erwerben

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat angekündigt, für die Olympischen Spiele in Tokio (23.Juli bis 8.August) und in Peking 2022 Impfstoff in China zu kaufen. Das Nationale Olympische Komitee Chinas habe dem IOC die Impfdosen angeboten. Das IOC wird "die Kosten für die Impfdosen der Athleten bei den Olympischen Spielen und den Paralympics in Tokio und Peking übernehmen", erklärte Bach. Darüber hinaus wird das IOC pro Athlet je zwei weitere Impfdosen finanzieren, die der Bevölkerung in dem jeweiligen Ausrichterland zur Verfügung gestellt werden sollen.

Olympia11.03. 10:36

Bach verteidigt Spiele in Peking

Wenige Stunden nach seiner Wiederwahl hat IOC-Präsident Thomas Bach die in die Kritik geratene Vergabe der Olympischen Winterspiele 2022 nach Peking verteidigt. Es seien die Spiele des IOC und keine der chinesischen Regierung, sagte Bach in den ARD-"Tagesthemen". Zuletzt hatte ein Bündnis von 180 internationalen Menschenrechtsgruppen und Vertretern von Minderheiten in China die Staatengemeinschaft aufgefordert, nicht an den Spielen teilzunehmen. Hintergrund sind die Menschenrechtsverletzungen, die Verfolgung von Uiguren und Tibetern sowie Chinas Drohungen gegenüber Taiwan.

Olympia10.03. 14:05

Bach: Spiele in Tokio finden statt

Präsident Thomas Bach hat bei der digitalen 137.Session des Internationalen Olympischen Komitees in seiner Eröffnungsrede jedweden Zweifel an der Austragung der Tokio-Spiele ausgeschlossen. "Die Frage ist nicht, ob die Olympischen Spiele stattfinden, sondern wie sie veranstaltet werden", sagte der 67-jährige Deutsche. Tokio bliebe auch in der Corona-Pandemie die am besten vorbereitete Olympia-Stadt, die es jemals gab. Die Konzepte für die verschiedenen Szenarien bei den Sommerspielen vom 23.Juli bis 8.August würden auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse entwickelt.

Olympia09.03. 15:12

Keine Gäste in Tokio erlaubt?

Japan hat sich mit dem Ziel der größtmöglichen Sicherheit offenbar bereits gegen die Einreise ausländischer Olympia-Touristen während der Sommerspiele in Tokio entschieden. Damit soll eine Ausbreitung des Coronavirus im Lande vermieden werden. Dies berichteten nationale Medien am Dienstag. Laut den "Kyodo News" sei die Regierung um Premierminister Yoshihide Suga zu dem Schluss gekommen, dass es "nicht möglich" sei, Fans von außerhalb bei den Spielen zuzulassen. Dies entspräche auch dem Wunsch des überwiegenden Teils der japanischen Bevölkerung.

Olympia03.03. 14:06

Dürfen nur japanische Fans dabei sein?

Die japanische Regierung strebt einem Medienbericht zufolge den Ausschluss ausländischer Zuschauer von den Olympischen Spielen in Tokio an. Hintergrund seien die anhaltend großen Bedenken in der Bevölkerung wegen der Verbreitung des Coronavirus, schrieb die Zeitung "Mainichi" unter Berufung auf mehrere ungenannte Quellen. Eine Entscheidung in dieser Frage solle bis Ende März fallen, sagte Organisationschefin Seiko Hashimoto. Weiter geprüft wird dem Medienbericht zufolge, ob japanische Fans in den Arenen dabei sein dürfen und inwiefern die Zuschauerzahl begrenzt werden soll.

Olympia01.03. 16:21

DOSB: "Falschaussagen" des IOC

Der DOSB hat schwere Vorwürfe gegen das IOC erhoben. Die Darstellungen des IOC zur Absprache im Vergabeverfahren seien "Falschaussagen". "Entgegen den Darstellungen in der IOC-Pressekonferenz am 24.02.2021 gab es weder eine Sitzung im Februar 2021 noch eine formale Entscheidung des DOSB für oder gegen einen Eintritt in den continuous dialogue", teilte der DOSB mit. In diesen Dialog trat stattdessen Brisbane, das nun als großer Favorit für 2032 gilt. Das IOC hat indessen gegenüber dem Sport-Informationsdienst eingeräumt, dass es im Februar 2021 kein weiteres Meeting zwischen IOC und DOSB gab.

Olympia01.03. 13:11

Platz eins und zwei führt nach Tokio

Sechs Tickets sind für das olympische Handballturnier noch zu vergeben, zwei davon werden vom 12. bis 14.März in Berlin ausgespielt. Dabei trifft Deutschland am Freitag (15.15 Uhr/ARD) auf Vize-Weltmeister Schweden, am Samstag (15.35 Uhr/ZDF) auf den EM-Vierten Slowenien und zum Abschluss am Sonntag (15.45 Uhr/ZDF) auf Algerien. Die restlichen vier Tickets werden am kommenden Wochenende bei den Turnieren in Montenegro (Norwegen, Brasilien, Chile, Südkorea) und Frankreich (Frankreich, Kroatien, Tunesien, Portugal) vergeben. Bei Punktgleichheit entscheidet der direkte Vergleich.

Olympia01.03. 11:12

DHB-Auswahl mit Bestbesetzung in Quali

Handball-Bundestrainer Alfred Gislason kann in der Olympia-Qualifikation wieder auf den Kieler Block und damit auf seine Bestbesetzung zurückgreifen. Hendrik Pekeler, Patrick Wiencek und Steffen Weinhold kehren nach ihrem WM-Verzicht ins deutsche Team zurück. Zudem nominierte Gislason den in Ägypten ebenfalls fehlenden Fabian Wiede (Füchse Berlin). Dagegen wurden Finn Lemke und Jannik Kohlbacher, die ebenfalls für die WM abgesagt hatten, für die Spiele gegen Vize-Weltmeister Schweden, den EM-Vierten Slowenien und Algerien (12. bis 14.März in Berlin) nicht berücksichtigt.

Olympia26.02. 12:49

Initiative Rhein-Ruhr-City macht weiter

Die Initiative Rhein-Ruhr-City will die Bemühungen um eine Olympia-Bewerbung für 2032 fortsetzen und dabei die Stadt Kiel als Austragungsort der Segelwettbewerbe mit ins Boot nehmen. Dies teilte Olympia-Initiator Michael Mronz mit. Kiel war 1972 Schauplatz der olympischen Segel-Wettbewerbe. "Es ist der Standort, mit dem wir in ein mögliches Rennen für Olympische und Paralympische Spiele gehen würden", sagte Mronz. "Was für Kiel gesprochen hat, ist die Erfahrung durch die Kieler Woche."#Außerdem habe Kiel einen positiven Bürgerentscheid für die Bewerbung von Hamburg für 2024 herbeigeführt.

Olympia25.02. 15:44

DLV: "Schmerzhafter Rückschlag"

Für den Deutschen Leichtathletik-Verband ist das IOC-Votum für die Bevorzugung der Olympia-Bewerbung von Brisbane für 2032 ein "schmerzvoller Rückschlag" für die Bemühungen, die Sommerspiele nach Deutschland zu holen. "Ich denke, wir müssen uns grundsätzlich selbstkritisch hinterfragen, wie wir es bei möglichen künftigen Olympia-Bewerbungen schaffen, die Pole Position zu erhalten", so DLV-Präsident Jürgen Kessing. Auch wenn das IOC-Votum noch nicht gleichbedeutend mit einer endgültigen Vergabe sei, so befürchte Kessing "doch, dass dies bei den IOC-Mitgliedern richtungsweisend" sein könnte.

Olympia25.02. 11:14

Tokio-Spiele mit Zuschauern?

IOC-Präsident Thomas Bach erwartet eine Entscheidung über die Zulassung ausländischer Zuschauer bei den Olympischen Spielen in Tokio für "Ende April oder Anfang Mai". Das Ticketprogramm müsse organisiert werden, auch die Logistik müsse in Betracht gezogen werden, "es geht um Einreisebestimmungen und so weiter", sagte er mit Blick auf den für den 23.Juli geplanten Beginn der um ein Jahr verschobenen Sommerspiele. IOC-Sportdirektor Christophe Dubi sagte, es werde wohl zwei getrennte Entscheidungen geben, eine beträfe japanische Zuschauer, die andere ausländische.

Olympia24.02. 20:40

Rhein-Ruhr hält an Bewerbung fest

Die Initiatoren der Rhein-Ruhr-Bewerbung für Olympia 2032 wollen ihre Bemühungen um Sommerspiele trotz des IOC-Votums für Brisbane fortsetzen. "Unser Angebot für ökologisch und ökonomisch nachhaltige Spiele werden wir weiter als Privatinitiative aufrechterhalten", teilte Initiator Michael Mronz mit. Mronz verwies darauf, dass Brisbane nach IOC-Angaben dank der starken Unterstützung des Nationalen Olympischen Komitees den Zuschlag erhalten habe. Der Deutsche Olympische Sportbund hatte im Februar laut IOC darauf verzichtet, in Gespräche über Olympia 2032 einzutreten.

Olympia24.02. 19:49

IOC plädiert für Brisbane

Im Rennen um die Olympischen Spiele 2032 ist das australische Brisbane der bevorzugte Kandidat des IOC. Die Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees nahm den Vorschlag der Kommission für künftige Sommerspiele an und machte die Region Queensland damit frühzeitig zum Favoriten. Dies ist auch ein herber Dämpfer für die Initiative aus der Rhein-Ruhr-Region. Durch die Entscheidung der IOC-Spitze werden nun vorerst ausschließlich Verhandlungen mit den Australiern geführt. Verlaufen diese gut, wird Brisbane der IOC-Vollversammlung als 2032-Ausrichter vorgeschlagen.

Olympia18.02. 08:36

Fix: Hashimoto neue OK-Chefin

Japans bisherige Olympia-Ministerin Seiko Hashimoto ist neue Organisationschefin für die Olympischen Spiele in Tokio. Das Organisationskomitee berief die 56 Jahre alte bisherige Olympia-Ministerin am Donnerstag offiziell zur Nachfolgerin des wegen eines Sexismus-Skandals kürzlich zurückgetretenen Organisationschefs Yoshiro Mori. Die frühere Eisschnellläuferin und siebenfache Olympia-Teilnehmerin gehört der konservativen Liberaldemokratischen Partei von Ministerpräsident Suga an. Sie war am Donnerstag von ihrem Ministerposten zurückgetreten, damit sie die neue Aufgabe übernehmen kann.

Olympia17.02. 11:43

Hashimoto Tokios OK-Präsidentin?

Japans Olympiaministerin Seiko Hashimoto ist Favoritin auf die Nachfolge von Yoshiro Mori im Präsidenten-Amt des Organisationskomitees der Sommerspiele Tokio 2020. Japanische Medien berichten, dass sich die Findungskommission auf die siebenmalige Olympia-Starterin geeinigt haben soll. Knapp ein halbes Jahr vor den Sommerspielen war Mori nach sexistischen Äußerungen zurückgetreten. Der 83-Jährige hatte gesagt, Frauen würden Meetings in die Länge ziehen, weil sie "Schwierigkeiten haben, sich präzise auszudrücken". Die 56 Jahre alte Hashimoto ist Japans olympische Rekordteilnehmerin.

Olympia12.02. 08:21

Organisationschef Mori tritt zurück

Japans Olympia-Organisationschef Yoshiro Mori tritt wegen eines Skandals um sexistische Kommentare zurück. Der 83 Jahre alte Ex-Regierungschef gab seinen Rückzug am Freitag bekannt. Er hatte bei einer Online-Sitzung des OK gesagt, dass Sitzungen mit Frauen sich in die Länge zögen, weil die miteinander konkurrierenden Frauen alle reden wollten. Er bezog sich damit auf Pläne des OK, den Frauenanteil im Vorstand von 20 auf 40 Prozent zu erhöhen. Darauf war in Japan und international ein Sturm der Entrüstung entbrannt. Als Nachfolgekandidat gilt Japans Olympia-Ministerin Seiko Hashimoto.

Olympia09.02. 11:59

Nachspiel nach Mori-Äußerungen

Für Präsident Yoshiro Mori vom Organisationskomitee (OK) der Olympischen Spiele in Tokio ist die Debatte um seine sexistischen Äußerungen womöglich noch nicht ausgestanden. Vertreter des Organisationskomitees planen offenbar noch in dieser Woche ein Treffen, um die Aussagen ihres Chefs zu besprechen, wie japanische Medien berichteten. Mori soll u.a. gesagt haben, Frauen würden Meetings in die Länge ziehen, weil sie "Schwierigkeiten haben, sich präzise auszudrücken". Das IOC erklärte, die Kommentare seien "absolut unangemessen" und stünden "im Widerspruch zu den Verpflichtungen des IOC".

Olympia03.02. 13:34

IOC stellt Olympia-Handbuch vor

Ganz "auf eigenes Risiko" ist für die Olympioniken die Teilnahme an den Sommerspielen in Tokio. Versehen mit dieser klaren Warnung wurde ein 32-seitiges Handbuch mit den Grundregeln für die Spiele unter Corona-Bedingungen vorgestellt. Kernpunkt ist eine stark eingeschränkte Bewegungsfreiheit. Zu den Grundregeln gehören auch eine strikte Maskenpflicht, regelmäßige Coronatests sowie die Aufforderung zur Nutzung einer Corona-Warn-App und der Einhaltung von Hygieneregeln. Verstöße könnten zu einem Entzug der Akkreditierung und des Rechts zur Teilnahme an den Spielen und Paralympics führen.

Olympia25.01. 10:51

Russland akzeptiert CAS-Urteil

Russlands Anti-Doping-Agentur Rusada will das Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs CAS zu den Sanktionen gegen Sportler nicht anfechten. Im Interesse der Athleten werde auf die Berufung verzichtet, teilte die Rusada am Montag in Moskau mit. Die russischen Sportler dürfen nach dem Urteil vom Dezember zwei Jahre lang nicht unter Flagge und Hymne ihres Landes an Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften teilnehmen. Möglich ist allerdings eine Teilnahme unbelasteter Athleten mit neutralem Status.

Olympia21.01. 12:34

Bach: Kein Plan B für Spiele in Tokio

IOC-Chef Thomas Bach sieht trotz des Corona-Notstands in Japan keinen Grund für eine Absage der Sommerspiele in Tokio. "Wir haben zurzeit überhaupt keinen Grund zu glauben, dass die Olympischen Spiele in Tokio nicht am 23.Juli im Olympiastadion von Tokio eröffnet werden", sagte der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview. Bach bekräftigte, es gebe "keinen Plan B" für die Austragung der Spiele. "Wir wollen diese Spiele sicher und erfolgreich machen", sagte der 67-Jährige.

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USA: Kein Boykott von Peking 2022

Das Weiße Haus hat den Wirrungen um einen möglichen US-Boykott der Olympischen Winterspiele 2022 in Peking ein Ende gesetzt. "Wir haben nicht und werden auch nicht irgendeinen Boykott mit Verbündeten und Partnern diskutieren", sagte Jen Psaki, die Pressesprecherin von US-Präsident Joe Biden. Zuvor hatte sich auch das Nationale Olympische und Paralympische Komitee der USA USOPC gegen eine solche Maßnahme ausgesprochen. Am Dienstag hatte Sprecher Ned Price vom US-Außenministerium erklärt, aufgrund der Menschenrechtsverletzungen in China über ein Fernbleiben von den Spielen nachdenken zu wollen.

Kein Fackellauf durch Präfektur Osaka

Angesichts steigender Corona-Neuninfektionen hat die Regierung der japanischen Präfektur Osaka den olympischen Fackellauf durch die gesamte Region abgesagt. Das teilte Osakas Gouverneur Hirofumi Yoshimura am Mittwoch mit. Die örtliche Regierung hatte zunächst nur eine Absage für die gleichnamige Millionenmetropole und Präfekturhauptstadt geplant. Wie das Olympia-Organisationskomitee mitteilte, soll der für den 13. und 14. April in Osaka geplante Abschnitt nun nur noch isoliert im Expo'70 Commemorative Park in Suita, ein paar Kilometer nördlich von Osaka, abgehalten werden.

China erzürnt über Boykottdrohungen

Zwischen China und den USA ist ein heftiger Streit über Forderungen nach einem möglichen Boykott der Olympischen Winterspiele 2022 in Peking entbrannt. Der Pekinger Außenamtssprecher Zhao Lijian übte scharfe Kritik an den USA, nachdem der Sprecher des US-Außenministeriums am Vortag gesagt hatte, dass die USA wegen der Menschenrechtsverletzungen in China mit Verbündeten über einen möglichen Olympia-Boykott sprechen wollten. Die Politisierung des Sports laufe der olympischen Charta zuwider, so Lijian. Er setze darauf, dass das OK der USA da nicht mitmache.

Kein Fackellauf durch Osaka

Wegen steigender Corona-Zahlen soll der olympische Fackellauf nicht wie geplant durch Osaka führen. Die Regierung der Präfektur Osaka habe formell beantragt, den für kommende Woche in der Millionenstadt geplanten Fackellauf für die Olympischen Sommerspiele in Tokio abzusagen, teilte das OK mit. Die Regierung verhängte am Montag in Osaka und zwei weiteren Präfekturen den Ausnahmezustand, da eine neue Corona-Welle befürchtet wird. Osaka bestätigte am Montag 142 neue Corona-Infektionen, nachdem sie zuvor bereits fünf Tage in Folge mehr als 240 neue Fälle pro Tag gemeldet hatte.

Nordkorea sagt Teilnahme in Tokio ab

Die Olympischen Spiele in Tokio (23.Juli bis 8.August) finden ohne eine Delegation aus Nordkorea statt. Als offizielle Begründung nannte das Sportministerium in Pjöngjang Sicherheitsbedenken aufgrund der Coronapandemie. Das nationale Olympische Komitee habe die Entscheidung getroffen, "nicht an den 32.Olympischen Spielen teilzunehmen, um die Athleten vor der globalen Gesundheitskrise zu schützen, die durch Covid-19 ausgelöst wurde", hieß es auf einer vom nordkoreanischen Sportministerium betriebenen Website. Nordkorea hatte 2018 an den Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang teilgenommen.

Ringen um Fackellauf in Osaka

In der Debatte über den olympischen Fackellauf in Osaka ringen die Organisatoren offenbar um einen Kompromiss. Osakas Gouverneur Hirofumi Yoshimura relativierte seine Absageforderung wegen sprunghaft gestiegener Corona-Infektionen und schloss nur noch öffentliche Straßen der Millionen-Metropole für das über zwei Tage geplante Spektakel (13./14.April) aus. "Es tut uns leid für die Läufer, aber der Fackellauf wird nicht auf den Straßen von Osaka stattfinden", sagte Yoshimura zu Journalisten: "Wir werden mit dem Organisationskomitee diskutieren, ob es Alternativen gibt."

Fukushima: Fackellauf hat begonnen

Im japanischen Fukushima hat am Donnerstag der Fackellauf für die Olympischen Spiele im Sommer begonnen. Aus Sorge vor einer Ausbreitung des Coronavirus fand die Zeremonie im J-Village in Fukushima ohne Zuschauer statt. Den Auftakt machten Mitglieder der japanischen Frauen-Fußballnationalmannschaft. Sie erschienen in weißen Sportanzügen in dem Fußballtrainingszentrum, das während der Atomkatastrophe im März 2011 als Hauptquartier für die Krisenmanager des Super-GAU gedient hatte. Olympiachefin Seiko Hashimoto sprach von einem "Lichtblick der Hoffnung" für die Welt.

Kein Deutsches Haus in Tokio

Nach der Entscheidung gegen ausländische Zuschauer bei den Olympischen und Paralympischen Spielen verzichtet der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) im Sommer auf ein Deutsches Haus als Treffpunkt in Tokio. Gemeinsam mit der Deutschen Sportmarketing (DSM) und dem Deutschen Behindertensportbund (DBS) habe man sich darauf verständigt, teilte der DOSB auf Anfrage mit. Der Schwerpunkt solle auf die "kommunikativen Bausteine des Deutschen Hauses" gerichtet werden. Ursprünglich war ein Deutsches Haus im Einkaufszentrum "Aqua City Odaiba" für bis zu 700 Gäste täglich geplant gewesen.

Keine ausländischen Zuschauer in Tokio

Bei den Sommerspielen in Tokio dürfen wegen der Corona-Pandemie keine ausländischen Fans nach Japan einreisen. Diese Entscheidung teilten die japanischen Organisatoren dem IOC und den Paralympics-Machern mit. Grund für den Beschluss ist die Angst vor der weiteren Verbreitung des Coronavirus. Das IOC und das Internationale Paralympische Komitee hätten die Entscheidung "vollkommen respektiert und akzeptiert", hieß es. Ticketkäufer aus dem Ausland sollen eine Kosten-Erstattung erhalten. Bislang waren rund eine Million Tickets an Fans aus dem Ausland verkauft worden.

Wellbrock rechnet mit Spielen ohne Fans

Schwimm-Weltmeister Florian Wellbrock rechnet mit Olympischen Spielen in Tokio ohne Zuschauer. "Anders kann ich es mir nicht vorstellen. Das würde das Risiko nur unnötig vergrößern", sagte der 23-Jährige Radio Bremen. Er sei sehr gespannt, wie die Spiele stattfinden werden, so Wellbrock. "Ich könnte mir vorstellen, dass in Tokio alles in etwas ruhigerem und kleinerem Rahmen abläuft." Bei seinen ersten Spielen 2016 schied Wellbrock schon im Vorlauf aus. "Ich konnte bei diesen Spielen sehr viel lernen. Ich denke, das hat mich stark gemacht für das, was kommt", so Wellbrock.

"Olympig": Rücktritt nach Beleidigung

Der Kreativdirektor für die Sommerspiele in Tokio, Hiroshi Sasaki, hat wegen erniedrigender Äußerungen über eine japanische Entertainerin seinen Rücktritt angekündigt. Er hatte gegenüber Mitarbeitern die Idee vorgebracht, dass die korpulente Naomi Watanabe bei der Eröffnungszeremonie als Schwein verkleidet auftreten könnte. In einem rosafarbenen Kostüm erschiene sie dann als ein "Olympig", witzelte der Japaner - pig bedeutet auf Englisch Schwein. Der Werbefachmann entschuldigte sich später bei der bekannten Schauspielerin und Modedesignerin. Seine Äußerung sei "sehr unangemessen" gewesen.

Deutsche Teams mit Tickets für Tokio

Die deutschen Handballer sind eine von wenigen deutschen Mannschaften, die sich bereits für Tokio qualifiziert haben. Hoffen dürfen noch die Basketballer: Als letztes deutsches Team haben die DBB-Männer beim Qualifikationsturnier in Split (29.Juni bis 4.Juli) die Chance aufs Olympiaticket. Im Beachvolleyball sind Julius Thole/ Clemens Wickler am Start. Kämpfen müssen noch Karla Borger/Julia Sude, Laura Ludwig/Margareta Kozuch und Niels Ehlers/Lars Flüggen. Die deutschen U21-Fußballer können ebenso nach Tokio fahren wie die Hockey-Nationalteams der Frauen und Männer.

Keine Zuschauer beim Fackellauf-Start

Zum Start des olympischen Fackellaufs am 25.März in Fukushima werden keine Zuschauer zugelassen. Die erste Etappe wird auf einem Olympiakanal live übertragen. Enden soll der Lauf bei der Eröffnungsfeier am 23.Juli im Olympiastadion von Tokio. Bis mindestens zum 21.März befinden sich Tokio und drei angrenzende Präfekturen im Corona-Notstand. Noch vor Beginn des Fackellaufs soll die Entscheidung fallen, ob Zuschauer aus dem Ausland zu den Spielen nach Japan kommen dürfen. IOC-Mitglieder hatten zuletzt darum gebeten, die Entscheidung weiter hinauszuzögern.

IOC stimmt für Bachs Reformprogramm

Das Internationale Olympische Komitee hat einstimmig den von IOC-Chef Thomas Bach forcierten neuen Reformplan verabschiedet. Mit der Agenda 2020+5 soll die olympische Bewegung fit für die Zukunft gemacht werden, sagte Bach am letzten Tag der 137.IOC-Session. Mit 15 Richtlinien will das IOC die Digitalisierung vorantreiben, die Jugend besser ansprechen und E-Sports einbinden, den Kampf gegen Doping und die Rechte und Pflichten von Athleten stärken. Zudem sollen Olympische Spiele nachhaltiger werden und in ihrer Bedeutung weiter wachsen.

IOC: Impfstoff aus China nicht für alle

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat klargestellt, dass der in China eingekaufte Impfstoff nicht allen Athleten weltweit zur Verfügung gestellt werden soll. Dieses Angebot sei nur für Nationale Olympische Komitees aus Ländern, in denen der Impfstoff aus China zugelassen sei, erklärte IOC-Direktor James Macleod zum Auftakt des dritten Tages der 137.Session. Am Tag zuvor hatte IOC-Präsident Thomas Bach mit der Nachricht überrascht, dass das IOC von China Vakzine erwerbe, um Athleten vor den Olympia in Tokio (23.Juli bis 8.August) und vor den Winterspielen in Peking 2022 zu impfen.

DOSB lehnt Chinas Impfstoff ab

Der deutsche Sport hat das Angebot von IOC-Präsident Thomas Bach, im Kampf gegen Corona Impfstoff aus China für olympische Athleten zu kaufen, generell begrüßt. Gleichzeitig aber lehnte der DOSB den Gebrauch für eigene Athleten ab. Man wolle auf Impfstoffe setzen, die in Deutschland zugelassen sind. Das "besondere Hilfsangebot" Chinas werde hoffentlich dazu beitragen, dass "Athlet*innen weltweit sicher und mit besserer Chancengleichheit nach Tokio und Peking reisen", so DOSB-Präsident Alfons Hörmann. Für das deutsche Team hoffe man jedoch auf "die aktive Unterstützung unserer nationalen Politik".

IOC will Impfstoff von China erwerben

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat angekündigt, für die Olympischen Spiele in Tokio (23.Juli bis 8.August) und in Peking 2022 Impfstoff in China zu kaufen. Das Nationale Olympische Komitee Chinas habe dem IOC die Impfdosen angeboten. Das IOC wird "die Kosten für die Impfdosen der Athleten bei den Olympischen Spielen und den Paralympics in Tokio und Peking übernehmen", erklärte Bach. Darüber hinaus wird das IOC pro Athlet je zwei weitere Impfdosen finanzieren, die der Bevölkerung in dem jeweiligen Ausrichterland zur Verfügung gestellt werden sollen.

Bach verteidigt Spiele in Peking

Wenige Stunden nach seiner Wiederwahl hat IOC-Präsident Thomas Bach die in die Kritik geratene Vergabe der Olympischen Winterspiele 2022 nach Peking verteidigt. Es seien die Spiele des IOC und keine der chinesischen Regierung, sagte Bach in den ARD-"Tagesthemen". Zuletzt hatte ein Bündnis von 180 internationalen Menschenrechtsgruppen und Vertretern von Minderheiten in China die Staatengemeinschaft aufgefordert, nicht an den Spielen teilzunehmen. Hintergrund sind die Menschenrechtsverletzungen, die Verfolgung von Uiguren und Tibetern sowie Chinas Drohungen gegenüber Taiwan.

Bach: Spiele in Tokio finden statt

Präsident Thomas Bach hat bei der digitalen 137.Session des Internationalen Olympischen Komitees in seiner Eröffnungsrede jedweden Zweifel an der Austragung der Tokio-Spiele ausgeschlossen. "Die Frage ist nicht, ob die Olympischen Spiele stattfinden, sondern wie sie veranstaltet werden", sagte der 67-jährige Deutsche. Tokio bliebe auch in der Corona-Pandemie die am besten vorbereitete Olympia-Stadt, die es jemals gab. Die Konzepte für die verschiedenen Szenarien bei den Sommerspielen vom 23.Juli bis 8.August würden auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse entwickelt.

Keine Gäste in Tokio erlaubt?

Japan hat sich mit dem Ziel der größtmöglichen Sicherheit offenbar bereits gegen die Einreise ausländischer Olympia-Touristen während der Sommerspiele in Tokio entschieden. Damit soll eine Ausbreitung des Coronavirus im Lande vermieden werden. Dies berichteten nationale Medien am Dienstag. Laut den "Kyodo News" sei die Regierung um Premierminister Yoshihide Suga zu dem Schluss gekommen, dass es "nicht möglich" sei, Fans von außerhalb bei den Spielen zuzulassen. Dies entspräche auch dem Wunsch des überwiegenden Teils der japanischen Bevölkerung.

Dürfen nur japanische Fans dabei sein?

Die japanische Regierung strebt einem Medienbericht zufolge den Ausschluss ausländischer Zuschauer von den Olympischen Spielen in Tokio an. Hintergrund seien die anhaltend großen Bedenken in der Bevölkerung wegen der Verbreitung des Coronavirus, schrieb die Zeitung "Mainichi" unter Berufung auf mehrere ungenannte Quellen. Eine Entscheidung in dieser Frage solle bis Ende März fallen, sagte Organisationschefin Seiko Hashimoto. Weiter geprüft wird dem Medienbericht zufolge, ob japanische Fans in den Arenen dabei sein dürfen und inwiefern die Zuschauerzahl begrenzt werden soll.

DOSB: "Falschaussagen" des IOC

Der DOSB hat schwere Vorwürfe gegen das IOC erhoben. Die Darstellungen des IOC zur Absprache im Vergabeverfahren seien "Falschaussagen". "Entgegen den Darstellungen in der IOC-Pressekonferenz am 24.02.2021 gab es weder eine Sitzung im Februar 2021 noch eine formale Entscheidung des DOSB für oder gegen einen Eintritt in den continuous dialogue", teilte der DOSB mit. In diesen Dialog trat stattdessen Brisbane, das nun als großer Favorit für 2032 gilt. Das IOC hat indessen gegenüber dem Sport-Informationsdienst eingeräumt, dass es im Februar 2021 kein weiteres Meeting zwischen IOC und DOSB gab.

Platz eins und zwei führt nach Tokio

Sechs Tickets sind für das olympische Handballturnier noch zu vergeben, zwei davon werden vom 12. bis 14.März in Berlin ausgespielt. Dabei trifft Deutschland am Freitag (15.15 Uhr/ARD) auf Vize-Weltmeister Schweden, am Samstag (15.35 Uhr/ZDF) auf den EM-Vierten Slowenien und zum Abschluss am Sonntag (15.45 Uhr/ZDF) auf Algerien. Die restlichen vier Tickets werden am kommenden Wochenende bei den Turnieren in Montenegro (Norwegen, Brasilien, Chile, Südkorea) und Frankreich (Frankreich, Kroatien, Tunesien, Portugal) vergeben. Bei Punktgleichheit entscheidet der direkte Vergleich.

DHB-Auswahl mit Bestbesetzung in Quali

Handball-Bundestrainer Alfred Gislason kann in der Olympia-Qualifikation wieder auf den Kieler Block und damit auf seine Bestbesetzung zurückgreifen. Hendrik Pekeler, Patrick Wiencek und Steffen Weinhold kehren nach ihrem WM-Verzicht ins deutsche Team zurück. Zudem nominierte Gislason den in Ägypten ebenfalls fehlenden Fabian Wiede (Füchse Berlin). Dagegen wurden Finn Lemke und Jannik Kohlbacher, die ebenfalls für die WM abgesagt hatten, für die Spiele gegen Vize-Weltmeister Schweden, den EM-Vierten Slowenien und Algerien (12. bis 14.März in Berlin) nicht berücksichtigt.

Initiative Rhein-Ruhr-City macht weiter

Die Initiative Rhein-Ruhr-City will die Bemühungen um eine Olympia-Bewerbung für 2032 fortsetzen und dabei die Stadt Kiel als Austragungsort der Segelwettbewerbe mit ins Boot nehmen. Dies teilte Olympia-Initiator Michael Mronz mit. Kiel war 1972 Schauplatz der olympischen Segel-Wettbewerbe. "Es ist der Standort, mit dem wir in ein mögliches Rennen für Olympische und Paralympische Spiele gehen würden", sagte Mronz. "Was für Kiel gesprochen hat, ist die Erfahrung durch die Kieler Woche."#Außerdem habe Kiel einen positiven Bürgerentscheid für die Bewerbung von Hamburg für 2024 herbeigeführt.

DLV: "Schmerzhafter Rückschlag"

Für den Deutschen Leichtathletik-Verband ist das IOC-Votum für die Bevorzugung der Olympia-Bewerbung von Brisbane für 2032 ein "schmerzvoller Rückschlag" für die Bemühungen, die Sommerspiele nach Deutschland zu holen. "Ich denke, wir müssen uns grundsätzlich selbstkritisch hinterfragen, wie wir es bei möglichen künftigen Olympia-Bewerbungen schaffen, die Pole Position zu erhalten", so DLV-Präsident Jürgen Kessing. Auch wenn das IOC-Votum noch nicht gleichbedeutend mit einer endgültigen Vergabe sei, so befürchte Kessing "doch, dass dies bei den IOC-Mitgliedern richtungsweisend" sein könnte.

Tokio-Spiele mit Zuschauern?

IOC-Präsident Thomas Bach erwartet eine Entscheidung über die Zulassung ausländischer Zuschauer bei den Olympischen Spielen in Tokio für "Ende April oder Anfang Mai". Das Ticketprogramm müsse organisiert werden, auch die Logistik müsse in Betracht gezogen werden, "es geht um Einreisebestimmungen und so weiter", sagte er mit Blick auf den für den 23.Juli geplanten Beginn der um ein Jahr verschobenen Sommerspiele. IOC-Sportdirektor Christophe Dubi sagte, es werde wohl zwei getrennte Entscheidungen geben, eine beträfe japanische Zuschauer, die andere ausländische.

Rhein-Ruhr hält an Bewerbung fest

Die Initiatoren der Rhein-Ruhr-Bewerbung für Olympia 2032 wollen ihre Bemühungen um Sommerspiele trotz des IOC-Votums für Brisbane fortsetzen. "Unser Angebot für ökologisch und ökonomisch nachhaltige Spiele werden wir weiter als Privatinitiative aufrechterhalten", teilte Initiator Michael Mronz mit. Mronz verwies darauf, dass Brisbane nach IOC-Angaben dank der starken Unterstützung des Nationalen Olympischen Komitees den Zuschlag erhalten habe. Der Deutsche Olympische Sportbund hatte im Februar laut IOC darauf verzichtet, in Gespräche über Olympia 2032 einzutreten.

IOC plädiert für Brisbane

Im Rennen um die Olympischen Spiele 2032 ist das australische Brisbane der bevorzugte Kandidat des IOC. Die Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees nahm den Vorschlag der Kommission für künftige Sommerspiele an und machte die Region Queensland damit frühzeitig zum Favoriten. Dies ist auch ein herber Dämpfer für die Initiative aus der Rhein-Ruhr-Region. Durch die Entscheidung der IOC-Spitze werden nun vorerst ausschließlich Verhandlungen mit den Australiern geführt. Verlaufen diese gut, wird Brisbane der IOC-Vollversammlung als 2032-Ausrichter vorgeschlagen.

Fix: Hashimoto neue OK-Chefin

Japans bisherige Olympia-Ministerin Seiko Hashimoto ist neue Organisationschefin für die Olympischen Spiele in Tokio. Das Organisationskomitee berief die 56 Jahre alte bisherige Olympia-Ministerin am Donnerstag offiziell zur Nachfolgerin des wegen eines Sexismus-Skandals kürzlich zurückgetretenen Organisationschefs Yoshiro Mori. Die frühere Eisschnellläuferin und siebenfache Olympia-Teilnehmerin gehört der konservativen Liberaldemokratischen Partei von Ministerpräsident Suga an. Sie war am Donnerstag von ihrem Ministerposten zurückgetreten, damit sie die neue Aufgabe übernehmen kann.

Hashimoto Tokios OK-Präsidentin?

Japans Olympiaministerin Seiko Hashimoto ist Favoritin auf die Nachfolge von Yoshiro Mori im Präsidenten-Amt des Organisationskomitees der Sommerspiele Tokio 2020. Japanische Medien berichten, dass sich die Findungskommission auf die siebenmalige Olympia-Starterin geeinigt haben soll. Knapp ein halbes Jahr vor den Sommerspielen war Mori nach sexistischen Äußerungen zurückgetreten. Der 83-Jährige hatte gesagt, Frauen würden Meetings in die Länge ziehen, weil sie "Schwierigkeiten haben, sich präzise auszudrücken". Die 56 Jahre alte Hashimoto ist Japans olympische Rekordteilnehmerin.

Organisationschef Mori tritt zurück

Japans Olympia-Organisationschef Yoshiro Mori tritt wegen eines Skandals um sexistische Kommentare zurück. Der 83 Jahre alte Ex-Regierungschef gab seinen Rückzug am Freitag bekannt. Er hatte bei einer Online-Sitzung des OK gesagt, dass Sitzungen mit Frauen sich in die Länge zögen, weil die miteinander konkurrierenden Frauen alle reden wollten. Er bezog sich damit auf Pläne des OK, den Frauenanteil im Vorstand von 20 auf 40 Prozent zu erhöhen. Darauf war in Japan und international ein Sturm der Entrüstung entbrannt. Als Nachfolgekandidat gilt Japans Olympia-Ministerin Seiko Hashimoto.

Nachspiel nach Mori-Äußerungen

Für Präsident Yoshiro Mori vom Organisationskomitee (OK) der Olympischen Spiele in Tokio ist die Debatte um seine sexistischen Äußerungen womöglich noch nicht ausgestanden. Vertreter des Organisationskomitees planen offenbar noch in dieser Woche ein Treffen, um die Aussagen ihres Chefs zu besprechen, wie japanische Medien berichteten. Mori soll u.a. gesagt haben, Frauen würden Meetings in die Länge ziehen, weil sie "Schwierigkeiten haben, sich präzise auszudrücken". Das IOC erklärte, die Kommentare seien "absolut unangemessen" und stünden "im Widerspruch zu den Verpflichtungen des IOC".

IOC stellt Olympia-Handbuch vor

Ganz "auf eigenes Risiko" ist für die Olympioniken die Teilnahme an den Sommerspielen in Tokio. Versehen mit dieser klaren Warnung wurde ein 32-seitiges Handbuch mit den Grundregeln für die Spiele unter Corona-Bedingungen vorgestellt. Kernpunkt ist eine stark eingeschränkte Bewegungsfreiheit. Zu den Grundregeln gehören auch eine strikte Maskenpflicht, regelmäßige Coronatests sowie die Aufforderung zur Nutzung einer Corona-Warn-App und der Einhaltung von Hygieneregeln. Verstöße könnten zu einem Entzug der Akkreditierung und des Rechts zur Teilnahme an den Spielen und Paralympics führen.

Russland akzeptiert CAS-Urteil

Russlands Anti-Doping-Agentur Rusada will das Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs CAS zu den Sanktionen gegen Sportler nicht anfechten. Im Interesse der Athleten werde auf die Berufung verzichtet, teilte die Rusada am Montag in Moskau mit. Die russischen Sportler dürfen nach dem Urteil vom Dezember zwei Jahre lang nicht unter Flagge und Hymne ihres Landes an Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften teilnehmen. Möglich ist allerdings eine Teilnahme unbelasteter Athleten mit neutralem Status.

Bach: Kein Plan B für Spiele in Tokio

IOC-Chef Thomas Bach sieht trotz des Corona-Notstands in Japan keinen Grund für eine Absage der Sommerspiele in Tokio. "Wir haben zurzeit überhaupt keinen Grund zu glauben, dass die Olympischen Spiele in Tokio nicht am 23.Juli im Olympiastadion von Tokio eröffnet werden", sagte der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview. Bach bekräftigte, es gebe "keinen Plan B" für die Austragung der Spiele. "Wir wollen diese Spiele sicher und erfolgreich machen", sagte der 67-Jährige.

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