Sieben Baftas für "Im Westen nichts Neues"

    Deutsches Kriegsdrama:Sieben Baftas für "Im Westen nichts Neues"

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    Bei den britischen Filmpreisen räumt der deutsche Film "Im Westen nichts Neues" von Edward Berger sieben Trophäen ab. Überraschungen gab es in der Kategorie Beste Hauptrolle.

    Das deutsche Kriegsdrama "Im Westen nichts Neues" von Regisseur Edward Berger ist in diesem Jahr der große Gewinner bei den als Baftas bekannten britischen Filmpreisen. Die Neuverfilmung des Romans von Erich Maria Remarque wurde am Sonntag in London insgesamt siebenmal ausgezeichnet, darunter als Bester Film und für die Beste Regie.
    Auch der Preis für den Besten nicht-englischsprachigen Film ging an Berger und sein Team. Komponist Volker Bertelmann alias Hauschka wurde für seine Filmmusik ausgezeichnet.

    Vier Baftas für "The Banshees Of Inisherin"

    Überraschungen gab es bei der traditionsreichen Preisverleihung in der Kategorie Beste Hauptrolle, in der Cate Blanchett ("Tár") und Austin Butler ("Elvis") die Trophäen erhielten. Als Favoriten hatten zuvor Michelle Yeoh ("Everything Everywhere All At Once") und Colin Farrell ("The Banshees Of Inisherin") gegolten.
    Die Tragikomödie "The Banshees Of Inisherin" erhielt vier Baftas. Für ihre Leistung in Nebenrollen bekamen Kerry Condon und Barry Keoghan die goldene Masken-Trophäe. Der Film von Martin McDonagh wurde außerdem für das Beste Originaldrehbuch und als Herausragender Britischer Film prämiert.
    "Der Schwarm" geht in Serie, Oscar-Chancen von "Im Westen nichts Neues" und vieles mehr!26.01.2023 | 11:14 min

    Begehrte Auszeichnung neben Oscars und Golden Globes

    Auch das Biopic "Elvis" wurde insgesamt viermal ausgezeichnet. Neben dem Award für Hauptdarsteller Butler erhielt der Film auch Baftas für Casting, Kostüme sowie in der Kategorie Make-up und Haar. Der verrückte Fantasyfilm "Everything Everywhere All At Once", der in zehn Kategorien nominiert war, erhielt nur den Preis für den Schnitt.
    Moderiert wurde die festliche Preisverleihung in der Londoner Royal Festival Hall vom britischen Schauspieler Richard E. Grant. Die Bafta-Awards zählen nach den Oscars und den Golden Globes zu den begehrtesten Auszeichnungen der Branche. Ein Fingerzeig für die Oscars, die drei Wochen später in Los Angeles vergeben werden, waren sie in den vergangenen Jahren nur selten.
    Quelle: dpa

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