Ärger mit Wimbledon-Publikum:Djokovic teilt aus: "Kenne alle Tricks"
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Glatter Sieg gegen Holger Rune, aber danach geht für Novak Djokovic der Kampf weiter. Mit dem Wimbledon-Publikum liefert er sich ein Scharmützel.
Novak Djokovic nach seinem Sieg im Wimbledon-Achtelfinale gegen Holger Rune zum Publikum: "Ihr könnt mir nichts anhaben."
Quelle: Andrej Isakovic / AFP
Novak Djokovic legte seine Hand aufs Herz, dankte den "respektvollen" Fans - und holte dann auf dem Centre Court zum großen Rundumschlag gegen das Wimbledon-Publikum aus: "All denen, die entschieden haben, mich heute nicht zu respektieren, wünsche ich eine guuuuuute Nacht. Guuuute Nacht. Guuuute Nacht. Sehr guute Nacht", sagte der Tennis-Star nach seinem eindrucksvollen Viertelfinaleinzug in Wimbledon. Clips des Interviews liefen im Netz sofort rauf und runter.
Auf den Hinweis des Interviewers, dass das Publikum seinen Gegner Holger Rune mit langgezogenen Rufen habe unterstützen wollen, antwortete der siebenmalige Wimbledonchampion: "Das respektiere ich nicht. Ich weiß, dass sie Rune angefeuert haben, aber das ist auch eine Entschuldigung zu buhen", sagte Djokovic in Richtung der Fans nach dem 6:3, 6:4, 6:2-Sieg:
Ich bin seit 20 Jahren auf der Tour. Glaube mir, ich kenne alle die Tricks. Ich weiß, wie es läuft.
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Novak Djokovic übers Publikum
60. Major-Viertelfinale für Djokovic
Djokovic spielt gerne mit dem Publikum, Buhrufe stacheln ihn an und pushen ihn zu Höchstleistungen - so auch am Montagabend, als er zum 60. Mal bei einem Major ins Viertelfinale einzog.
24 Grand-Slam-Titel hat der 37-Jährige in seiner einzigartigen Karriere schon gewonnen, bei dem Rasenevent bringt er sich immer mehr für den Titel in Stellung. Wenige Wochen nach seiner Meniskus-OP ist von Knieproblemen bei Djokovic nichts zu sehen.
Djokovic: Linie wurde überschritten
"Ich fühle mich gut mit meinem Tennis, alles geht in die richtige Richtung", sagte der Ausnahmeathlet, der mit dem achten Wimbledon-Triumph mit Rekordsieger Roger Federer aus der Schweiz gleichziehen würde.
Auf dem Weg dorthin will er sich vom Publikum weiter nicht aus der Ruhe bringen lassen. "Es ist, wie es ist. Es gehört zum Job. Aber wenn jemand die Linie überschreitet", betonte Djokovic, "dann reagiere ich".
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