Finale French Open: Swiatek greift nach Titel-Hattrick
Finalistin French Open:Swiatek greift nach Titel-Hattrick in Paris
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Sandplatzkönigin Iga Swiatek ist nur noch einen Sieg vom Titel-Hattrick bei den French Open entfernt. Die Polin gewann das Halbfinale gegen US-Jungstar Coco Gauff klar.
Iga Swiatek greift nach ihrem vierten Titel in Paris, dem dritten in Folge.
Quelle: Reuters
Die Tennis-Weltranglistenerste Iga Swiatek hat ihren Siegeszug bei den French Open fortgesetzt und zum dritten Mal in Serie das Finale beim Grand-Slam-Turnier auf Sand erreicht.
Die 23-Jährige gewann ihr Halbfinalmatch am Donnerstag gegen die 20-jährige Coco Gauff aus den USA mit 6:2, 6:4. Es war der 20. Sieg in Serie in Paris für die Sandplatzspezialistin. Swiatek schloss damit zur deutschen Tennis-Ikone Steffi Graf auf. Bis zum Rekord der US-Amerikanerin Chris Evert fehlen der Polin noch 9 Siege.
Es war intensiv, im zweiten Satz sehr knapp.
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Iga Swiatek
"Ich bin sehr glücklich, dass ich bei meiner Taktik geblieben bin, nicht zu viel nachgedacht habe und es zu Ende gebracht habe", sagte Swiatek.
Drei Titel nacheinander waren beim Sandplatz-Grand-Slam nicht einmal Graf gelungen. Ähnlich dominant auf der roten Asche am Bois de Boulogne waren in der Ära des Profitennis nur Monica Seles (1990 bis 1992) und Justine Henin (2005 bis 2007). Die Belgierin ist überzeugt, dass Swiatek auch den letzten Schritt gehen wird: "Iga ist der Boss."
Im Finale gegen Italienierin Paolini
Im Finale am Samstag (15 Uhr ) trifft Swiatek auf die Turnierüberraschung Jasmine Paolini (28) aus Italien. Die Nummer zwölf der Setzliste, deren bestes Grand-Slam-Resultat zuvor das Achtelfinale bei den Australian Open war, gewann ihr Halbfinale gegen die 17-jährige Russin Mirra Andrejewa 6:3, 6:1. Beide hatten es zum ersten Mal überhaupt ins Halbfinale bei einem Grand Slam geschafft.
Favoritin Swiatek hatte sich nach ihrem Zweitrunden-Krimi, als sie gegen Naomi Osaka (Japan) nur einen Punkt vom Aus entfernt war, in den folgenden Matches in Titelform gespielt. Auch Gauff konnte sie kaum gefährden.
Swiatek musste gegen die drei Jahre jüngere Siegerin der US Open im ersten Satz gar nicht an ihre Leistungsgrenze gehen. Gauff unterliefen in ihrem Offensivdrang zu viele Fehler. Erst im zweiten Satz bekamen die Zuschauer auf dem Court Philippe Chatrier ein würdiges Halbfinale zu sehen. Doch Gauff hatte schon während des Matches ein paar Tränen verdrückt.
Beim Stand von 2:1 und 0:15 machte ihr eine Entscheidung der Stuhl-Schiedsrichterin so sehr zu schaffen, dass sie sich mit dem Tennisarmband die feuchten Augen trocknen musste. Auch das Publikum reagierte zum Teil mit Unverständnis. "Sie buhen, weil du falsch liegst", sagte Gauff zur Schiedsrichterin.
Siatek winkt der vierte Titel in Paris
Mit Wut im Bauch holte sich Gauff aber anschließend das Break zur 3:1-Führung - doch Swiatek schlug eiskalt zurück und gewann vier Spiele in Folge. Nach 1:37 Stunden nutzte sie ihren vierten Matchball.
Am Samstag bietet sich Swiatek nun die Chance auf den insgesamt vierten Titel in Paris nach 2020, 2022 und 2023. Dazu triumphierte sie vor zwei Jahren bei den US Open.
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