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GfK-Studie : Konsumklima hellt sich leicht auf

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Die Konsumstimmung steigt in Deutschland. Im Januar setzt sich laut einer GfK-Studie der Trend fort, dass sich die Stimmung der Verbraucher verbessert.

Passanten tragen Einkaufstaschen, aufgenommen am 16.08.2021 in München
Der private Konsum wird laut einer GfK-Studie keinen positiven Beitrag zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung leisten können.
Quelle: dpa

Die Verbraucher in Deutschland schöpfen nach langer Durststrecke allmählich wieder etwas Hoffnung. Das Konsumklima hat sich im Januar leicht aufgehellt, wie das Nürnberger Marktforschungsunternehmen GfK ermittelte.

Für Februar gehen die Experten von einer weiteren Verbesserung der Stimmungslage aus - das ist die vierte leichte Verbesserung in Folge.

GfK :"Pessimismus hat nachgelassen"

"Weniger stark steigende Preise für Energie - auch aufgrund kostendämpfender Maßnahmen der Bundesregierung - sind in erster Linie für den erfreulichen Start verantwortlich", hieß es zur Begründung.

"Mit dem vierten Anstieg in Folge festigt sich der positive Trend des Konsumklimas. Auch wenn das Niveau noch sehr niedrig ist, hat der Pessimismus zuletzt doch nachgelassen", sagte GfK-Experte Rolf Bürkl.

Die monatlichen Fixkosten werden in den kommenden Monaten für viele zur Herausforderung. An welchen Stellen lässt sich sparen, wo gibt es Unterstützung und sind Kredite ratsam?

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Trotz einer weniger trüben Stimmung werde dieses Jahr für die Binnenkonjunktur schwierig bleiben, prophezeite Bürkl. Der private Konsum werde keinen positiven Beitrag zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung leisten können.

Die Erkenntnisse für das Konsumklima setzen sich in der monatlichen GfK-Studie aus drei Teilen zusammen: Erwartungen zur Konjunktur und zum Einkommen sowie die Anschaffungsneigung.

"Tür zu - Geschäft offen" - so werben Einzelhändler in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis für ihre Initiative zum Energiesparen. Sie wollen damit ihren Verbrauch um 30 Prozent senken.

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Kaufzurückhaltung bleibt

Die Erwartungen zur Konjunktur stiegen laut GfK zum dritten Mal in Folge und erreichten das Vorkriegsniveau - knapp unter dem langjährigen Durchschnitt.

Auch die Einkommensaussichten "bleiben auf Erholungskurs", wie Bürkl sagte. Die Konsumenten gingen davon aus, dass die realen Einkommenseinbußen durch die Inflation nicht so drastisch ausfallen werden wie noch vor einigen Wochen befürchtet. Das Niveau sei aber nach wie vor sehr niedrig.

Die Anschaffungsneigung nahm nach Zugewinnen im Vormonat wieder ab. "Damit setzt sich das regelmäßige Auf und Ab der letzten Monate auch zu Jahresbeginn 2023 fort", erläuterte Bürkl.

GfK: Verunsicherung sehr ausgeprägt

Nach wie vor sei die Verunsicherung angesichts der multiplen Krisen wie Pandemie, Ukraine-Krieg und Inflation sehr ausgeprägt.

Ein wesentlicher Teil dieser Verunsicherung stammt offenbar aus der Tatsache, dass viele Haushalte in den kommenden Monaten deutlich höhere Beträge für ihre Heizkostenabrechnung erwarten.
GfK-Konsumexperte Rolf Bürkl

Hierfür legten Verbraucher bereits jetzt Geld auf die Seite, so GfK-Konsumexperte Rolf Bürkl. "Dies fehlt natürlich im Moment für andere Ausgaben."

Die GfK führt für ihre repräsentativen Studien zum Konsumklima monatlich Interviews mit Verbraucherinnen und Verbrauchern zu ihrer Konjunkturerwartung, ihrer Einkommenserwartung und ihrer Anschaffungsneigung. Für die aktuelle Erhebung wurden vom 5. bis 16. Januar rund 2.000 Menschen befragt.

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