SpaceX: Geglückter Testflug:So landet Musks wiederverwendbarer Raketenteil
|
SpaceX feiert einen großen Erfolg: Ihr "Starship" hat einen erfolgreichen Testflug absolviert. Ein Teil der Rakete ist wie geplant zur Startrampe zurückgekehrt.
Video spielt auf Google Cast ab.
Untertitel
Es stehen leider keine Untertitel zur Verfügung
Hier kannst du dir bald den Rückblick in der Zusammenfassung anschauen.
Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX arbeitet an einer wiederverwendbaren Rakete, die zum Mond fliegen soll. Nun gelang ein wichtiger Testflug.13.10.2024 | 0:57 min
Dem US-Raumfahrtunternehmen SpaceX ist eine weitere technische Meisterleistung gelungen. Beim fünften Testflug seines Raketensystems "Starship" fing SpaceX erstmals die Startstufe wieder ein. Die abgetrennte Raumkapsel landete nach einem Flug um die Erde im Zielgebiet im Indischen Ozean, wie das Unternehmen mitteilte.
Die 121 Meter hohe Rakete mit einer leeren "Starship"-Kapsel hob bei Sonnenaufgang (Ortszeit) im Süden von Texas nahe der mexikanischen Grenze ab und stieg im Bogen über den Golf von Mexiko. Wenige Minuten später landete die 71 Meter lange Startstufe wieder auf der Rampe, wo sie von riesigen Metallarmen aufgefangen wurde. "Der Turm hat die Rakete geschnappt", schrieb Firmenchef Elon Musk in seinem Kurznachrichtendienst X.
Elon Musks Posting
Ein Klick für den Datenschutz
Erst wenn Sie hier klicken, werden Bilder und andere Daten von X nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server von X übertragen. Über den Datenschutz dieses Social Media-Anbieters können Sie sich auf der Seite von X informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in den Datenschutzeinstellungen. Ihre Zustimmung können Sie im Bereich „Meine News“ jederzeit widerrufen.
SpaceX-Team ekstatisch nach geglücktem "Starship"-Testflug
SpaceX-Leute schrien vor Freude, als sich die Startstufe langsam in die Metallarme senkte. "Selbst in der heutigen Zeit ist das, was wir gerade gesehen haben, magisch", sagte Dan Huot von SpaceX in der Nähe des Startplatzes. "Ich zittere gerade." "Leute, das ist ein Tag für die Geschichtsbücher der Ingenieure", kommentierte Kate Tice aus der SpaceX-Zentrale in Hawthorne.
Bei den vorherigen Testflügen hatte das Unternehmen auf ein solches Manöver noch verzichtet und die Startstufe ins Meer stürzen lassen. Diesmal musste die Flugleitung in Echtzeit entscheiden, ob sie das Rückholmanöver wagt oder darauf verzichtet.
Letzter Probeflug wurde abgebrochen
Die von der Startstufe getrennte Kapsel setzte zusammen mit der Oberstufe ihren Flug fort. Kameras an einer Boje im Indischen Ozean zeigten, wie Flammen aus dem Wasser schossen, als dieser Booster an der Zielstelle aufschlug. Er sollte für diese Demonstration nicht geborgen werden. "Was für ein Tag", sagte Huot. "Macht Euch bereit für den nächsten."
Beim vorherigen Probeflug im Juni war die Landung im Indischen Ozean abgebrochen worden, nachdem sich Teile gelöst hatten.
Mit Rückholung werden Millionen gespart
SpaceX praktiziert die Rückholung von Raketenteilen bereits seit neun Jahren mit seiner kleineren Falcon-9-Rakete, die Satelliten und auch Menschen in die Erdumlaufbahn bringt. Jetzt praktiziert Musk das auch mit "Starship". Allerdings gibt es einen wichtigen Unterschied. Während die ausgebrannten Raketenteile einer Falcon 9 auf schwimmenden Plattformen im Meer oder auf Betonplatten landen, die kilometerweit von den Startrampen entfernt sind, kehrt die Startstufe von "Starship" direkt zum Startplatz zurück. Die Teile werden wiederverwendet, wodurch SpaceX die Zahl der Starts erhöht und Millionen Dollar einspart.
Das "Starship"-System verfügt über die größte und leistungsstärkste Rakete, die je gebaut wurde. Allein die Startstufe hat 33 Triebwerke mit Methan-Treibstoff. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat zwei "Starships" bestellt, um noch in diesem Jahrzehnt Astronauten auf dem Mond zu landen. SpaceX beabsichtigt, mit "Starship" Menschen und Versorgungsgüter zum Mond und schließlich zum Mars zu befördern.
Quelle: dpa
Sie wollen auf dem Laufenden bleiben? Dann sind Sie beim ZDFheute-WhatsApp-Channel richtig. Hier erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten auf Ihr Smartphone. Nehmen Sie teil an Umfragen oder lassen Sie sich durch unseren Podcast "Kurze Auszeit" inspirieren. Zur Anmeldung: ZDFheute-WhatsApp-Channel.
Um dir eine optimale Website der ZDFmediathek, ZDFheute und ZDFtivi präsentieren zu können, setzen wir Cookies und vergleichbare Techniken ein. Einige der eingesetzten Techniken sind unbedingt erforderlich für unser Angebot. Mit deiner Zustimmung dürfen wir und unsere Dienstleister darüber hinaus Informationen auf deinem Gerät speichern und/oder abrufen. Dabei geben wir deine Daten ohne deine Einwilligung nicht an Dritte weiter, die nicht unsere direkten Dienstleister sind. Wir verwenden deine Daten auch nicht zu kommerziellen Zwecken.
Zustimmungspflichtige Datenverarbeitung • Personalisierung: Die Speicherung von bestimmten Interaktionen ermöglicht uns, dein Erlebnis im Angebot des ZDF an dich anzupassen und Personalisierungsfunktionen anzubieten. Dabei personalisieren wir ausschließlich auf Basis deiner Nutzung der ZDFmediathek, der ZDFheute und ZDFtivi. Daten von Dritten werden von uns nicht verwendet. • Social Media und externe Drittsysteme: Wir nutzen Social-Media-Tools und Dienste von anderen Anbietern. Unter anderem um das Teilen von Inhalten zu ermöglichen.
Du kannst entscheiden, für welche Zwecke wir deine Daten speichern und verarbeiten dürfen. Dies betrifft nur dein aktuell genutztes Gerät. Mit "Zustimmen" erklärst du deine Zustimmung zu unserer Datenverarbeitung, für die wir deine Einwilligung benötigen. Oder du legst unter "Einstellungen/Ablehnen" fest, welchen Zwecken du deine Zustimmung gibst und welchen nicht. Deine Datenschutzeinstellungen kannst du jederzeit mit Wirkung für die Zukunft in deinen Einstellungen widerrufen oder ändern.