Aktuelle News zur Lage in Israel und Gaza

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    Eskalation in Nahost:Aktuelle News zur Lage in Israel und Gaza

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    Mit dem Angriff der radikalislamischen Hamas auf Israel ist der Nahost-Konflikt eskaliert. Israel greift infolge der Terrorattacke Ziele im Gazastreifen an. Aktuelle News im Blog.

    Viele Angaben zu Konflikthandlungen, Schäden und Totenzahlen in Gaza lassen sich nicht unabhängig überprüfen. So berichtet das ZDF über die Lage vor Ort - hier finden Sie Fragen und Antworten.

    UN-Sicherheitsrat diskutiert neue Resolution

    Der UN-Sicherheitsrat diskutiert über eine neue Resolution zum Gaza-Krieg. Darin wird ein sofortiger Stopp des israelischen Militär-Einsatzes in Rafah gefordert.

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    ZDF-Korrespondent zu Lage in Rafah: "Keine erfolgreiche Kriegskampagne"

    "Entscheidend für die Regierung in Jerusalem ist die Position der USA", so ZDF-Korrespondent Luc Walpot über die Lage in Rafah. Noch habe man in Washington "nicht den Eindruck, dass das eine massive Bodenoffensive der Israelis" sei.

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    Huber: Habeck "bedient Narrativ der Hamas"

    Huber: Habeck "bedient Narrativ der Hamas"

    Martin Huber wirft Robert Habeck vor, Israel-Hassern in die Karten zu spielen. Der Vizekanzler hatte Israels Vorgehen im Gazastreifen kritisiert.

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    Algerien will Resolutionsentwurf für UN-Sicherheitsrat zu Rafah vorlegen

    Algerien will einen Resolutionsentwurf für den UN-Sicherheitsrat zum Stopp der Kämpfe in der Stadt Rafah im Süden des Gazastreifens vorlegen.

    Es werde "ein kurzer Text, ein klarer Text" sein, "um das Massaker in Rafah zu stoppen", sagt der algerische UN-Botschafter Amar Bendjama am Dienstag nach einer Dringlichkeitssitzung des Sicherheitsrates vor Journalisten.
     


    Rettungskräfte: Dutzende Tote bei erneuten Angriffen auf Rafah

    Bei neuen israelischen Angriffen auf Rafah im Süden des Gazastreifens sind nach Angaben von Rettungskräften mindestens 37 Menschen getötet worden. Die meisten seien in der Nacht und am Dienstag in Zelten zu Tode gekommen, die am Rande der Stadt für Vertriebene aufgeschlagen wurden, erklärten neben Einsatzkräften auch Augenzeugen und Krankenhauspersonal. Sie berichteten von anhaltenden Luftangriffen und Bombardements.


    Staat Palästina von drei Ländern anerkannt

    Die EU-Staaten Spanien und Irland sowie Norwegen haben Palästina als eigenständigen Staat anerkannt - trotz Protesten aus Israel. Sie hoffen, dass nun auch andere Länder folgen.

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    So desaströs ist Israels Militäreinsatz - eine Bilanz

    So desaströs ist Israels Militäreinsatz - eine Bilanz

    Die Bilanz des israelischen Krieges in Gaza ist ernüchternd: Die Hamas nicht besiegt, Geiseln immer noch in Gefangenschaft, Israel zunehmend isoliert. Warum geht der Krieg weiter?

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    Palästinenserflagge geschwenkt: Französischer Abgeordneter suspendiert

    In Frankreich wird ein Parlamentsabgeordneter der linkspopulistischen Partei La France Insoumise (LFI) wegen des Schwenkens einer Palästinenserflagge suspendiert.

    Die Vorsitzende der Nationalversammlung, Yaël Braun-Pivet, kritisierte das Verhalten von Sébastien Delogu während einer Parlamentsdebatte über die Anerkennung eines Palästinenserstaats als inakzeptabel. Anschließend stimmten die Abgeordneten dafür, den LFI-Abgeordneten für zwei Wochen zu suspendieren und sein Abgeordnetengehalt für zwei Monate um die Hälfte zu kürzen.

    Der Abgeordnete der französischen Linkspartei La France Insoumise (LFI) Sebastien Delogu schwenkt eine palästinensische Nationalflagge während einer Fragestunde an die Regierung in der Nationalversammlung in Paris. (Foto: Miguel Medina/AFP)

    Quelle: Der Abgeordnete der französischen Linkspartei La France Insoumise (LFI) Sebastien Delogu schwenkt eine palästinensische Nationalflagge während einer Fragestunde an die Regierung in der Nationalversammlung in Paris. (Foto: Miguel Medina/AFP)


    ZDF-Reporter: Bodenoffensive wird "fortgeführt"

    Die israelische Armee rückt weiter nach Rafah vor. Augenzeugen berichten von israelischen Panzern im Stadtzentrum. ZDF-Reporter Luc Walpot berichtet aus Ramallah.

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    Israel dementiert angeblichen weiteren Angriff westlich von Rafah

    Israel dementiert einen angeblichen weiteren Angriff auf Zelt-Camp westlich von Rafah im Gazastreifen. Der palästinensische Zivilschutz hatte Israel beschuldigt, einen weiteren tödlichen Angriff auf ein Flüchtlingslager in der Region geflogen zu haben.

    Der Zivilschutzbeamte Mohammed al-Mughajjir sagte am Dienstag, bei dem angeblichen Angriff auf "Zelte von Vertriebenen westlich von Rafah" seien mindestens 21 Menschen getötet worden.

    Die israelische Armee dementierte, den Angriff ausgeführt zu haben. "Die israelischen Streitkräfte haben das humanitäre Gebiet in Al-Mawasi nicht angegriffen", erklärte die Armee mit Blick auf das von ihr Anfang Mai zur "humanitären Zone" erklärte Küstengebiet.


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    Scholz: Vorfall in Rafah "tragisch" - Untersuchung "wichtig"

    Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) nennt den israelischen Beschuss des Flüchtlingslagers in Rafah "tragisch". Das schreibt der Kanzler auf X.

    "Die Untersuchung des Vorfalls ist ebenso richtig wie nötig. Wir haben uns immer wieder gegen eine Bodenoffensive ausgesprochen. Die Zivilbevölkerung kann so nicht ausreichend geschützt werden."

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    USA setzen Gaza-Hilfslieferungen über Anlegestelle aus

    Ein von den USA gebauter provisorischer Pier an der Küste des Gazastreifens ist durch hohen Wellengang beschädigt worden. Die Lieferung von Hilfsgütern sei deshalb vorübergehend eingestellt worden, berichteten die Nachrichtenagenturen Reuters, dpa und AP.

    Der Pier Joint Logistics Over The Shore (JLOTS) wurde erst in der vergangenen Woche in Betrieb genommen und bot eine zusätzliche Möglichkeit, dringend benötigte Lebensmittel in den Gazastreifen zu bringen.


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    Israels Streitkräfte: "Weiterhin im Einklang mit dem Völkerrecht handeln"

    Nach den tödlichen Angriffen auf ein Zeltlager in Rafah schreiben die israelischen Streitkräfte IDF auf X: "Bei dem gezielten Angriff in Rafah, 1,7 Kilometer von der humanitären Zone entfernt, wurden zwei ranghohe Hamas-Terroristen mit präziser Munition und 34 Kilogramm Sprengstoff ausgeschaltet."

    Man untersuche die Möglichkeit, dass „sekundäre Explosionen aus einem Munitionslager der Hamas in der Nähe des zivilen Geländes und über 100 Meter vom Ort des Anschlags entfernt“ Ursache für das Feuer und den Tod vieler Zivilisten sei.

    "Wir untersuchen die Brandursache und werden weiterhin im Einklang mit dem Völkerrecht handeln." In der Nacht zum Montag war ein vom UN-Palästinenserhilfswerk (UNRWA) betriebenes Flüchtlingslager in der Nähe von Rafah von einem israelischen Luftangriff getroffen worden. Nach Angaben des von der Hamas kontrollierten Gesundheitsministeriums wurden dabei 45 Menschen getötet und mehr als 240 weitere verletzt.

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    Norwegen, Spanien und Irland erkennen Palästina als eigenständigen Staat an

    Trotz aller Warnungen aus Israel: Norwegen, Spanien und Irland erkennen Palästina als eigenständigen Staat an. Damit soll einer Zwei-Staaten-Lösung neuen Schub gegeben werden.

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    Islamischer Dschihad veröffentlicht weiteres Geisel-Video

    Die Terrororganisation Palästinensischer Islamischer Dschihad (PIJ) hat ein Video eines aus Israel entführten Mannes veröffentlicht. Es war zunächst unklar, wann der rund 30-sekündige Clip aufgenommen wurde.

    Der junge Mann kündigt darin an, in den kommenden Tagen die ganze Wahrheit darüber zu berichten, was mit ihm und den anderen Geiseln im Gazastreifen geschehen sei. Unter welchen Umständen das Video entstanden ist und ob der Mann unter Druck und Drohungen sprach, ist aktuell unklar.


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    UNRWA-Chef zu Lage in Rafah: "Eine endlose Horrorshow"

    Der Chef des UN-Palästinenser-Hilfswerks UNRWA, Philippe Lazzarini berichtet auf X über dramatische Zustände in der Stadt Rafah im Gazastreifen. So seien die Bombardierungen auf dem Gebiet in der Nacht fortgesetzt worden, "auch in Tal Al Sultan, wo sich die Hauptbüros der UN in Gaza befinden", so Lazzarini. "Die meisten unserer Mitarbeiter konnten nicht zur Arbeit kommen. (....) Sie sind verängstigt."

    Dem UNRWA gingen die medizinischen Hilfsgüter und die grundlegenden Medikamente aus. Es gebe wenig bis gar kein Strom und sehr lückenhaftes Internet, da das Telekommunikationsnetz weiterhin unterbrochen sei.

    Es handle sich um "eine endlose Horrorshow, nur dass sie real ist", so Lazzarini auf X weiter.

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    Dänemark: Große Mehrheit gegen Anerkennung Palästinas als Staat

    Dänemark wird dem Beispiel von Norwegen, Irland und Spanien zunächst nicht folgen und Palästina nicht als eigenständigen Staat anerkennen. Das dänische Parlament stimmte gegen einen solchen Gesetzesentwurf, wie das Außenministerium auf Anfrage mitteilt.

    Eine große Mehrheit im Parlament lehnte den Vorschlag ab. Der Entwurf wurde im Februar von vier linken Parteien eingebracht, die als einzige für den Entwurf stimmten. 


    CSU: Kritik an Gysi-Forderung zu Anerkennung von Palästinenserstaat

    Anlässlich der Anerkennung von Palästina als eigenständiger Staat durch weitere europäische Länder hat der Linken-Politiker Gregor Gysi die Bundesregierung dazu aufgerufen, diesem Schritt zu folgen. Daran gibt es nun Kritik von CSU-Außenpolitiker Thomas Erndl: Dieser Schritt "setzt ein fatales Zeichen zur vollkommen falschen Zeit", erklärt er in Berlin.

    Die Anerkennung dürfe erst "am Ende eines politischen Prozesses stehen und darf auch nur dann erfolgen, wenn ein palästinensischer Staat keine Heimstätte für Terrororganisationen ist und keine Gefahr für die Menschen in Israel darstellt".


    Berichte: Wieder Tote bei Angriffen in Rafah

    Bei einem weiteren, mutmaßlich israelischen Angriff in Rafah im Süden des Gazastreifens sollen unbestätigten Berichten zufolge erneut Menschen getötet worden sein.

    Zur genauen Zahl der Toten bei dem Angriff im Westen der Stadt liegen unterschiedliche Berichte vor. Dutzende Menschen sollen verletzt worden sein. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig verifizieren. Israels Armee sagte auf Anfrage, sie prüfe die Berichte.


    Israels Militär: Brand in Rafah möglicherweise durch gelagerte Hamas-Waffen

    Das israelische Militär hat bei seinem international kritisierten Angriff auf die palästinensische Stadt Rafah nach eigenen Angaben kleine Geschosse eingesetzt. Diese seien zu klein gewesen, um allein ein solches Feuer auszulösen, so Militärsprecher Daniel Hagari bei einem Presse-Termin.

    Der Brand sei durch eine sekundäre Explosion entstanden. Derzeit werde die Möglichkeit geprüft, dass Waffen in dem Gebiet gelagert worden seien, so Hagari weiter. Das Militär habe zwei Geschosse von jeweils 17 Kilogramm abgefeuert, Ziel seien zwei ranghohe Hamas-Mitglieder gewesen.


    Quelle: ZDF, AFP, AP, dpa, epd, KNA, Reuters

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