Tag der humanitären Hilfe:2023 "tödlichstes Jahr" für humanitäre Helfer
von Valerie Albert
|
Humanitäre Hilfe ist für viele Menschen durch Klimawandel und Kriege lebensnotwenig. Doch im letzten Jahr kam eine Rekordzahl an Hilfskräften ums Leben.
In den aktuellen Kriegen und Konflikten kommen immer mehr humanitäre Helferinnen und Helfer ums Leben. Ein besonders gefährlicher Arbeitsort ist der Gazastreifen. Den Vereinten Nationen zufolge kamen dort in den ersten drei Monaten des Kriegs zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas 163 Helfende ums Leben. Das sind mehr als die Hälfte der 2023 getöteten Hilfskräfte.
Es sei das "tödlichste Jahr" für die weltweite humanitären Gemeinschaft, hieß am Montag in einer vom UN-Büro für humanitäre Angelegenheiten (OCHA) veröffentlichten Erklärung.
Im Sudan und im Südsudan wurden im vergangenen Jahr 25, beziehungsweise 34 humanitäre Hilfskräfte getötet. Auch in Israel, Syrien, Äthiopien, der Ukraine, Somalia, Myanmar und der Demokratischen Republik Kongo wurden mehrere Helfer getötet. Zumeist handelt es sich dabei um lokale Hilfskräfte, wie aus Daten des Netzwerkes "aidworkersecurity" hervorgeht.
Baerbock: Stehen an Seite der humanitären Helfer
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) nannte es beschämend, dass gerade humanitäre Helfer, die unter einem besonderen Schutz des Völkerrechts stehen, oft selbst ins Kreuzfeuer von Konfliktparteien geraten.
Deutschland steht fest an der Seite der humanitären Helferinnen und Helfer und der Menschen, deren Not sie lindern.
„
Annalena Baerbock, Bundesaußenministerin (Grüne)
OCHA: Summen der Spenden rückläufig
Die internationalen Hilfsorganisationen sind auf Spenden angewiesen. Die UN-Organisation OCHA, die internationale Spenden und deren Nutzen verfolgt und analysiert, berichtet, dass die gespendeten Summen rückläufig sind.
So wurden 2022 noch knapp 41 Milliarden US-Dollar in humanitäre Hilfe investiert - 2023 nur noch 34 Milliarden. Im aktuellen Jahr 2024 sind bisher 17,6 Milliarden US-Dollar zusammengekommen, so der Halbjahresbericht der OCHA. Größte Geldgeber sind seit Jahren die USA. Das Geld wird dann über UN-Programme und direkter Förderung einzelner Hilfsorganisationen weltweit verteilt.
Zielländer humanitärer Hilfsleistungen nach Fördersumme
ZDFheute Infografik
Ein Klick für den Datenschutz
Für die Darstellung von ZDFheute Infografiken nutzen wir die Software von Datawrapper. Erst wenn Sie hier klicken, werden die Grafiken nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server von Datawrapper übertragen. Über den Datenschutz von Datawrapper können Sie sich auf der Seite des Anbieters informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in den Datenschutzeinstellungen. Ihre Zustimmung können Sie im Bereich „Meine News“ jederzeit widerrufen.
Deutschland ist seit 2022 konstant in den Top fünf Geldgebern im internationalen Ranking. Dabei kommt ein Großteil der Summe vom Staat. Die Spenden werden dann über Förderprogramme, wie dem Welternährungsprogramm der UN, an lokale Hilfsorganisationen verteilt.
Top 10 Empfängerorganisationen deutscher Spendengelder
ZDFheute Infografik
Ein Klick für den Datenschutz
Für die Darstellung von ZDFheute Infografiken nutzen wir die Software von Datawrapper. Erst wenn Sie hier klicken, werden die Grafiken nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server von Datawrapper übertragen. Über den Datenschutz von Datawrapper können Sie sich auf der Seite des Anbieters informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in den Datenschutzeinstellungen. Ihre Zustimmung können Sie im Bereich „Meine News“ jederzeit widerrufen.
Die Förderprogramme nutzen das Geld gezielt, um vor Ort helfen zu können.
Top 10 Einsatzzwecke deutscher Spendengelder
ZDFheute Infografik
Ein Klick für den Datenschutz
Für die Darstellung von ZDFheute Infografiken nutzen wir die Software von Datawrapper. Erst wenn Sie hier klicken, werden die Grafiken nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server von Datawrapper übertragen. Über den Datenschutz von Datawrapper können Sie sich auf der Seite des Anbieters informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in den Datenschutzeinstellungen. Ihre Zustimmung können Sie im Bereich „Meine News“ jederzeit widerrufen.
Spenden aus Deutschland landen vor allem in zwei Regionen, dem Nahen Osten und der Ukraine.
Top 10 Zielregionen deutscher Spenengelder
ZDFheute Infografik
Ein Klick für den Datenschutz
Für die Darstellung von ZDFheute Infografiken nutzen wir die Software von Datawrapper. Erst wenn Sie hier klicken, werden die Grafiken nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server von Datawrapper übertragen. Über den Datenschutz von Datawrapper können Sie sich auf der Seite des Anbieters informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in den Datenschutzeinstellungen. Ihre Zustimmung können Sie im Bereich „Meine News“ jederzeit widerrufen.
Um dir eine optimale Website der ZDFmediathek, ZDFheute und ZDFtivi präsentieren zu können, setzen wir Cookies und vergleichbare Techniken ein. Einige der eingesetzten Techniken sind unbedingt erforderlich für unser Angebot. Mit deiner Zustimmung dürfen wir und unsere Dienstleister darüber hinaus Informationen auf deinem Gerät speichern und/oder abrufen. Dabei geben wir deine Daten ohne deine Einwilligung nicht an Dritte weiter, die nicht unsere direkten Dienstleister sind. Wir verwenden deine Daten auch nicht zu kommerziellen Zwecken.
Zustimmungspflichtige Datenverarbeitung • Personalisierung: Die Speicherung von bestimmten Interaktionen ermöglicht uns, dein Erlebnis im Angebot des ZDF an dich anzupassen und Personalisierungsfunktionen anzubieten. Dabei personalisieren wir ausschließlich auf Basis deiner Nutzung der ZDFmediathek, der ZDFheute und ZDFtivi. Daten von Dritten werden von uns nicht verwendet. • Social Media und externe Drittsysteme: Wir nutzen Social-Media-Tools und Dienste von anderen Anbietern. Unter anderem um das Teilen von Inhalten zu ermöglichen.
Du kannst entscheiden, für welche Zwecke wir deine Daten speichern und verarbeiten dürfen. Dies betrifft nur dein aktuell genutztes Gerät. Mit "Zustimmen" erklärst du deine Zustimmung zu unserer Datenverarbeitung, für die wir deine Einwilligung benötigen. Oder du legst unter "Einstellungen/Ablehnen" fest, welchen Zwecken du deine Zustimmung gibst und welchen nicht. Deine Datenschutzeinstellungen kannst du jederzeit mit Wirkung für die Zukunft in deinen Einstellungen widerrufen oder ändern.