Wölfinnen verspielen gute Ausgangsposition

    Champions-League-Halbfinale:Wölfinnen verspielen gute Ausgangsposition

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    Der VfL Wolfsburg hat eine gute Ausgangsposition für das Erreichen des Champions-League-Finales vergeben. Im Hinspiel gegen Arsenal reichte es nur zu einem 2:2.

    23.04.2023, Niedersachsen, Wolfsburg: Fußball, Frauen: Champions League, VfL Wolfsburg - Arsenal WFC, K.o.-Runde, Halbfinale, Hinspiele, Volkswagen Arena. Arsenals Stina Blackstenius (r) spielt gegen Wolfsburgs Kathrin Hendrich.
    Arsenals Stina Blackstenius (r.) wird von Wolfsburgs Kathrin Hendrich im Halbfinal-Hinspiel der Champions League bedrängt.
    Quelle: dpa

    Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg haben eine gute Ausgangsposition für das Erreichen des Champions-League-Endspiels leichtfertig vergeben. Im Halbfinal-Hinspiel gegen den WFC Arsenal reichte es trotz einer 2:0-Führung nur zu einem 2:2 (2:1). Die zweite Partie findet am 1. Mai in London statt.

    Rekordkulisse in Wolfsburg

    Vor der Wolfsburger Frauenfußball-Rekordkulisse von 22.617 Zuschauern brachte Ewa Pajor die deutschen Meisterinnen in der 19. Minute in Führung. Nur fünf Minuten später nutzte Sveindis Jonsdottir einen schweren Abspielfehler der Arsenal-Verteidigerin Rafaelle zum 2:0 (24.).
    Die Brasilianerin war es aber auch, die den englischen Spitzenklub kurz vor der Pause wieder heranbrachte (45.). In der 69. Minute traf die Schwedin Stina Blackstenius dann zum 2:2. Der Ausgleich fiel nur zwei Minuten, nachdem Tabea Waßmuth die große Chance zum 3:1 vergab (67.).

    Arsenal verletzungsgeschwächt

    Nach einem nervösen Beginn hatte der VfL die Londonerinnen eigentlich lange Zeit im Griff. Das große Manko der Wolfsburgerinnen war nur, dass sie trotz ihres intensiven Pressings nur wenige Chancen herausspielten. Dafür war ihr Offensivspiel zu unpräzise.

    DFB-Pokal gegen Bayern München
    :Wolfsburgs Frauen siegen und stehen im Finale

    So deutlich verlieren die Bayern selten - 0:5 heißt es am Ende des DFB-Pokal-Halbfinales gegen die Frauen des VfL Wolfsburg, die souverän ins Finale einziehen.
    Sveindis Jonsdottir ( 23 Wolfsburg ) Ewa Pajor ( 9 Wolfsburg ) Felicitas Rauch ( 13 Wolfsburg ) und Jill Roord ( 14 Wolfsburg ) jubeln.
    mit Video
    Arsenal fehlten gleich vier verletzte Topspielerinnen - darunter Englands Nationalmannschafts-Kapitänin Leah Williamson sowie die EM-Torschützenkönigin Beth Mead. Trotzdem konterten die FC-Bayern-Bezwingerinnen aus dem Viertelfinale immer wieder gefährlich.

    Barcelona legt gegen Chelsea vor

    Im zweiten Halbfinal-Hinspiel hatte sich der FC Barcelona bereits am Samstag mit 1:0 beim FC Chelsea durchgesetzt. Sollte das Endspiel am 3. Juni in Eindhoven Wolfsburg gegen Barça heißen, hätte der VfL mit den Spanierinnen noch eine Rechnung zu begleichen. Denn gegen sie schied man 2022 im Halbfinale aus. Bislang erreichte Wolfsburg fünfmal das Champions-Finale. 2013 und 2014 gewann der Klub auch den Pokal.
    Quelle: dpa

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