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Ronaldo nur eingewechselt : Portugal souverän gegen die Schweiz

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Portugal schießt auch ohne Ronaldo Tore bei dieser WM: Im Achtelfinale gegen die Schweiz gab es ein überzeugendes 6:1. Nun wartet das Überraschungs-Team aus Marokko.

Portugal hat mit 6:1 (2:0) gegen die Schweiz gewonnen und erstmals seit 16 Jahren wieder das WM-Viertelfinale erreicht. Goncalo Ramos traf dreimal.

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Ohne Superstar Cristiano Ronaldo in der Startelf ist Portugal ins Viertelfinale der Fußball-WM gestürmt. Der Europameister von 2016 setzte sich am Dienstag vor 83.720 Zuschauern in Lusail mit 6:1 (2:0) gegen überraschend schwache Schweizer durch.

Portugal-Coach Fernando Santos hatte Ronaldo auf die Bank gesetzt. Stattdessen rückte Goncalo Ramos in die Startelf - und der 21-Jährige überzeugte mit drei Treffern (17., 51. und 67. Minute) wie das ganze Team von Portugal. Ronaldo wurde erst nach 73 Minuten eingewechselt.

Ronaldo erstmals seit 2008 nicht in Startelf

Am Vortag hatte Santos Ronaldo für dessen Frust-Auswechslung im Spiel gegen Südkorea gerügt. Der Superstar stand so erstmals seit 2008 und nach 31 Spielen bei einem großen Turnier nicht in Portugals Startelf.

Die weiteren Treffer für Portugal steuerten Abwehrchef Pepe (33.), der Dortmunder Raphael Guerreiro (55.) und Rafael Leao (90.+2) bei. Für die Eidgenossen war nur Manuel Akanji (58.) erfolgreich.

Im Viertelfinale wartet nun am Samstag das Überraschungs-Team aus Marokko, das sensationell Spanien im Elfmeterschießen aus dem Turnier schoss.

Fußball-WM - Achtelfinale: Portugal - Schweiz 

Im letzten WM-Achtelfinale treffen Portugal und die Schweiz aufeinander.

Videolänge

Nach gut einer Viertelstunde traf Ramos von Benfica Lissabon aus spitzem Winkel ins Toreck, der Schweizer Keeper Yann Sommer sah dabei nicht gut aus. Der fast doppelt so alte Pepe traf dann nach einer Ecke per Kopf zum 2:0. Mit 39 Jahren und 283 Tagen ist er nun der älteste Torschütze in einem K.o.-Spiel einer WM.

Ronaldo jubelte im Ersatzspieler-Leibchen mit seinen Teamkollegen, die übrige Partie verfolgte der vereinslose Star zunächst meist reglos oder an den Fingernägeln kauend von der Ersatzbank aus. Sobald Ronaldo auf den großen Video-Leinwänden eingeblendet wurde, ging ein Raunen durch das WM-Finalstadion. Mitte der zweiten Halbzeit forderten die Fans mit Sprechchören die Einwechslung ihres Idols - und Coach Santos erfüllte ihnen wenig später diesen Wunsch. Doch ein vermeintlicher Ronaldo-Treffer zum 6:1 wurde wegen Abseits nicht gegeben (84.).

Portugal mit Spielfreude und Treffsicherheit

Doch auch ohne Ronaldo zeigte Portugal seine mit Abstand beste Leistung bei dieser WM. Spielfreudig, ballsicher und mit schönen Kombinationen zerlegte Portugal die Schweizer Defensive. Ein Freistoß von Xherdan Shaqiri neben das Tor (30.) und ein Kopfball von Remo Freuler (38.), den Portugals Diogo Dalot für Keeper Diogo Costa auf der Linie rettete, waren zunächst die einzigen Chancen.

Auch in der zweiten Halbzeit spielte der WM-Vierte von 2006 weiter nach vorne. Erneut der starke Ramos durch die Beine von Sommer und Guerreiro mit seinem ersten Turniertor trafen gegen die defensiv überforderten Schweizer. Den Schlusspunkt setzte Leao mit einem feinen Schlenzer in der Nachspielzeit.

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