Fotofinish im Finale:Noah Lyles holt Gold über 100 Meter
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Der Olympiasieger im 100-Meter-Sprint der Männer heißt Noah Lyles. Der US-Amerikaner gewinnt das Finale im Stade de France hauchdünn vor Kishane Thompson aus Jamaika.
Sprintstar Noah Lyles hat sein Versprechen eingelöst und bei den Olympischen Spielen in Paris Gold über die 100 Meter nach 20 Jahren zurück in die USA geholt.
Der Weltmeister (9,784 Sekunden) setzte sich im spektakulären Finale von Paris im Fotofinish vor Kishane Thompson durch (9,789). Der Jamaikaner lag nur fünf Tausendstel zurück. Es war die knappste Entscheidung der Olympia-Geschichte. Bronze holte im Stade de France Lyles' Landsmann und Ex-Weltmeister Fred Kerley (9,81).
Genau das wollte ich, diesen harten harten Kampf gegen unfassbar starke Gegner. Ich bin der Wolf unter den Wölfen.
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Noah Lyles
Thompson um Tausendstel geschlagen
Nach dem Zieldurchlauf war sich Lyles nicht sicher, dass er gewonnen hatte. "Ich bin zu Kishane gegangen und habe gesagt: 'Ich will ehrlich sein, Bruder, ich glaube, du hast gewonnen'. Ich war darauf vorbereitet, dass sein Name auftauchen würde, und als ich dann meinen Namen sah, dachte ich: 'Meine Güte, das ist ja unglaublich. Ich bin unglaublich.'"
Schon im Vorfeld hatte sich Lyles maximal unter Druck gesetzt, nur er könne Gold über die prestigeträchtigste aller Strecken mit nach Hause nehmen. "Je mehr Augen auf mich gerichtet sind, desto besser bin ich", sagte der 27-Jährige - und dann hielt er tatsächlich Wort.
Die USA mussten seit 2004 auf einen Olympiasieger über die 100 Meter warten. Damals in Athen hatte Justin Gatlin triumphiert, danach begann die Ära des Jamaikaners Usain Bolt.
In Tokio düpierte Überraschungssieger Marcell Jacobs die US-Boys. Der Italiener wurde in Paris in 9,85 Sekunden Fünfter. Lyles peilt in Paris noch drei weitere Goldmedaillen an, über die 200 m sowie mit den Staffeln über 4x100 und 4x400 m.
Gina Lückenkemper ist Deutschlands beste Sprinterin - die 27-Jährige im Porträt.05.06.2024 | 20:48 min
Hartmann im Halbfinale ausgeschieden
Joshua Hartmann hatte das Finale zuvor klar verpasst. Der Kölner belegte in seinem Halbfinale in 10,16 Sekunden den siebten Platz. Für den den Endlauf wäre einer der ersten beiden Ränge oder eine schnellere Zeit notwendig gewesen.
Der deutsche Rekordler Owen Ansah, der Ende Juni in 9,99 Sekunden als erster nationaler Sprinter unter zehn Sekunden geblieben war, hatte sich nicht für das Halbfinale qualifiziert.
Quelle: Reuters
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