USA-Wahlen einfach erklärt:Wie wählen die Menschen in den USA?
In dem Land USA finden am 5. November Wahlen statt. Wie funktioniert das Wahlsystem der USA?
Dann wählen die Menschen in den USA einen neuen Präsidenten.
Der Präsident der USA wird alle 4 Jahre gewählt.
- Die Vorwahlen am Anfang des Wahl-Jahres
- Die Präsidentschafts-Wahl im November
Wer darf wählen?
- eine amerikanische Staats-Bürgerschaft hat,
- mindestens 18 Jahre alt ist,
- in einem der 50 Bundes-Staaten der USA wohnt
- oder in der Hauptstadt Washington wohnt.
Die Vorwahlen
Bei den Vorwahlen treten die Parteien noch nicht gegeneinander an.
Die Vorwahlen sind in jedem Bundes-Staat der USA unterschiedlich.
Bei den Vorwahlen wählen die Menschen die Präsidentschafts-Kandidaten der Parteien.
Die beiden wichtigsten Parteien sind:
- die Demokratische Partei
- die Republikanische Partei
Sie sind also schon vorbei.
Der Präsidentschafts-Kandidat der Republikaner heißt: Donald Trump.
Die Wahl im November
In jedem Bundes-Staat gehen die Menschen am 5. November wählen.
Dann wählen die Amerikaner ihren neuen Präsidenten oder ihre neue Präsidentin für die nächsten 4 Jahre.
Das heißt:
Die Menschen wählen den Präsidentschafts-Kandidaten nicht direkt.
Sie wählen Wahl-Leute.
Die Wahl-Leute stehen stellvertretend für einen Präsidentschafts-Kandidaten.
Insgesamt gibt es in den USA 538 Wahl-Leute.
- Jeder Bundes-Staat in den USA hat mindestens 3 Wahl-Leute.
- Je mehr Menschen in einem Bundes-Staat wohnen, desto mehr Wahl-Leute hat er.
- Der Bundes-Staat mit den meisten Wahl-Leuten ist Kalifornien.
- Bundes-Staaten mit den wenigsten Wahl-Leuten sind zum Beispiel Alaska, Delaware oder Vermont.
In fast allen Bundes-Staaten gilt: "Winner Takes All".
Auf Deutsch heißt das: Der Sieger bekommt alles.
Das heißt:
Wenn eine Partei in einem Bundes-Staat die Wahl gewinnt, bekommt sie die Stimmen von allen Wahl-Leuten in dem Bundes-Staat.
Ein Bundes-Staat hat 10 Wahl-Leute.
Wenn die meisten Menschen in diesem Staat für den demokratischen Kandidaten stimmen, bekommt der demokratische Kandidat alle 10 Wahlleute.
Der republikanische Kandidat bekommt keinen der Wahl-Leute.
Auch wenn fast genauso viele Menschen für ihn gestimmt haben.
Im Januar wird der neue Präsident der USA offiziell vorgestellt.
Wichtige Worte sind fett.
Lange Worte sind mit einem Binde-Strich getrennt.
In den Texten gibt es nur die männliche Form.
Also zum Beispiel: die Wähler.
Und nicht: die Wählerinnen und Wähler.
Gemeint sind damit aber alle Menschen.
Das Ziel: Der Text soll leicht zu lesen sein.