Sollte der Steuerzahler für Liz Truss' Sommerpartys zahlen?

    Bademäntel und Pantoffeln weg:Sollte Steuerzahler für Truss' Partys zahlen?

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    Ließen die Ex-Premierministerin und ihre Entourage auf Landsitz-Partys Bademäntel und Pantoffeln mitgehen - und alles auf Staatskosten? Das wird Liz Truss zumindest vorgeworfen.

    Ehemalige Premierministerin Liz Truss
    Ehemalige Premierministerin Liz Truss
    Quelle: dpa

    Die britische Ex-Premierministerin Liz Truss wehrt sich gegen eine hohe Rechnung für fehlende Gegenstände in einem Landsitz der Regierung - darunter Bademäntel und Pantoffeln sowie Bewirtung. Truss komme selbstverständlich für Dinge auf, die während ihrer Nutzung des Chevening House verschwanden, zitierte die Zeitung "Daily Mail" einen Sprecher der konservativen Politikerin. Der Großteil der Rechnung über rund 12.000 Pfund (13.670 Euro) betreffe aber offizielle Regierungsgeschäfte.
    Die frühere Außenministerin Truss hatte sich im Sommer 2022 im Chevening House in der südostenglischen Grafschaft Kent, dem offiziellen Landsitz des Ressorts, auf ihre Amtszeit vorbereitet.

    Sollte der Steuerzahler für Truss' Sommerpartys bezahlen?

    Laut "Mail" kam bei Sitzungen von Truss' mit ihren Vertrauten und Beratern abends häufig Partystimmung auf. Beschäftigte hätten der zentralen Regierungsbehörde Cabinet Office gemeldet, dass damals etwa Bademäntel und Hausschuhe verschwunden seien. "Sie erhoben auch Einwände gegen die Idee, dass der Steuerzahler die Rechnung für eine Reihe von Sommerpartys bezahlen sollte."
    Truss hatte sich im Sommer 2022 im Ringen ihrer Konservativen Partei um die Nachfolge von Premierminister Boris Johnson durchgesetzt. Schon nach wenigen Wochen musste sie wegen ihrer chaotischen Wirtschaftspolitik wieder zurücktreten und ist mit 49 Tagen die britische Regierungschefin mit der kürzesten Amtszeit der Geschichte.

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