Eigentor entscheidet: Frankreich schlägt Österreich 1:0
Eigentor entscheidet:Frankreich müht sich zu Sieg gegen Österreich
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Österreich liefert Frankreich einen packenden Schlagabtausch, und nur ein Eigentor macht den Unterschied. Mit 1:0 gewinnt der Favorit seinen EM-Auftakt - sorgt sich aber um Mbappe.
Österreich hat Frankreich alles abverlangt, aber es reichte nicht ganz. Der Favorit gewann sein EM-Auftaktspiel in der Gruppe D mit 1:0 (1:0). Unglücklich für das Team von Nationaltrainer Ralf Rangnick: Der Siegtreffer ging auf die Kappe seines Schützlings Maximilian Wöber, der in der 38. Minute ein Eigentor köpfte.
Mbappe verletzt sich an der Nase
Davor und danach lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch, in dem Frankreich gegen Ende des Spiels einen Schreckmoment erlebte: Kylian Mpappe verletzte sich bei einem Kopfballduell an der Nase und musste in der 90. Minute ausgewechselt werden. Die Nachrichtenagentur AFP erfuhr aus Mbappes engstem Umfeld, dass sich der Stürmer das Nasenbein gebrochen habe.
Sieg gegen Österreich, aber große Sorge um Kylian Mbappé: Frankreichs Stürmerstar zieht sich einen Nasenbeinbruch zu. Er soll mit Gesichtsmaske weiterspielen.
Frankreich bestimmt die Anfangsphase
Frankreich begann schwungvoll. Die Topstars spielten immer wieder ihr immenses Tempo und ihre Klasse aus. Die forschen Österreicher, die als Geheimfavoriten gehandelt werden, fanden anfangs kaum Entlastung.
Erst im Laufe der ersten Halbzeit fand das ÖFB-Team auch spielerische Mittel, um Frankreich gefährlich zu werden, hatte aber erst in der 37. Minute die erste Chance. Und was für eine! Marcel Sabitzer legte ab für Christoph Baumgartner. Der Leipziger stand plötzlich völlig frei vor dem heraus eilenden Mike Maignan - und der Keeper klärte bravourös zur Ecke, die Schiedsrichter Jesús Gil Manzano aus Spanien aus unerfindlichen Gründen nicht gab.
Österreichs Verhängnis: Kein Eckball
Diese Fehlentscheidung hatte Folgen, denn kurz darauf nickte Gladbachs Wöber eine Hereingabe von Mbappé unglücklich ins eigene Netz.
Die entscheidende Szene: Österreichs Maximilian Wöber (l.) köpft den Ball ins eigene Tor.
Quelle: dpa
Verdient war die Pausenführung für die Équipe Tricolore dennoch. Allerdings hielten die immer leidenschaftlicher spielenden Österreicher das Spiel offen.
Die Neuwahlen in Frankreich beschäftigen trotz ihres nahenden EM-Starts auch die Équipe Tricolore. Superstar Kylian Mbappé spricht vom "vielleicht" wichtigsten Moment des Landes.
mit Video
Mbappe lässt Riesenchance liegen
Zehn Minuten nach Wiederanpfiff lief Mbappé erst dem früheren Fortuna-Profi Kevin Danso und danach auch Wöber davon, bolzte den Ball aber wenig souverän neben das Tor.
Der unglücklich agierende Wöber wurde kurz darauf von Rangnick erlöst und durch Gernot Trauner von Feyenoord Rotterdam ersetzt. Mit insgesamt drei Wechseln nach einer Stunde Spielzeit versuchte der ÖFB-Teamchef noch einmal ein Zeichen zu setzen. Doch Österreich blieb glücklos.
Kollektiv war das gut. Wir hätten nur das zweite Tor schießen müssen.
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Frankreichs Nattionaltrainer Didier Deschamps
Giroud verpasst das 2:0
Die letzte große Szene hatten die Franzosen, als der für Mbappe ins Spiel gekommene Olivier Giroud in bester Schussposition am offenbar versprungenen Ball vorbeitrat (90.+7) .
Für Frankreich nimmt dieser hart erkämpfte Sieg vor dem Duell am Freitag, 21 Uhr, mit den Niederlanden den ganz großen Druck. Der Blick richtete sich aber zuvorderst in Richtung Kylian Mbappe. "Bei Mbappé weiß ich noch nichts Genaues. Das ist der dunkle Punkt des Abends", sagte Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps mit finsterer Miene.
Handspiel ja oder nein? Beim nicht gegebenen Treffer für Belgien im Spiel gegen die Slowakei gehen die Meinungen auseinander. Eine entscheidende Rolle spielt ein Chip im Ball.
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