Sie sind hier:

Lage besser als erwartet? : Habeck stellt Jahreswirtschaftsbericht vor

Datum:

Wirtschaftsminister Robert Habeck stellt heute seinen Jahreswirtschaftsbericht vor. Er hat offenbar bessere Nachrichten zu verkünden als zunächst erwartet.

Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen), aufgenommen am 20.01.2023 in Brunsbüttel
Wirtschaftsminister Robert Habeck (Archivfoto)
Quelle: dpa

Deutschland dürfte in diesem Jahr nicht wie befürchtet in eine Rezession rutschen - die Bundesregierung will ihre Konjunkturprognose leicht anheben. Sie rechnet für 2023 mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,2 Prozent, wie vorab in Regierungskreisen bestätigt wurde. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) stellt am heutigen Mittwoch in Berlin den Jahreswirtschaftsbericht vor.

Entlastungspakete zeigen offenbar Wirkung

Mitte Oktober hatte die Bundesregierung vor allem wegen der Energiepreiskrise ihre Konjunkturprognose noch deutlich gesenkt. Damals erwartete sie, dass die Wirtschaft in diesem Jahr um 0,4 Prozent schrumpft.

Bereits Mitte Dezember hatte es allerdings aus Kreisen des Wirtschaftsministeriums geheißen, die wirtschaftliche Entwicklung werde besser ausfallen. Daran hätten die Entlastungspakete der Regierung sowie der milliardenschwere "Abwehrschirm" und die dazugehörigen Gas- und Strompreisbremsen einen wesentlichen Anteil.

Planungs- und Genehmigungsverfahren müssten erleichtert werden, "weil wir ansonsten die ganzen großen Projekte nicht zeitgemäß auf die Straße bringen", so Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft.

Beitragslänge:
4 min
Datum:

Im vergangenen Jahr wuchs Europas größte Volkswirtschaft nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamts um 1,9 Prozent. Düstere Prognosen angesichts von Ukraine-Krieg, Rekordinflation und Energiepreisschock erfüllten sich nicht. Für 2023 hatten viele Institute vorhergesagt, dass die Wirtschaftsleistung schrumpft.

Regierung will Fachkräftemangel bekämpfen

Als eine zentrale wirtschaftspolitische Herausforderung sieht die Bundesregierung die zunehmende Knappheit an Arbeits- und Fachkräften. Die wachsende Personalnot in elementaren Bereichen wie Gesundheit, Pflege oder Bildung habe bereits heute weitreichende Folgen für die aktuelle und künftige Lebensqualität der Menschen in Deutschland, hieß es in einem Entwurf des Jahreswirtschaftsberichts.

Laut Bundesarbeitsminister Heil werden bis 2035 sieben Millionen Fachkräfte fehlen. Der Mangel soll unter anderem mit Weiterbildung und gezielter Migration bekämpft werden.

Beitragslänge:
1 min
Datum:

Ein Mangel an Arbeitskräften erschwere außerdem die Umsetzung von Zukunftsinvestitionen, auch im Bereich des Klimaschutzes. Die Bundesregierung will gegensteuern und unter anderem die Zuwanderung ausländischer Fachkräfte erleichtern.

Wirtschaft sorgt sich um Wettbewerbsfähigkeit

Wirtschaftsverbände sehen die globale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Firmen zunehmend gefährdet, wie sie zuletzt deutlich gemacht hatten, Sie verwiesen auf eine im internationalen Vergleich hohe Steuerlast sowie hohe Energiepreise.

Wegen der hohen Inflation und steigender Energiepreise fordert Arbeitgeberpräsident Dulger gezielte und schnelle Staatshilfen für Betreibe. Damit sollen Arbeitsplätze gesichert werden.

Beitragslänge:
1 min
Datum:

Um Investitionen in den Klimaschutz und Digitalisierung zu fördern, bereitet die Bundesregierung die Einführung einer Investitionsprämie vor, wie es in dem Entwurf heißt. Habeck hatte gesagt, 2023 stehe im Zeichen der Industriepolitik. Ziel sei es, die Standortsicherheit auszubauen und den grundlegenden Wandel hin zu einer klimaneutralen und digitalen Wirtschaft voranzutreiben.

Zur Merkliste hinzugefügt Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Zur Merkliste hinzugefügt Merken beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Sie haben sich mit diesem Gerät ausgeloggt.

Sie haben sich von einem anderen Gerät aus ausgeloggt, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Ihr Account wurde gelöscht, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Zur Altersprüfung

Du bist dabei, den Kinderbereich zu verlassen. Möchtest du das wirklich?

Wenn du den Kinderbereich verlässt, bewegst du dich mit dem Profil deiner Eltern in der ZDFmediathek.

Du wechselst in den Kinderbereich und bewegst dich mit deinem Kinderprofil weiter.

An dieser Stelle würden wir dir gerne die Datenschutzeinstellungen anzeigen. Entweder hast du einen Ad-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktiviert, welcher dies verhindert, oder deine Internetverbindung ist derzeit gestört. Falls du die Datenschutzeinstellungen sehen und bearbeiten möchtest, prüfe, ob ein Ad-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktiv ist und schalte es aus. So lange werden die standardmäßigen Einstellungen bei der Nutzung der ZDFmediathek verwendet. Dies bedeutet, das die Kategorien "Erforderlich" und "Erforderliche Erfolgsmessung" zugelassen sind. Weitere Details erfährst du in unserer Datenschutzerklärung.

An dieser Stelle würden wir dir gerne die Datenschutzeinstellungen anzeigen. Möglicherweise hast du einen Ad/Script/CSS/Cookiebanner-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktiviert, welcher dies verhindert. Falls du die Webseite ohne Einschränkungen nutzen möchtest, prüfe, ob ein Plugin oder ähnliches in deinem Browser aktiv ist und schalte es aus.