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Unfairer Wettbewerb? : Weitere Klage der US-Regierung gegen Google

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Die US-Regierung hat eine weitere Klage gegen Google eingereicht. Laut Justizministerium betreibe der Tech-Riese unfairen Wettbewerb, Teile Googles müssten zerschlagen werden.

Ein Passant geht an einem Google-Werbeschild in Paris vorüber.
Erneute Klage gegen Google: Die US-Regierung geht gegen Google-Dominanz bei Online-Werbung vor.
Quelle: reuters

Die Wettbewerbshüter der US-Regierung verstärken den Druck auf Google mit einer zweiten Klage. Diesmal werfen sie dem Internet-Riesen unfairen Wettbewerb im Online-Werbemarkt vor.

In der am Dienstag veröffentlichten Klageschrift fordert das US-Justizministerium unter anderem eine Zerschlagung von Googles Geschäftsbereich, in dem die Anzeigentechnologie gebündelt ist. Google habe zu wettbewerbsfeindlichen und illegalen Methoden gegriffen, um jede Bedrohung für die eigene Dominanz des Online-Werbemarktes aus dem Weg zu räumen, hieß es.

Googles Dominanz bei digitaler Werbung schädige Kunden und Werbetreibende, sagte Justizminister Merrick Garland.

Das Europäische Gericht hat ein Bußgeld der EU-Kommission gegen den US-Konzern Google bestätigt. Der Grund: Google missbrauche seine Marktmacht beim Haandybetriebssystem Android.

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Schadet Google am Ende allen?

Unter anderem habe der Internet-Konzern potenzielle Rivalen frühzeitig aufgekauft, lautet der Vorwurf. Durch das Vorgehen von Google verdienten Website-Betreiber weniger und Werbekunden müssten mehr zahlen, kritisiert das Justizministerium. Damit schade es am Ende allen.

Google entgegnete, das Justizministerium versuche mit seiner Klage, "Gewinner und Verlierer im hart umkämpften Sektor der Werbetechnologie zu bestimmen". Es stütze sich dabei auf eine fehlerhafte Argumentation, die Innovationen verlangsamen, die Werbegebühren erhöhen und tausenden kleinen Unternehmen das Wachstum erschweren würde, kritisierte der Konzern.

Große Internet-Konzerne wie Amazon, Meta oder Alphabet sollen in der EU künftig mit kleineren Konkurrenten kooperieren. Bei Verstößen drohen Milliarden-Strafen.

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Im Visier: der "Ad-Tech"-Markt

Die Klage fokussiert sich auf den sogenannten "Ad-Tech"-Markt - vor allem die Technologien für Auktionen, in denen Anzeigenplätze in kürzester Zeit versteigert werden, bevor eine Webseite dem Nutzer angezeigt wird.

Ein Einschreiten der US-Regierung zeichnete sich bereits seit einiger Zeit ab. Das "Wall Street Journal" berichtete im Sommer vergangenen Jahres, Google habe dem Justizministerium als Zugeständnis angeboten, die "Ad-Tech"-Sparte in ein separates Unternehmen auszulagern. Es sollte demnach allerdings unter dem Dach der Konzern-Holding Alphabet eine Google-Schwesterfirma bleiben - und damit ging das Entgegenkommen der Regierung nicht weit genug.

Twitter, Amazon, Meta - große Namen der Tech-Industrie. Sie entlassen derzeit zehntausende Mitarbeiter. Bei Twitter macht Elon Musk Tabula rasa - Mark Zuckerberg bei Meta.

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Google weist die Vorwürfe zurück

In der ersten Klage im Herbst 2020 hatte die US-Regierung noch zu Zeiten von Präsident Donald Trump Google Wettbewerbsverstöße im Geschäft mit der Online-Suche vorgeworfen. So hieß es, der Konzern greife zu Deals mit Smartphone-Anbietern und Netzbetreibern, um seiner Suchmaschine eine Sonderstellung zu verschaffen. Google weist die Vorwürfe zurück. Der Prozess in dem Fall soll dieses Jahr beginnen.

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FAQ

Verschärfte Missbrauchsaufsicht - Warum das Kartellamt Google im Blick hat 

"Eine überragende marktübergreifende Bedeutung" bescheinigen die obersten Wettbewerbshüter Google. Nun können sie leichter gegen wettbewerbsgefährdende Praktiken vorgehen.

von Birgit Franke
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