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Vorsondierung : FDP und Grüne: Erste Gespräche mit Selfie

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Die Spitzen von Grünen und FDP haben sich zur Vorsondierung getroffen. Auf Instagram posteten FDP-Chef Lindner sowie die Grünen-Chefs Baerbock und Habeck ein Foto vom Treffen.

Ein gemeinsames Foto auf den Instagram-Accounts von FDP-Parteichef Christian Lindner, FDP-Generalsekretär Volker Wissing sowie den beiden Grünen-Parteichefs Annalena Baerbock und Robert Habeck belegt: Die Gespräche über eine gemeinsame Regierungsbildung haben begonnen.

Das erste Treffen für sogenannte Vorsondierungen kommentierten die Vier übereinstimmend:

Auf der Suche nach einer neuen Regierung loten wir Gemeinsamkeiten und Brücken über Trennendes aus. Und finden sogar welche. Spannende Zeiten.
Instagram-Erklärung von Lindner, Wissing, Baerbock, Habeck

Lindner: FDP und Grüne mit großen Unterschieden

Die FDP hatte am Montag sogenannte Vorsondierungen mit den Grünen beschlossen. Zugleich hatte Lindner die großen inhaltlichen Unterschiede zwischen seiner Partei und den Grünen hervorgehoben. Er attestierte beiden Parteien aber auch, sich am stärksten gegen den Status quo der großen Koalition gewandt zu haben.

Es gilt als sicher, dass FDP und Grüne einer neuen Bundesregierung angehören werden. Erklärtes Ziel beider Parteien ist die Einigung auf Grundlinien einer politischen Zusammenarbeit, die als Voraussetzung für einen "Neustart" der Regierungspolitik in Deutschland dienen soll.

Grüne Jugend gegen Jamaika-Koalition

Erst später wollen FDP und Grüne mit der Partei eines möglichen Kanzlers sprechen, also mit SPD oder Union. Zurzeit ist eine Ampel-Koalition unter Führung der SPD am wahrscheinlichsten, aber auch ein Jamaika-Bündnis unter Unionsführung nicht ausgeschlossen.

Die Grüne Jugend hat die Parteispitze unterdessen zu einer klaren Absage an eine Koalition mit der Union aufgefordert.

Kurz: Machen bei Jamaika nicht mit

"Eine Jamaika-Koalition mit der Union würde die Grüne Jugend nicht mitmachen", sagte der Bundessprecher der Jugendorganisation, Georg Kurz, der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Und weiter:

Wir können auf keinen Fall die Partei, die explizit abgewählt wurde, zurück ins Kanzleramt hieven.
Georg Kurz, Grüne Jugend

Bedingungen für eine Ampel-Koalition

Die Union habe 16 Jahre lang bewiesen, dass sie nicht in der Lage gewesen sei, etwas zum Besseren zu wenden, so der 27-Jährige. Am Ende sei allen Grünen klar, welche Parteien bei der Bundestagswahl dazugewonnen hätten und mit wem es die meisten Schnittmengen gebe, "nämlich mit der SPD und nicht mit der Union".

Auch für eine Ampel-Koalition mit SPD und FDP stellte Kurz Bedingungen: "Wir wurden für konsequenten Klimaschutz und die gerechte Verteilung von Reichtum gewählt, für eine Verbesserung der Lebensrealität für eine Mehrheit der Bevölkerung und nicht für wenige Reiche. Das müssen wir durchsetzen, sonst können wir nicht dabei sein."

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