Fridays for Future kritisiert "Letzte Generation"

    Fridays for Future:Kritik an Protesten der "Letzten Generation"

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    Die Fridays for Future Bewegung kritisiert Protestaktionen der "Letzten Generation" scharf. Es gebe andere Wege sich für besseren Klimaschutz einzusetzen.

    Aktivisten der Gruppe "Letzte Generation" blockieren erneut Straße in Berlin, aufgenommen am 05.04.2023
    Fridays for Future kritisieren die Protestaktionen der "Letzten Generation". (Archivbild)
    Quelle: dpa

    Die Klimaschutzbewegung Fridays for Future wirft den Aktivisten der "Letzten Generation" vor, mit ihren Protestaktionen die Gesellschaft zu spalten. Sprecherin Annika Rittmann sagte dazu:

    Die Klimakrise braucht gesamtgesellschaftliche Lösungen und die finden und erstreiten wir nur gemeinsam und nicht, indem wir Menschen im Alltag gegeneinander aufbringen.

    Annika Rittmann, Sprecherin von Fridays for Future

    Von Blockaden in Hamburg seien insbesondere Pendler und Pendlerinnen betroffen gewesen, "die es sich weder leisten können, in der Hamburger Innenstadt zu wohnen, noch durch den mangelnden Ausbau den ÖPNV nehmen können. Ähnliches ist in Berlin zu befürchten."
    Aus gutem Grund setze Fridays for Future seit jeher auf andere Protestformen. Die Klima-Demos von Fridays for Future wurden von der Schwedin Greta Thunberg inspiriert, die sich im August 2018 erstmals zu einem "Schulstreik fürs Klima" vor das Parlament in Stockholm gesetzt hatte.

    "Letzte Generation" störte Oster-Verkehr

    Die "Letzte Generation" macht mit Straßenblockaden von sich reden, aber auch mit anderen umstrittenen Klebeaktionen etwa in Museen. Klimaaktivisten der Gruppe hatten am Donnerstag in Hamburg den beginnenden Oster-Reiseverkehr an wichtigen Stellen behindert - etwa vor dem Elbtunnel.
    Tübingen, Marburg und Hannover unterstützen künftig die Forderungen der „Letzten Generation“, dafür beenden die Klimaaktivisten dort ihre Proteste. Jetzt hagelt es Kritik, man dürfe nicht mit Straftätern verhandeln.18.03.2023 | 5:20 min
    In der letzten Aprilwoche will die Gruppe bis in den Mai hinein Straßen in Berlin blockieren. "Ab Montag, dem 24. April, bringen wir Berlin friedlich durch Straßenblockaden zum Stillstand", heißt es auf der Homepage. Am Sonntag davor (23. April) sei am Nachmittag am Brandenburger Tor eine Versammlung geplant.
    Die Aktivisten fordern als Sofortmaßnahmen gegen den drohenden "Klimakollaps" ein Tempolimit von 100 Stundenkilometern auf den deutschen Autobahnen sowie ein dauerhaftes 9-Euro-Ticket für Bus und Bahn.
    Diesen Einfluss hat der Klimawandel auf uns:

    ZDFheute-KlimaRadar
    :Daten zum Klimawandel im Überblick

    Wie hat sich das Klima bereits verändert? Wie viel CO2 haben die Länder seit 1990 eingespart? Die wichtigsten Zahlen im KlimaRadar von ZDFheute.
    von Moritz Zajonz
    Fünf Icons mit Fabrikschlot, Blitz, Thermometer vor Deutschland und Weltkarte, und einem Haus über Wellen. Im Hintergrund ein Braunkohlekraftwerk.
    Grafiken
    Quelle: dpa

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