DIHK-Umfrage: Deutsche Firmen im Ausland optimistischer
DIHK-Umfrage:Deutsche Firmen im Ausland optimistischer
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Deutsche Firmen blicken im Ausland oft zuversichtlicher in die Zukunft - das zeigt eine Umfrage. Viele würden hierzulande mit rückläufiger Nachfrage und steigenden Kosten kämpfen.
Werk des deutschen Autozulieferers ZF in South Carolina
Quelle: ZF
Deutsche Unternehmen schätzen ihre Geschäftsbedingungen im Ausland meist deutlich optimistischer ein als auf dem Heimatmarkt. Das geht laut Deutscher Industrie- und Handelskammer (DIHK) aus einer Umfrage unter knapp 3.500 Firmen mit Auslandsaktivitäten hervor, die am Montag in Berlin veröffentlicht wurde.
In China etwa blicken demnach deutsche Unternehmen etwas zuversichtlicher auf die konjunkturelle Entwicklung. Und in den USA sind die Einschätzungen positiver als im weltweiten Durchschnitt, obwohl sich die Stimmung der Firmen während des Wahlkampfes etwas eingetrübt hat.
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Firmen in den USA optimistischer
DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier sagt:
In Nordamerika finden deutsche Unternehmen attraktive Geschäftsbedingungen vor, die am heimischen Standort fehlen.
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Volker Treier, DIHK-Außenwirtschaftschef
"Das gibt den Unternehmen Planungssicherheit." 38 Prozent der in den USA tätigen Betriebe erwarten in den nächsten zwölf Monaten eine bessere Konjunkturentwicklung vor Ort. Weltweit erwarten dies nur 27 Prozent. Fast 60 Prozent rechnen mit besseren Geschäften in den nächsten zwölf Monaten.
In China erwarten 16 Prozent eine Verbesserung der Konjunktur nach zuvor nur sieben Prozent. Bei der Entwicklung der eigenen Geschäfte blicken 28 Prozent optimistisch ins nächste Jahr.
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Rückläufige Nachfrage und steigende Kosten
Besonders in China und Europa kämpfen laut DIHK viele Firmen mit einer rückläufigen Nachfrage und steigenden Kosten. In Nordamerika verunsichert die Aussicht auf mögliche neue Handelsbarrieren und Lieferkettenprobleme die Unternehmen. Der künftige US-Präsident Donald Trump hatte im Wahlkampf höhere Zölle für Produkte aus Europa angekündigt.
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