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NANO vom 9. März 2022: Abschaffung von Paragraf 219a beschlossen

Frauenärzte, die öffentlich darüber informierten, mit welchen Methoden ein Schwangerschaftsabbruch durchgeführt wird, drohte Gefängnis. Die Gynäkologin Bettina Gaber hat es erlebt.

Videolänge:
28 min
Datum:
09.03.2022
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 09.03.2027

Themen

Abtreibung in Deutschland-Überblick

Streichung des Paragrafen 219a: Bundesjustizminister Marco Buschmann, der den Gesetzesentwurf veröffentlicht hatte, bezeichnete die Rechtslage als "untragbar“. Der Paragraf 219a im Strafgesetzbuch untersagt das Anbieten, Ankündigen oder Anpreisen von Schwangerschaftsabbrüchen aus finanziellem Vorteil heraus. Konkret: Praxen, die diese Leistung anbieten, dürfen das nicht öffentlich machen. Bei Zuwiderhandlung drohten bislang Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren.

Schwangere am Rand der Legalität

Auch wenn Ärztinnen und Ärzte bald dafür werben dürfen - der Schwangerschaftsabbruch an sich bleibt eine Straftat. Das regelt der Paragraf 218 im Strafgesetzbuch unter dem Kapitel "Straftaten gegen das Leben“. Betroffene Frauen werden somit juristisch in die Nähe zu Verbrechen wie Mord, Totschlag oder fahrlässige Tötung gerückt. Was bedeutet das für Betroffene?

Norwegens Stromdilemma

In Norwegen schreitet die Elektrifizierung voran. Autos, Fähren und immer mehr Schiffe werden mit Strom aus der Steckdose betrieben. Weil der in Norwegen fast ausschließlich aus Wasserkraft erzeugt wird, ist er nicht nur umweltfreundlich, sondern auch günstig. Das lockt auch energieintensive Unternehmen aus dem Ausland an, die Datenzentren und Batteriefabriken in Norwegen bauen wollen. Der Strom wird also knapper. Auch für den Export nach Europa.

Ökosystem Grundwasser – unerforschter Lebensraum

Über das Ökosystem Grundwasser ist wenig bekannt. Erstmals überhaupt hat sich nun ein Forschungsteam der Eidgenössische Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz (Eawag), einen Überblick über die Biodiversität des Deutsch-Schweizer Grundwassers verschafft. Mit einer ungewöhnlichen Methodik - und überraschenden Erkenntnissen.

Endurance-Wrack gefunden

Der britische Polarforscher Sir Ernest Shackleton und sein 27-köpfige Mannschaft wollten 1914 als erste die Antarktis durchqueren. Ihr Schiff, die "Endurance", blieb aber im Packeis stecken und sank schließlich. Die Mannschaft konnte sich ans Festland retten und überlebte. Nun hat eine Forschungsexpedition das Wrack mit Hilfe des alten Logbuchs, Satelliten-Bildern und Tauchrobotern in 3008 Metern Tiefe entdeckt. Das Wrack befindet sich offenbar in einem guten Zustand.

Moderation: Ingolf Baur

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