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Wie finanziert sich das ZDF?

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland finanziert sich hauptsächlich über den Rundfunkbeitrag. 17,50 Euro zahlt jeder Haushalt seit dem 1. April 2015 monatlich an den Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio. Die Programme des ZDF kosten den Beitragszahler weniger als 15 Cent pro Tag und gerade einmal einen Euro pro Woche.
4,36 Euro, rund eine halbe Kinokarte, das ist der Betrag, den das ZDF davon bekommt - für das volle Programm der gesamten Senderfamilie: ZDF-Hauptprogramm, ZDFneo, ZDFinfo, die ZDFmediathek und das Content-Netzwerk funk. Jeden Monat, sieben Tage die Woche, 24 Stunden lang. Weiterführende Informationen wie zum Beispiel zur Befreiung vom Rundfunkbeitrag erhalten Sie unter rundfunkbeitrag.de.

Wer legt den Finanzbedarf fest?

Verantwortlich für die Festsetzung des Finanzbedarfs des ZDF ist die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der öffentlich-rechtlichen Anstalten (KEF). Die KEF legt den Finanzbedarf der Sender fest und macht den 16 Landesregierungen und Landtagen Vorschläge zur Höhe des Rundfunkbeitrags. Die 16 Landesregierungen und -parlamente entscheiden auf Basis des KEF-Vorschlags abschließend über die Beitragshöhe. Die ZDF-Gremien und Landesrechnungshöfe kontrollieren die Mittelverwendung des ZDF. Ausführliche Informationen über die Zusammensetzung und die Arbeit der KEF finden sie hier.

Wie hoch ist der Anteil am Rundfunkbeitrag, den das ZDF erhält?

4,36 Euro erhält das ZDF monatlich vom Gesamtbeitrag in Höhe von 17,50 Euro, den jeder Haushalt pro Monat leistet. Die ARD erhält monatlich 12,31 Euro, das Deutschlandradio 0,50 Euro und die Landesmedienanstalten 0,33 Euro. Damit kosten alle Programme der ZDF-Senderfamilie jeden Haushalt knapp 1 Euro pro Woche.

Was kostet das ZDF pro Tag?

Das ZDF kostet jeden Haushalt knapp 15 Cent pro Tag.

Wo finde ich den Jahresabschluss?

Den Jahresabschluss 2015 finden Sie hier.

Wo finde ich den Haushaltsplan?

Den Haushaltsplan 2017 finden Sie hier.

Wo finde ich den Konzernlagebericht?

Den Konzernlagebericht finden Sie hier (PDF).

Warum gibt es Werbung im ZDF?

Seinen Programmauftrag kann das ZDF seit Sendebeginn im Jahr 1963 nicht allein auf der Grundlage des ihm zugewiesenen Rundfunkbeitrags erfüllen. Ungefähr zehn Prozent seiner Etats für die Programmarbeit müssen durch Werbung erzielt werden. So schreibt es der Staatsvertrag der Bundesländer dem ZDF vor. Die Grundidee war dabei stets, dass damit die Beitragsbelastung der Bürger reduziert wird.

Wie viel Werbung wann?

Private Rundfunkveranstalter dürfen 20 Prozent ihrer täglichen Sendezeit mit Werbung füllen. In der Regel heißt das: drei bis vier Stunden Werbung pro Tag und Programm. Hinsichtlich der Werbesendungen von ARD und ZDF sind durch den Staatsvertrag folgende Rahmenbedingungen festgelegt: Werktäglich dürfen höchstens bis zu 20 Minuten Werbung ausgestrahlt werden. Nach 20 Uhr und an Sonn- und Feiertagen ist es für ARD und ZDF generell verboten, Werbung zu senden. Das ZDF strahlt in der Regel werktäglich acht Werbeinseln aus. Die durchschnittliche Länge beträgt dabei lediglich 2.48 Minuten (Jahr 2016, inklusive Mainzelmännchen-Werbetrenner). Die Ausstrahlung eines 30-Sekunden-Werbespots kostet im Jahr 2016 zwischen 7.800 Euro und 24.300 Euro, je nach Werbeinsel und Monat. Der Jahresdurchschnittspreis liegt bei rund 14.730 Euro für 30 Sekunden Werbung. Werbung ist nur für wirtschaftliche Zwecke, nicht aber für politische Ziele oder religiöse und weltanschauliche Überzeugungen erlaubt.

Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass Werbesendungen vom übrigen Programm deutlich zu trennen sind - durch optische oder akustische Signale. Das ZDF hat als Beitrag zur Auflockerung der Werbeblöcke und als Übergang zwischen den Werbespots seit der ersten Werbesendung im April 1963 die Mainzelmännchen eingesetzt.

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