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Fragen und Antworten

zum ZDF

Immer wieder erreicht das ZDF eine Vielzahl an interessanten Fragen von Zuschauern. Hier haben wir Ihnen einige häufig gestellte Fragen und die Antworten zusammengestellt.

Was ist der Auftrag des ZDF?

Der Auftrag des ZDF lautet: Mit einem Vollprogramm aus Information, Bildung und Unterhaltung den Fernsehteilnehmern in Deutschland einen objektiven Überblick über das Weltgeschehen und insbesondere ein umfassendes Bild der deutschen Wirklichkeit zu vermitteln.

Welchen Grundsätzen ist das ZDF verpflichtet?

Die Programme des ZDF sind den publizistischen, ethisch-moralischen und gesellschaftlichen Standards und rechtlichen Vorgaben der Sachlichkeit, Objektivität, Ausgewogenheit, Unabhängigkeit und Fairness verpflichtet.

Was leistet das ZDF für die Gesellschaft?

Das ZDF als von den Bundesländern gemeinsam getragener Fernsehsender ist durch seine zentrale Organisationsstruktur dazu veranlagt, in der global und digital ausgerichteten Gesellschaft Kommunikations- und Integrationsaufgaben wahrzunehmen. Durch seinen zentralen Standort in Mainz und den Vorzug, über seine Inlandstudios in den Landeshauptstädten sowie durch das Hauptstadtstudio in Berlin präsent zu sein, kann das ZDF regionale Aspekte in einem bundesweit einheitlichen Gesamtprogramm vereinen. So vermittelt das ZDF ebenso informativ wie kommunikativ zwischen den einzelnen Teilen und dem Ganzen unseres Landes. Das ZDF ist zudem prädestiniert, das Gesamtbild Deutschlands publizistisch in das zusammengewachsene Europa einzubringen. Das weltweite Korrespondentennetz, aber auch eine Vielzahl internationaler Kooperationen verstärken die grenzübergreifende Wirkung des ZDF.

Was sind Aufgaben des Intendanten?

Der Intendant vertritt das ZDF nach außen, ist für alle Geschäfte der Fernsehanstalt wie auch für die Gestaltung des Programms verantwortlich. Der Intendant beruft im Einvernehmen mit dem Verwaltungsrat den Programmdirektor, den Chefredakteur und den Verwaltungsdirektor.
Thomas Bellut ist seit dem 15. März 2012 Intendant des ZDF.

Wie wird der Intendant gewählt?

Der Intendant wird vom Fernsehrat auf die Dauer von fünf Jahren gewählt.

Wer beaufsichtigt das ZDF?

Die Aufsicht über das ZDF führen stellvertretend für die Gesellschaft der ZDF-Fernsehrat und der ZDF-Verwaltungsrat.

Was sind Aufgaben des Fernsehrates?

Der Fernsehrat stellt Richtlinien für die Sendungen des ZDF auf und berät den Intendanten in Programmfragen. Er überwacht die Einhaltung der Richtlinien und der im Rundfunkstaatsvertrag aufgestellten Grundsätze. Der Fernsehrat ist Ansprechpartner der Zuschauer. Mehr über die Aufgaben des Fernsehrates finden Sie hier.

Wer gehört dem Fernsehrat an?

Der Fernsehrat setzt sich aus 60 Mitgliedern zusammen, die aus den verschiedenen Bereichen der Gesellschaft kommen und so die pluralistische Gesellschaftsordnung repräsentieren. Seit dem 08. Juli 2016 ist Marlehn Thieme Vorsitzende des ZDF-Fernsehrates. Mehr über die Zusammensetzung des Fernsehrates erfahren Sie hier.

Was sind Aufgaben des Verwaltungsrates?

Der Verwaltungsrat überwacht die Tätigkeit des Intendanten vor allem in Haushaltsfragen. Weitere Informationen zum Verwaltungsrat finden Sie hier.

Welche Aufwandsentschädigungen erhalten die Fernsehrats-Mitglieder?

Die Fernsehratsmitglieder erhalten gem. § 24 ZDF-Satzung Reisekosten, Sitzungsgelder und Aufwandsentschädigung erstattet. Dabei beläuft sich die Aufwandsentschädigung auf 520 Euro monatlich, das Sitzungsgeld auf 150 Euro je Sitzungstag.

Die Vorsitzende erhält das Doppelte, die Stellvertreter der Vorsitzenden und die Vorsitzenden der Ausschüsse jeweils das Eineinhalbfache des Betrages der Aufwandsentschädigung.

Wer gehört dem Verwaltungsrat an?

Der Verwaltungsrat setzt sich aus 14 Mitgliedern zusammen. Ihm gehören fünf Vertreter der Länder an, die von den Ministerpräsidenten berufen werden, sowie ein Vertreter des Bundes, der von der Bundesregierung berufen wird. Die acht weiteren Mitglieder wählt der Fernsehrat, sie dürfen weder in einer Regierung noch in einer gesetzgebenden Körperschaft eingebunden sein. Vorsitzender des ZDF-Verwaltungsrates ist der ehemalige rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck. Die Mitglieder des Verwaltungsrates stellen wir Ihnen hier vor.

Wie viele Mitarbeiter hat das ZDF?

Rund 3600 feste Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind an den Standorten Sendezentrum Mainz, Hauptstadtstudio Berlin sowie in 16 Inland- und 18 Auslandstudios für das Programm tätig.

Wie viele Mitarbeiter haben die einzelnen Geschäftsbereiche?

Einen Überblick über die personelle Besetzung der einzelnen Geschäftsbereiche finden Sie hier.

Wie wird das ZDF finanziert?

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland finanziert sich hauptsächlich über den Rundfunkbeitrag. 17,50 Euro zahlt jeder Haushalt seit dem 1. April 2015 monatlich an den Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio. Die Programme des ZDF kosten den Beitragszahler weniger als 15 Cent pro Tag und gerade einmal einen Euro pro Woche.
4,32 Euro, rund eine halbe Kinokarte, das ist der Betrag, den das ZDF davon bekommt - für das volle Programm der gesamten Senderfamilie: ZDF-Hauptprogramm, ZDFneo, ZDFkultur, ZDFinfo und ZDFmediathek. Jeden Monat, sieben Tage die Woche, 24 Stunden lang. (Mehr unter rundfunkbeitrag.de).

Wer legt den Finanzbedarf des ZDF fest?

Verantwortlich für die Festsetzung des Finanzbedarfs des ZDF ist die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der öffentlich-rechtlichen Anstalten (KEF). Die KEF legt den Finanzbedarf der Sender fest und macht den 16 Landesregierungen und Landtagen Vorschläge zur Höhe des Rundfunkbeitrags. Die 16 Landesregierungen und -parlamente entscheiden auf Basis des KEF-Vorschlags abschließend über die Beitragshöhe. Die ZDF-Gremien und Landesrechnungshöfe kontrollieren die Mittelverwendung des ZDF. Ausführliche Informationen über die Zusammensetzung und die Arbeit der KEF finden sie hier.

Wie hoch ist der Anteil am Rundfunkbeitrag, den das ZDF erhält?

4,32 Euro erhält das ZDF monatlich vom Gesamtbeitrag in Höhe von 17,50 Euro, den jeder Haushalt pro Monat leistet. Die ARD erhält monatlich 12,37 Euro, das Deutschlandradio 0,48 Euro und die Landesmedienanstalten 0,33 Euro. Damit kosten alle Programme der ZDF-Senderfamilie jeden Haushalt knapp 1 Euro pro Woche.

Was kostet das ZDF pro Tag?

Das ZDF kostet jeden Haushalt knapp 15 Cent pro Tag.

Was kosten einzelne Programme und Sendungen?

Eine Übersicht über die Programmprofile und -kosten finden Sie hier.

Warum gibt es Werbung im ZDF?

Seinen Programmauftrag kann das ZDF seit Sendebeginn im Jahr 1963 nicht allein auf der Grundlage des ihm zugewiesenen Rundfunkbeitrags erfüllen. Ungefähr zehn Prozent seiner Etats für die Programmarbeit müssen durch Werbung erzielt werden. So schreibt es der Staatsvertrag der Bundesländer dem ZDF vor. Die Grundidee war dabei stets, dass damit die Beitragsbelastung der Bürger reduziert wird.

Der Umfang der Werbung im ZDF ist auf zwanzig Minuten pro Tag beschränkt. Kommerzielle Sender strahlen pro Tag viele Stunden Werbung aus. Nach 20 Uhr gibt es im ZDF keine Werbung. An Sonn- und Feiertagen wird überhaupt keine Werbung gezeigt.

Was verdient der Intendant des ZDF?

Intendant Thomas Bellut verdiente vom 01. Januar 2015 bis 31.Dezember 2015
321.860.- Euro brutto.

Was verdient ein Direktor?

2015 betrug das Bruttojahresgehalt eines Direktors durchschnittlich 227.293,33 Euro.  Direktorengehälter bekommen der Verwaltungsdirektor, der Programmdirektor, der Chefredakteur, der Direktor Europäische Satellitenprogramme, der Produktionsdirektor und der Justitiar des ZDF.

Welche digitalen Sender gehören zur ZDF-Programmfamilie?

Zur ZDF-Programmfamilie gehören die zwei digitalen Sender ZDFneo und ZDFinfo sowie das Content-Netzwerk "funk".

ZDFneo ging am 1. November 2009 als Nachfolger des ZDFdokukanals an den Start. Der Sender steht für junges und unterhaltsames Fernsehen, das mit seinen attraktiven, internationalen Serien und Spielfilmen, originellen Shows, lebensnahen Factual Entertainment-Formaten und Dokumentationen eine abwechslungsreiche Mischung für jüngere Zuschauer bietet.

ZDFinfo startete am 5. September 2011 als Weiterentwicklung des ZDFinfokanals und ist der junge Digitalkanal für Information, Hintergrund und Service. Schwerpunkte bilden die Ressorts Zeitgeschichte, Europa, Politik, Wissen, Expedition und Gesellschaft.

Informieren, orientieren und unterhalten – das alles will "funk", das Content-Netzwerk von ARD und ZDF. Die Formate, die sich an 14- bis 29-Jährige richten, finden direkt auf YouTube, Facebook, Snapchat, Instagram und weiteren sozialen Plattformen statt. Eben genau da, wo junge Menschen online Inhalte konsumieren. Darüber hinaus können die Nutzer den Content über die Website www.funk.net abrufen, oder in der funk-App vielfältige Themen und Geschichten entdecken und internationale Lizenzserien sehen. funk startete am 1. Oktober 2016 mit über 40 Online-Formaten, die gemeinsam mit den Usern weiterentwickelt werden.

An welchen Unternehmen ist das ZDF wie beteiligt?

Einen grafischen Überblick über die ZDF-Beteiligungen finden Sie hier (PDF). Weitere Informationen zu ZDF Enterprises finden Sie hier.

Was hat das ZDF mit 3sat zu tun?

ZDF, ORF, SRF und ARD, die vier öffentlich-rechtlichen Fernsehsender im deutschen Sprachraum, gestalten mit 3sat ein gemeinsames, werbefreies Programm.

Das Gemeinschaftsprogramm mit kulturellem Schwerpunkt wurde 1984 von ZDF, ORF und SF gegründet. 1993 kommt die ARD als Partner hinzu. Trägerschaft und Verantwortung liegen beim ZDF. Daher befindet sich der Hauptsitz von 3sat beim ZDF auf dem Mainzer Lerchenberg. Den Namen 3sat erhält das neue Programm bei seiner Gründung wegen der 1984 noch neuen Satellitentechnik. Die Sendeanteile des Gemeinschaftsprogramms sind zwischen den 3sat-Partnern aufgeteilt: ZDF und ARD erbringen jeweils rund 32,5 Prozent, der ORF 25 Prozent und der SRG 10 Prozent.

Im Juni 2013 haben die Intendanten und Generaldirektoren der vier öffentlich-rechtlichen Rundfunkanbieter im deutschen Sprachraum, ARD, ORF, SRG und ZDF, ein klares Bekenntnis zu ihrem Gemeinschaftsprogramm 3sat abgelegt. Die Senderchefs erklärten ihre Bereitschaft und ihren Willen, die Programmbeiträge zu dem länderübergreifenden Gemeinschaftsprojekt trotz des allgemeinen Spardrucks uneingeschränkt fortzusetzen und im Profil zu schärfen.

Was hat das ZDF mit ARTE zu tun?

Seit Deutschland und Frankreich 1991 mit ARTE ein gemeinsames Programm geschaffen haben, wirkt der Sender als Brücke über Sprachgrenzen hinweg. Dank zahlreicher Partnerschafts- und Kooperationsabkommen zeigt kein anderer Sender so viele Programme europäischen Ursprungs wie ARTE.
Im ZDF arbeiten etwa 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ARTE. Im Jahr 2012 steuerte das ZDF mit 1897 Sendungen aus den Kategorien Information, Unterhaltung, Konzert- und Bühnendarbietungen sowie Fiction einen maßgeblichen Teil zum Programmangebot von ARTE bei.

Was hat das ZDF mit PHOENIX zu tun?

Der gemeinsam von ZDF und ARD veranstaltete Ereignis- und Dokumentationskanal PHOENIX sendet seit dem 7. April 1997 ein Informationsprogramm. Seine rechtliche Grundlage hat PHOENIX im dritten Rundfunkänderungsstaatsvertrag, der den beiden öffentlich-rechtlichen Sendern die Veranstaltung von zwei zusätzlichen Spartenkanälen gestattet. Standort des Senders ist das Gebäude des ehemaligen Bonner ZDF-Studios, das von ZDF und WDR gemeinsam unterhalten wird. PHOENIX wird von zwei gleichberechtigten Programm-Geschäftsführern geleitet, von denen je einer von der ARD und vom ZDF entsandt wird. Vom ZDF wurde Michaela Kolster berufen, von der ARD Michael Hirz. Die beiden Programmgeschäftsführer haben die Entscheidungskompetenz im laufenden Programmgeschäft. Einer der beiden Programm-Geschäftsführer erhält eine Sprecherfunktion, die jährlich zwischen ARD und ZDF wechselt.

Was hat das ZDF mit KiKA zu tun?

KiKA, der Kinderkanal von ZDF und ARD, nahm am 1. Januar 1997 den Sendebetrieb auf. Der Sitz des KiKA ist Erfurt. Die Verbreitung des Programms erfolgt über Kabel und Satellit (ASTRA 1D). KiKA wird von rund 93,9 Prozent der deutschen Fernsehhaushalte empfangen. Im Programm des KiKA sind alle Genres zu finden – von der Nachrichtensendung für Kinder über Informationsmagazine bis zu Unterhaltungsshows und Fernsehspielen. Es enthält jedoch grundsätzlich keine kommerzielle Werbung.

Der KiKA sendet täglich von sechs bis 21 Uhr, das sind 5 474 Stunden im Jahr. Davon liefert das ZDF rund 1 776 Stunden zu. Rund 247 Stunden sind Neuproduktionen, die das ZDF für den KiKA herstellt, in Auftrag gibt oder ankauft. Ein Teil dieser Programme, die im KiKA in deutscher Erstausstrahlung gezeigt werden, wird exklusiv für den KiKA produziert, ein Teil entsteht in Koproduktion mit dem ZDF.

Was hat das ZDF mit dem Deutschlandradio zu tun?

ARD und ZDF sind die Träger des Deutschlandradio, das 1994 als Körperschaft des öffentlichen Rechts von allen 16 Bundesländern gegründet wurde. Nach den Vorgaben des Staatsvertrags ist der nationale Hörfunk verpflichtet, mit ARD und ZDF zusammenzuarbeiten und durch die gemeinsame Realisierung von Programmvorhaben sowie die gegenseitige Unterstützung Kosten zu sparen.

Der nationale Hörfunk ist rein gebührenfinanziert; derzeit erhält Deutschlandradio einen Anteil von 2,6 Prozent am monatlichen Rundfunkbeitrag (17,50 Euro). Der Deutschlandradio-Staatsvertrag schreibt vor, dass die Programme keine Werbung enthalten dürfen. Auch Sponsoring ist unzulässig.

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