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HbbTV

Zeitsouveränes Abruffernsehen

Was bedeutet Hybrid-Fernsehen?

Der aktuelle Trend der Consumer Industrie heißt "Hybrid-TV", was auch als "Smart-TV" bezeichnet wird. Dabei kann der Nutzer sowohl klassisches lineares Fernsehen als auch speziell für den TV-Bildschirm angepasste Online-Inhalte über das Internet direkt am TV-Gerät nutzen. Das Fernsehprogramm wird dabei mit Abruf-Angeboten aus dem Internet ergänzt und der Fernseher verfügt neben dem herkömmlichen Eingang (Kabel, Satellit oder Terrestrik) zusätzlich über einen Internet-Anschluss (Wireless, oder per LAN-Kabel). Der Zuschauer nutzt zum Abruf von Internet-Inhalten ganz bequem die TV-Fernbedienung. Typische Angebote sind z.B. die Mediatheken der Programmanbieter, Videotext, elektronische Programmvorschau oder programmbegleitende On-Demand-Angebote.

Internetfähige TV-Geräte sind beliebt

Bis Ende 2013 wurden in Deutschland laut GfK Retail and Technology GmbH breits insgesamt 11 Millionen internetfähige Fernseher und Set-Top-Boxen verkauft, davon  rund 5 Millionen HbbTV-fähige Endgeräte. Laut einer vom ZVEI-Fachverband Consumer Electronics beauftragten Studie des GfK-Consumerpanels vom Mai 2012, sind 59 Prozent der im Markt befindlichen Smart-TV-Geräte mit dem Internet verbunden und 76 Prozent der Zuschauer mit einem angeschlossenen Gerät nutzen die neue Technologie auch regelmäßig.

HbbTV-Standard wird von allen Marktbeteiligten akzeptiert

HbbTV ist eine offene Technologie, die es Inhalteanbietern ermöglicht, ihre Dienste in einer standardisierten Form für die Abbildung auf dem TV-Gerät zu konfigurieren und damit eine Vielfalt an Endgeräten zu bedienen.

Technisch ist HbbTV im Markt angekommen. Der im Jahr 2011 verabschiedete ETSI-Standard wird von allen großen Geräteherstellern aktiv unterstützt. Dabei werben die Hersteller nicht mit dem sperrigen Namen "HbbTV", sondern verwenden ihr eigenes Marketing-Label (Bravia für Sony, Smart-TV für Samsung, Net-TV für Philips, Viera Connect für Panasonic usw.).

Eine Besonderheit ist die so genannte "Red-Button-Funktion": Damit kann eine interaktive Anwendung per Druck auf den roten Knopf der Fernbedienung programmbegleitend mit direktem Bezug zu einem Beitrag gestartet werden.

ZDFmediathek auf dem Fernseher

Bereits zur IFA 2010 entwickelte das ZDF eine HbbTV-Version der ZDFmediathek. Das zentrale Videoportal stellt den Zuschauern knapp zwei Drittel des ZDF-Programms zur Verfügung. Zum Empfang benötigt man ein HbbTV-konformes Empfangsgerät sowie einen Internetzugang mit mindestens 2 Mbit/s.

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