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"Mein härtester Weg" für den Hörfilmpreis nominiert

DIe ZDF-Dokumentation "Mein härtester Weg" ist für den Deutschen Hörfilmpreis 2020 nominiert. Mit der von der Aktion Mensch unterstützen Auszeichnung ehrt der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. bereits zum 18. Mal herausragende Hörfilme und Projekte. Der Preis wird am 17. März in Berlin verliehen.

Doku -
Mein härtester Weg
 

Fünf Menschen machen sich auf den Weg. Männer und Frauen, verbunden durch ein gemeinsames Ziel: zusammen den Camino de Santiago laufen - den 800 Kilometer langen Jakobsweg.

Videolänge:
42 min

Der Film

"Mein härtester Weg - Pilgern nach Santiago de Compostela" von Susanne Bohlmann ist in der Kategorie "Dokumentation" nominiert. Das in vielerlei Hinsicht ungewöhnliche Filmprojekt begleitet fünf Menschen, drei Frauen und zwei Männer, auf ihrer Pilgerreise auf dem Jakobsweg. Die Audiodeskription vermittelt sowohl den Pilgerweg als auch die inneren Prozesse. Die zentrale Anforderung liegt in der atmosphärischen und detaillierten Beschreibung der Landschaft und der Pilgerziele. Die stimmungsvollen, teilweise überwältigenden Natureindrücke werden durch sparsame und gelegentlich fast poetisch angelegte Beschreibungen emotional nachvollziehbar.

Das Audiodeskriptions-Team

Der Preis

Der Deutsche Hörfilmpreis wird seit 2002 von Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. verliehen und von der Aktion Mensch unterstützt. Nominiert sind 16 Produktionen in vier Kategorien: Kino, TV, Dokumentarfilm und Kinder- und Jugendfilm. Hinzu kommen ein Publikumspreis sowie ein Sonderpreis der Jury. Im vergangenen Jahr wurde die ZDF-Mini-Serie "Bad Banks" in der Kategorie "TV" ausgezeichnet. Seit 2018 wird der Preis, in Anlehnung an die Abkürzung "AD", "Adele" genannt.

Der Hörfilm

Um es blinden und sehbehinderten Menschen zu ermöglichen, Filme als Ganzes wahrzunehmen und zu genießen, werden Filme in Dialog- und Geräuschpausen um Bildbeschreibungen zu zentralen Handlungselementen sowie zu Gestik, Mimik und Dekor ergänzt. Der Film erzählt seine Geschichte selbst.

Der US-Amerikaner Gregory Frazier entwickelte bereits in den 1970er Jahren die Idee der Audiodeskription an der Francisco State University of Creative Arts und stellte 1989 diese Methode auf den Filmfestspielen in Cannes vor. Seitdem verbreitete sich die Audiodeskription in kleinen Schritten in Deutschland und Europa. 1993 strahlte das ZDF den ersten Hörfilm im deutschen Fernsehen aus und erweitert seither stetig sein Angebot.

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