Unvergesslich - Folge 3

Unser Chor für Menschen mit Demenz

Kann Musik und gemeinschaftliches Singen die Lebensqualität und den Krankheitsverlauf von an Demenz erkrankten Menschen verbessern? Im Januar 2020 startete ein ungewöhnliches Projekt.

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43 min
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04.08.2020
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UT
Video verfügbar bis 14.10.2020, in Deutschland, Österreich, Schweiz

Schauspielerin Annette Frier gründete gemeinsam mit dem Chorleiter Eddi Hüneke einen Chor für Menschen mit Demenz. Annette treibt hierbei nicht nur die Liebe zum Singen an. Sie interessiert sich für die Menschen und deren Geschichten. Und sie geht der Frage nach, ob es möglich ist, trotz aller Einschränkungen, beim Singen wieder wache Momente des Glücks empfinden zu können.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Chores sind Menschen, die an Demenz erkrankt und deren Leben und Alltag stark von der Krankheit beeinflusst sind. Mit Neugierde und vielleicht auch ein bisschen Herzklopfen wagen sie sich an die neue Herausforderung. Begleitet wird das Chor-Projekt von einem wissenschaftlichen Team aus dem Bereich Altersmedizin der Goethe-Universität Frankfurt. Im Fokus der Forscher stehen allerdings nicht nur die Chorteilnehmerinnen und -teilnehmer selbst, sondern auch deren Angehörige, deren Leben fast gleichsam durch die Krankheit Demenz geprägt sind. Die zentrale Frage der begleitenden Studie lautet: Wie wirkt sich das Singen sowie die Teilhabe an einer Gemeinschaft auf die Lebenssituation demenziell veränderter Menschen und ihrer Angehörigen aus?

Emotionale und herausfordernde Reise

Drei Monate lang werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Chores und ihre Angehörigen auf ihrer ungewöhnlichen, emotionalen und herausfordernden Reise begleitet, von der ersten Begegnung bis zum Abschluss des Projekts und dem Ergebnis der wissenschaftlichen Studie. Annette Frier ist nicht nur selbst Teil des Chores, sie besucht die Sängerinnen und Sänger auch zu Hause und begleitet die wissenschaftlichen Tests und Untersuchungen. Wie haben sich die Menschen durch den Chor verändert? Was bleibt nach der gemeinsam verbrachten Zeit? Können ein paar unbeschwerte Stunden den Betroffenen neuen Lebensmut bringen und vielleicht sogar Freundschaften entstehen? Und wie schafft man es, der unbarmherzigen Krankheit etwas abzutrotzen, vielleicht sogar mit einem Lied auf den Lippen?

Gesangliche Unterstützung erhält der Chor in der ersten Folge durch Max Mutzke, der den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit reichlich Tipps zur Seite steht und ein kleines Privatkonzert gibt. Gemeinsam mit ihrer Freundin Cordula Stratmann erlebt Annette Frier mit den Sängern und deren Angehörigen einen Kneipenabend, der beweist, dass Krankheit und Lebensfreude sich nicht ausschließen müssen.

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