Die Jahreschronik des Dritten Reichs (3)

1939 bis 1942: Krieg und Vernichtung

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Von 1939 bis 1941 ist das Glück auf Seiten der deutschen Truppen. Ob Polen, Frankreich, Baltikum, Weißrussland oder Ukraine: Die Taktik der Blitzkriege scheint erfolgreich.

Beitragslänge:
44 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 22.11.2017, 23:59
Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2008

Am 30. Januar 1933 wurde Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt. Die Macht über Deutschland einmal in den Händen, ließen die Nazis sie nicht mehr los - bis zum Untergang am 8. Mai 1945. Es begann mit großen Hoffnungen und beispiellosem Jubel - und endete nach einem Weltkrieg mit mehr als 50 Millionen Toten, der Zerstörung Deutschlands und dem Völkermord an den europäischen Juden. Die Dokumentation bietet eine einzigartige Zeitreise durch das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte.

12 Jahre, 3 Monate und 9 Tage währte das Dritte Reich. Vom 30. Januar 1933, die Ernennung Adolf Hitlers zum „Reichskanzler“, bis zur Kapitulation Deutschlands am 8. Mai 1945.

Innerhalb kürzester Zeit schafft es der Reichskanzler Adolf Hitler, seine Macht auszubauen und aus Deutschland einen Einparteienstaat zu machen. Seinen politischen Gegnern entledigt er sich schnell - auch denen in den eigenen Reihen. Ernst Röhm, Stabschef der SA, bekommt dies als erster zu spüren.

Der Weg in den Krieg

Deutschlands Rohstoffknappheit wird immer mehr deutlich, das Land steht kurz vor der Insolvenz, auch wenn es nach Außen hin noch nach einem Wirtschaftsaufschwung aussieht. Doch außenpolitische Erfolge lenken von den innenpolitischen Problemen ab: Deutsche Soldaten kämpfen im Spanischen Bürgerkrieg mit, marschieren in Österreich ein und besetzen im März 1939 die Slowakei. Der 2. Weltkrieg steht vor der Tür.

Von 1939 bis 1941 ist das Glück auf Seiten der deutschen Truppen, ob Polen, Frankreich, Baltikum, Weißrussland oder Ukraine: Die Taktik der Blitzkriege scheint erfolgreich. Doch kurz vor Moskau kommt der deutsche Angriff ins Stocken. Der russische Winter trägt das seine dazu bei. die Niederlage bei Stalingrad markiert die Wende zugunsten der Alliierten.

Während all der Jahre ist die Vernichtung der jüdischen Bevölkerung am laufen: die Nürnberger Gesetzen 1935 machen die öffentliche Diskriminierung der Juden möglich. In der Reichsprogromnacht 1938 entlädt sich die Wut der Nazis gegen die jüdischen Mitbewohner, deren Weg in die Konzentrationslager vorbereitet ist.

Der Untergang

Trotz der pathetischen Verkündigung des „totalen Kriegs“ durch Joseph Goebbels im Februar 1943 sind die psychologischen Folgen der Niederlage von Stalingrad verheerend. Immer mehr Bündnispartner von Deutschland fallen ab. Ende Januar 1945 befreit die vorrückende Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz. Das ganze Ausmaß des Holocausts wird nun für die Alliierten deutlich. Nach der Schlacht um Berlin im April 1945 ist das Ende des NS-Regimes besiegelt. Hitler begeht im Bunker der Neuen Reichskanzlei Selbstmord.

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