"Als wäre er schon immer dabei gewesen"

Max von Pufendorf im Interview

Max von Pufendorf ist der "Neue" im Team von Dezernatsleiter Arne Brauner an der Seite von Kriminalkommissarin Jana Winter und Matthias Hamm. Damit spielt der Berliner Schauspieler zum ersten Mal die Rolle eines Ermittlers. Über seine Erfahrungen bei den Dreharbeiten zur fünften Folge von "Unter anderen Umständen" spricht er im Folgenden.


ZDF: Herr Pufendorf, wie fühlen Sie sich in ihrer neuen Rolle als Komissar in einem eingespielten Team?


Max von Pufendorf: Bisher war ich in Krimis meistens der Mörder oder zumindest einer der Verdächtigen. Bei "Unter anderen Umständen" stand ich zum ersten Mal auf der anderen Seite - das war ungewohnt. Aber ich schätze mal, dass über 50 Prozent aller deutschen Schauspieler schon mal die Frage gestellt haben: "Wo waren Sie um ..." Ich weiß jetzt also, wie sich über 50 Prozent aller deutschen Schauspieler in dem Augenblick fühlen.

Die Rolle Jessen wird nicht aufwendig als neues Teammitglied eingeführt. Er ist einfach da, als wenn er schon immer dabei gewesen wäre. Keine Schnörkel - auf zum Fall.


ZDF: Welche persönliche Note bringt ihre Figur in das Team ein?


von Pufendorf: Jessen ist der Jüngste der Vier, und er ist nicht doof. Das kann auf ältere Kollegen gelegentlich etwas penetrant wirken, was ich persönlich ziemlich witzig finde. Dadurch zieht er allerdings auch meist den Kürzeren, was ich persönlich wiederum nicht so witzig finde.


ZDF: Haben Sie für diese Reihe irgendwelche speziellen Wünsche?


von Pufendorf: Dass Jessen nie wieder den Kürzeren zieht und ewig jung bleibt. Im Ernst: Bei speziellen Wünschen wende ich mich direkt an Regisseurin Judith Kennel, die das Ganze ja schon über die Jahre betreut und so die Qualität der Folgen halten kann. Mein Wunsch für die Reihe ist also, daß Judith das ewig weitermacht.
ZDF: Wie war die Zusammenarbeit mit Natalia Wörner und den anderen Kollegen?


von Pufendorf: Natalia kannte ich schon von einem anderen Dreh. Sie, aber auch Ralph und Martin haben mich sehr herzlich empfangen. Ich wurde auch gewarnt, daß Ralphs Hund sehr süß sei, aber gelegentlich sehr stinken würde, was absolut stimmt: Martin, Ralph und ich haben uns einen Wagen geteilt und mußten alle halbe Stunde lüften. Kein Witz!

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