Butter bei die Fische

Norddeutsche Komödie

Dorfpastor Hans-Uwe macht sich Sorgen um seinen Bruder Fiedje und seine Freunde Heinrich und Knud in seinem kleinen Dorf Toestrup in Schleswig-Holstein. Seit Jahren sind die Männer allein, und weit und breit keine Frauen in Sicht, die passen könnten. Doch jetzt gibt es Hoffnung, denn er hat die drei zu einer Kontaktanzeige überredet: "Suche für drei liebevolle Männer die passenden Ehefrauen. Alter und Aussehen egal. Gerne tierlieb. Zuschriften unter Chiffre ..."

Pastor Hans-Uwe Petersen (Peter Heinrich Brix) und Petra (Ulrike Kriener) Quelle: ZDF

Die fehlende weibliche Hand


Petra Koslowski und Inge leben im Ruhrpott und lesen die Anzeige im lokalen Käseblatt. Inge überredet Freundin Stefanie und Tochter Helena mit Enkelin Klara die Reise in den Norden anzutreten, und sich die Männer mal anzusehen. Petra, die gerade ihren Job als Gabelstaplerfahrerin verloren hat, bietet sich an, die Frauen nach Toestrup zu fahren - sie kann im Moment jeden Euro gebrauchen.


Die Männer sind ziemlich unvorbereitet auf den Besuch, als die Frauen mit ihrem Bus auftauchen. Der Pastor quartiert sie in die Gaststätte von Knud ein, die allerdings schon seit Jahren keine Gäste mehr gesehen hat. Petra und ihr Anhang merken schnell: Hier fehlt die berühmte weibliche Hand - und zwar an allen Ecken und Enden! Kein Wunder, Knud schraubt lieber jede freie Sekunde an seinen Motorrädern. Helena ist völlig überrascht und merkt erst jetzt, was gespielt wird. Ihre Mutter hatte ihr lediglich gesagt, sie würden Urlaub machen. Von Verkuppelung war nicht die Rede, und so ist der erste Streit vorprogrammiert.


Petra zieht in das letzte freie Zimmer im Pastorat. Eigentlich könnte sie auch wieder nach Hause fahren, wäre da nicht die Provision, die sie unbedingt ausgezahlt bekommen möchte. Aber Pastor Hans-Uwe zahlt erst bei erfolgreicher Vermittlung, außerdem hat er ganz eigene Probleme: Das marode Kirchengebäude steht wegen Baufälligkeit kurz vor der Schließung, und der Pastor benötigt jeden Cent für die Renovierung.

Zarte Bande

Die Dorfbewohner gehen auf die Barrikaden: Auch wenn die Kirche sonntags weitgehend leer ist - ein Abriss ist für sie trotzdem unvorstellbar. Hier kommt ihnen Petras Pragmatismus zu Gute: Petra, die in ihrem Leben nie um eine gute Idee verlegen war, fordert von der Gemeinde mehr Engagement. Schließlich sind alle bereit, bei einem Gemeindefest mitzuwirken, um Geld für die Sanierung zusammen zu bekommen. Derweil bahnen sich zwischen Helena und Fiedje und Stefanie und Heinrich zarte Bande an. Und auch der Pastor und die Lebenskünstlerin finden aneinander mehr, als sie sich eingestehen möchten ...

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