Die Neue

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die liberale, weltoffene Gymnasiallehrerin Eva, gespielt von Iris Berben, und Sevda, ein türkisches Mädchen muslimischen Glaubens, die neu in Evas Klasse kommt. Durch Sevdas forciert vorgetragene Religiosität – das Tragen des Kopftuchs – kommt es zu einem immer tieferen Konflikt mir ihrer Lehrerin und den Mitschülern.

Eva ist Lehrerin aus Leidenschaft. Sie lässt sich auf Diskussionen mit ihren Schülern ein und lehrt dabei Offenheit und gegenseitigen Respekt, eine demokratische Streitkultur ist ihr wichtig. Ihre Schüler danken es ihr – sie fühlen sich ernst genommen und verstanden.


Da kommt die Türkin Sevda hinzu. Klug, selbstbewusst, aus gutem Haus und Kopftuchträgerin aus Überzeugung. Sevda fordert ihr Recht auf Religionsfreiheit uneingeschränkt ein. Mal wird wegen ihr die Sitzordnung geändert, weil sie nicht neben einem Jungen sitzen möchte. Dann gibt es Sonderregelungen für sie im Sportunterricht. Die "Extrawürste" gehen vielen Mitschülern zu weit. Andere Mädchen tragen umgekehrt plötzlich auch Kopftuch. Bald ist in der Klasse nichts mehr, wie es war. Rolf, der Direktor des Gymnasiums, sieht den Schulfrieden gefährdet und will Sevda das Kopftuch verbieten. Eva hingegen will den nachhaltigeren Weg gehen und überzeugen. Durch den Tod ihrer Mutter ist sie auf eigene, ungelöste Lebensfragen zurückgeworfen und versteht Sevdas Suche nach ihrem Platz im Leben. Doch dann spitzt sich der Konflikt in der Schule zu.

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