"Es war ein Vergnügen, ihn am Set zu erleben"

Produzentin Heike Wiehle-Timm zum Tod von Dietmar Mues

Der unfassbare und völlig sinnlose Tod des von uns allen geschätzten Kollegen und Schauspielers Dietmar Mues erschüttert mich und das gesamte Team sehr. Gemeinsam mit seiner Frau wurde Dietmar Mues Opfer eines tragischen Verkehrsunfalls, bei dem am 12.März in Hamburg vier Menschen getötet und weitere acht verletzt wurden.

Eindringliche Interpretation

In "Tod am Engelstein" hat Dietmar Mues seine darstellerische Intensität in eine Rolle gegeben, die für ihn nicht nur eine psychische, sondern auch enorm körperliche Herausforderung war. Dietmar hat sich nie geschont, er hat von sich immer das Beste abverlangt - für die Rolle, für den Film. Er war ein großartiger Mensch, nachdenklich und humorvoll - und er war ein Familienmensch.



Es war ein Vergnügen, ihn als Darsteller am Set zu erleben, beispielsweise wenn er sich konzentrierte und innerlich ganz still wurde. Dass ich Dietmar und seine Frau Sibylle auch privat kannte, erhöhte das Vergnügen, mit ihm im Sommer letzten Jahres in den österreichisch-bayerischen Bergen diesen Familien-Krimi zu drehen.


Es wurde einer seiner letzten Fernsehspielfilme. Wir sind dankbar für diese intensive und gute Zeit mit ihm, aber tieftraurig über den Verlust unseres geschätzten Kollegen. Auch für die Würdigung seiner großartigen und eindringlichen Interpretation der Rolle des Guido Gründers wünsche ich der Erstsendung von "Tod am Engelstein" besondere Aufmerksamkeit.

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