Strike und raus

Warum du YouTube nicht täuschen kannst

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ZDFtivi | App+on - Strike und raus

Für sein erstes selbst gedrehtes YouTube-Video hat Emil sich Musik aus dem Netz runtergeladen. Dafür kassiert er sofort einen Strike. Emil versteht zunächst gar nicht, wofür er diese Verwarnung bekommen hat. Jetzt muss er vorsichtig sein.

Beitragslänge:
1 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 03.09.2019, 09:00

Was ist ein YouTube-Strike?

Ein Strike ist eine Verwarnung – wie eine gelbe Karte beim Fußball. YouTube spricht sie aus, wenn jemand gegen die Nutzungsbedingungen verstößt. Es gibt zwei verschiedene Strike-Arten: Wer die Rechte von anderen ignoriert, indem er fremde Musik oder Bilder einfach hochlädt, riskiert einen (Urheberrechts-)Strike. Einen Community-Strike bekommt man, wenn man zum Beispiel Videos mit Gewaltszenen, Nacktbildern oder irreführenden Beschreibungen hochlädt.

Wie werden auf YouTube Strikes vergeben?

Mithilfe spezieller Apps kannst du nach wenigen Takten ein Musikstück erkennen. Solche Programme stellen praktisch sofort fest, ob du Musik oder Bildsequenzen benutzt hast, die dir nicht gehören. Außerdem können andere Nutzer Verstöße gegen die Nutzungsbedingungen melden. YouTube prüft diese und vergibt bei tatsächlichen Verstößen einen Strike.

Welche Folgen hat ein Strike?

Wenn du für ein eingestelltes Video, einen Strike bekommst, weil du unrechtmäßig verwendete Musik benutzt, wird es stumm geschaltet oder ganz gesperrt. Einige Funktionen deines YouTube-Kanals kannst du vorübergehend nicht mehr nutzen. Ein Strike wird normalerweise erst nach 90 Tagen wieder aufgehoben. Auch dann, wenn du das Video sofort löschst. Wenn du innerhalb dieser Zeit allerdings noch zwei weitere Strikes für andere Videos erhältst, wird dein ganzer Kanal gelöscht.

Wie kannst du vermeiden, einen Strike zu bekommen?

Am besten du veröffentlichst nur Videos, die du komplett selbst produziert hast. Es gibt Musik, die du kostenlos verwenden kannst. Du findest sie z.B. bei YouTube im Creator-Studio unter Video-Tools. Oder du fragst die Rechteinhaber direkt, ob du ihre Musik verwenden darfst. Meistens sind das die Musikverlage.

Wichtige Info: Wenn du einen eigenen YouTube-Kanal erstellen willst, musst du mindestens 13 Jahre alt sein. Wenn dein Video gemeldet und festgestellt wird, dass du ein falsches Alter angegeben hast, wird dein Kanal sofort gesperrt.

Was kannst du tun, wenn du einen Strike bekommst?

Am einfachsten ist es, du wartest 90 Tage, bis der Strike (die Verwarnung) wieder gelöscht wird. Wenn du sicher bist, dass du zu Unrecht verwarnt wurdest, kannst du Kontakt mit der Person aufnehmen, die den Anspruch erhoben hat. Vorher solltest du aber in jedem Fall deine Eltern oder einen Erwachsenen um Rat bitten.

Strike (gesprochen „streik“) = englisches Wort für Schlag

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