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Wie im Film: Polizeieinsatz in Berlin

Drogenhandel, Raubüberfälle oder sogar Mord - manchmal stecken hinter solchen Verbrechen ganze Clans, also kriminelle Banden. Einige Mitglieder solcher Clans wurden am Donnerstag eher unsanft von der Polizei geweckt.

Wenn alle im Haus noch schlafen, stürmen hunderte Polizistinnen und Polizisten durch die Tür und durchsuchen die Wohnung - sowas kennt ihr wahrscheinlich nur aus Filmen. Einigen Clanmitgliedern aus Berlin ist das ganz früh am Donnerstagmorgen aber wirklich passiert.

Ein Mann wird bei einer Razzia, mit einer Decke über dem Kopf, von der Polizei abgeführt.
Etwa 500 Polizistinnen und Polizisten waren im Einsatz.
Quelle: dpa

Zwei Mitglieder wurden festgenommen

Schon monatelang wurde gegen einige Clanmitglieder ermittelt. Sie werden verdächtigt, für verschiedene Verbrechen verantwortlich zu sein - darunter zum Beispiel verbotene Geschäfte mit Drogen und Waffen. Die Polizei hat sogar heimlich Nachrichten mitgelesen, die sich die Clanmitglieder geschickt haben, um mehr herauszufinden.

Am Donnertagmorgen dann die große Polizeiaktion: Spezialeinsatzkommandos der Polizei haben insgesamt 22 Gebäude gestürmt. Zwei Clanmitglieder konnten bei dem Einsatz festgenommen werden.

Polizisten bei einer früheren Razzia in Berlin. Archivbild
Um nicht erkannt zu werden, tragen die Einsatzkräfte solche Masken.
Quelle: Annette Riedl/dpa/Archivbild

"Razzien" sind wichtig und gefährlich

Man nennt solche riesigen Durchsuchungsaktionen auch "Razzien". Für die Polizei sind diese Einsätze wichtig, damit die Verbrecherinnen und Verbrecher nicht einfach davon kommen.

Ganz ungefährlich ist das aber nicht. Denn Clanmitglieder machen auch manchmal der Polizei Angst und bedrohen sie. Um nicht erkannt zu werden, tragen die Polizistinnen und Polizisten bei solchen Einsätzen deshalb Masken.

Diesen Text hat Luisa geschrieben.

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