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Depression - was ist das?

Depression ist eine Krankheit. Menschen, die unter einer Depression leiden, sind häufig traurig und niedergeschlagen.

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Bestimmt kennt ihr das Gefühl: Ihr habt euch mit einem Freund gestritten oder die letzte Deutsch-Arbeit vermasselt. An so einem Tag fühlt man sich richtig schlecht und ist traurig. Meistens ist dieses Gefühl nach einer kurzen Zeit wieder vorbei. Doch manche Menschen, auch viele Kinder und Jugendliche, fühlen sich über eine lange Zeit nicht gut. Sie leiden an einer Krankheit, die Depression heißt. Am Donnerstag ist Tag der seelischen Gesundheit. Er soll auch auf die Krankheit Depression aufmerksam machen.

Was können die Anzeichen sein?

Depression bedeutet so viel wie Niedergeschlagenheit. Und genauso fühlen sich depressive Menschen: niedergeschlagen, traurig und erschöpft - und das häufig über eine lange Zeit. Viele verkriechen sich zu Hause und haben kaum noch Lust, etwas zu unternehmen. Dinge, die sie früher gerne gemacht haben, machen ihnen oft keinen Spaß mehr.
Eine Depression hat meistens auch Auswirkungen auf den Körper: Depressive Menschen haben oft keinen Appetit und schlafen schlecht. Außerdem haben sie häufig Kopf-, Rücken-oder Magenschmerzen. Im schlimmsten Fall wollen sie sogar nicht mehr leben.

Gründe für die Krankheit

Es gibt verschiedene Gründe für eine Depression. Zum Beispiel können Probleme in der Familie dafür verantwortlich sein. Manchmal werden Menschen auch depressiv, weil sie sich über eine lange Zeit überfordert fühlen - etwa in der Schule. Bei manchen kennt man den genauen Grund auch gar nicht. Doch egal, wo die Depression herkommt: Sie ist kein Zeichen dafür, dass jemand schwach ist. Sie ist eine Krankheit. Deshalb sollte man damit zum Arzt gehen und sich dort Hilfe holen.

Wo kann man Hilfe bekommen?

In vielen Städten gibt es auch Beratungsstellen für Kinder und Jugendliche - zum Beispiel vom Kinderschutzbund. Auch Schulpsychologen können bei ersten Anzeichen einer Depression weiterhelfen. Wenn eine Person mit Depression schnell Hilfe braucht, sollte man sich an die Ambulanzen der Kinder- und Jugendpsychatrien wenden.
Die Nummer gegen Kummer kann jeder anrufen. Dort kann man mit jemandem reden ohne seinen Namen nennen zu müssen. Wichtig ist auf jeden Fall, dass man versucht, mit jemandem zu sprechen. Denn je früher eine Depression erkannt und behandelt wird, desto leichter ist es, sie zu heilen.

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