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Die Raumstation ISS

Die Astronauten an Bord der ISS erforschen den Weltraum.

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ISS ist die Abkürzung für den englischen Begriff "International Space Station". Auf Deutsch heißt das "Internationale Raumstation". Am 20. November 1998 wurde mit dem Bau der ISS begonnen. Damals startete eine Rakete mit dem ersten Bauteil in Richtung Weltall.

Die internationale Raumstation ISS schwebt über der Erde.
Die internationale Raumstation ISS schwebt über der Erde. Quelle: dpa

Viele Puzzle-Teile

Eine Rakete schickt Bauteile ins All.
Eine Rakete schickt Bauteile für die ISS ins All. Quelle: ap

Zusammengebaut wird die ISS nicht auf der Erde, sondern in rund 350 Kilometern Höhe. Mehr als 80 Einzelteile werden insgesamt Stück für Stück mit Raumfähren und Raketen in den Weltraum gebracht. Dort werden die einzelnen Teile dann von Astronauten zusammengesetzt. Inzwischen ist die ISS komplett fertiggestellt und wiegt rund 450 Tonnen - so viel wie 450 Autos. Wegen der Schwerelosigkeit fällt sie aber nicht auf die Erde. 
Seit 1998 ist die ISS nicht nur gewachsen (so groß wie ein Fußballfeld), sie hat auch einiges erlebt. Zum Beispiel ging die Toilette kaputt und die Astronauten mussten bis zur Reparatur auf ein Übergangsklo gehen. Zum zehnten Geburtstag 2008 gab es eine zweite Toilette. Weitere Geschenke waren zwei zusätzliche Schlafzimmer, neue Kochöfen und Fitnessgeräte.

Forschung im Weltraum

Die ISS ist also gut ausgestattet. Das muss sie auch, denn die wichtigste Aufgabe der Astronauten an Bord der ISS ist das Forschen. Zum einen sollen sie mehr über die Schwerelosigkeit herausfinden und wie sie sich auf den Menschen auswirkt. Die Forscher hoffen zum anderen, dass sie durch die ISS mehr darüber erfahren, wie das Universum entstanden ist und wie es sich entwickeln wird.

Mit bloßem Auge sichtbar

Zwei Astronauten haben ihren Außeneinsatz an der Internationalen Raumstation ISS aus Sicherheitsgründen vorzeitig abgebrochen. Im Helm eines US-Astronauten habe sich ein Wassertropfen gebildet.
Astronauten bauen und forschen Quelle: dpa

Die ISS ist so groß, dass ihr sie von der Erde aus bei gutem Wetter mit bloßem Auge sehen könnt: immer kurz vor Sonnenauf- oder Sonnenuntergang. Ihr müsst euch aber beeilen, denn die ISS taucht immer nur für wenige Minuten am Himmel auf. Mit etwa 28.000 Kilometern pro Stunde rast die ISS durchs All. Insgesamt braucht sie nur 90 Minuten, um einmal die Erde zu umkreisen. So schnell ist sie.

Deutschland hilft mit

Übrigens: Am Bau der Raumstation sind insgesamt 15 Länder beteiligt: die USA, Russland, Japan, Kanada, Brasilien und elf europäische Länder (Großbritannien, Belgien, Dänemark, Frankreich, Italien, Niederlande, Norwegen, Schweden, die Schweiz, Spanien und Deutschland). Als erster Deutscher war 2006 der Astronaut Thomas Reiter auf der ISS.

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