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Ich hab was gefunden!

Habt ihr schon mal Geld gefunden? Oder Schmuck? Da fühlt man sich wie ein echter Glückspilz, oder? Schreibt uns unten in die Kommentare, was ihr schon mal gefunden habt – und: was ihr dann damit gemacht habt. Denn klar, im ersten Moment freuen wir uns über unseren Fund, aber dürfen wir ihn auch einfach behalten? Schließlich muss das wertvolle Stück ja irgendjemandem gehören…

100-Euro-Schein auf dem Boden
Geld gefunden! Und jetzt?

... und vielleicht ist er oder sie schon ganz traurig darüber, es verloren zu haben. Das ist auch ein entscheidender Punkt: Wenn jemand etwas nicht mit Absicht weggeworfen, sondern verloren hat, dann bleibt er oder sie immer noch der Eigentümer oder die Eigentümerin. Das Geld, der Schmuck oder die Handtasche gehört ihr oder ihm also immer noch – auch wenn es verloren ging. Wenn wir einfach etwas behalten, was eigentlich jemand anderem gehört, machen wir uns sogar strafbar.

Eine Ausnahme

10-Euro-Schein auf dem Boden
Bei einem Fund mit einem Wert bis zu 10 Euro hat man Glück!
Quelle: caro

Bis zu einem Wert von 10 Euro dürft ihr euren Fund behalten! Wenn ihr also mal einen Fünf-Euro-Schein auf der Straße findet und nicht wisst, wem er gehören könnte - dann seid ihr echte Glückspilze und dürft das Geld behalten.

Und jetzt?

Schild: Fundbüro
Wer etwas Wertvolles findet, geht damit am besten in ein Fundbüro.
Quelle: joker

Doch was genau müssen wir dann mit einem wertvollen Fund machen, wenn wir ihn schon nicht behalten dürfen? Wenn ihr irgendwie herausfinden könnt, wem das Geld, die Brieftasche oder der Schmuck gehört, dann solltet ihr ihm oder ihr auf jeden Fall Bescheid sagen und ihn oder sie versuchen zu erreichen. Vielleicht steht ja im Geldbeutel die Adresse – dann könntet ihr es sogar direkt abgeben.

Wenn ihr aber einfach nur Geld, einen Ring oder Ähnliches ohne Infos zum Eigentümer findet, dann meldet ihr euch am besten beim Fundbüro oder der Polizei. Ihr könnt dann entscheiden, ob ihr den Fund selbst sechs Monate aufbewahrt oder ihn lieber beim Fundbüro abgebt. Wenn sich der Eigentümer innerhalb dieser sechs Monate nicht meldet, dann: Tadaaaaa, dürft ihr euren Fund behalten!

Aber was ist, wenn sich der Eigentümer meldet?

Dann lief ja eigentlich alles wie geschmiert und der Eigentümer freut sich sicher riesig darüber, seinen Geldbeutel, Schmuck oder Ähnliches wieder zurück zu haben. Aber: Es kann sein, dass ihr mit mehr als einem guten Gewissen aus der Sache raus geht. Das Stichwort lautet: Finderlohn! ;-)

Wie steht’s um den Finderlohn?

Der Finderlohn ist nicht nur eine nette Geste der Dankbarkeit, sondern tatsächlich gesetzlich vorgeschrieben. Außerdem entscheidet nicht der Eigentümer oder die Eigentümerin selbst, wie viel ihr fürs Zurückbringen bekommt, sondern auch das ist vorgeschrieben. Bei einem Wert bis 500 Euro beträgt der Finderlohn fünf Prozent. Wie viel das ist? Hier ein paar Beispiele:

  • Ihr findet 30 Euro? Ihr kriegt 1,50 Euro Finderlohn.
  • Ihr habt 100 Euro gefunden? Dann gibt’s 5 Euro Finderlohn.
  • Ihr findet Schmuck im Wert von 400 Euro? Auch hier gibt’s fünf Prozent Finderlohn – also 20 Euro!

Wenn ihr etwas findet, das sogar mehr wert ist als 500 Euro, dann sinkt der Finderlohn auf drei Prozent. Auch hier ein paar Beispiele für euch:

  • Handtasche gefunden mit einem Wert von 1.500 Euro? 45 Euro Finderlohn für euch!
  • Einfach mal so sieben 100-Euro-Scheine gefunden? Für 700 Euro gibt’s 21 Euro für ehrliche Finder.
  • Und bei 23.600 Euro? Da gibt’s 708 Euro!

Aber wer findet denn schon 23.600 Euro???

Chiara und Hasan aus Schneverdingen in Niedersachen! Ja, tatsächlich. Die beiden haben sooooooo viel Geld gefunden. Was sie damit gemacht haben, erfahrt ihr hier im Video:

ZDFtivi | logo! -
Echt ehrliche Finder!
 

Hasan und Chiara haben super viel Geld gefunden!

Videolänge
1 min

Jetzt seid ihr gefragt:

Was habt ihr schon gefunden? War mal etwas richtig Wertvolles dabei? Habt ihr es abgegeben? Erzählt uns von eurem Fund in den Kommentaren! Wir sind gespannt!

Dieser Text wurde von Teresa geschrieben.

Kommentare

47 Kommentare

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