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Seid ihr auch im Kaufrausch?

Am vierten Freitag im November gibt es in vielen Geschäften Rabatte. Dieser Tag wird auch "Black Friday" genannt. Es gibt allerdings auch viel Kritik an diesem Tag.

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Vielleicht habt ihr schon einmal vom "Black Friday", also dem "Schwarzen Freitag", gehört: Jedes Jahr am vierten Freitag im Monat machen viele Geschäfte kräftig Werbung mit Rabatten, also Preisnachlassen. Egal ob Elektroartikel, Klamotten oder Lebensmittel - alles scheint viel günstiger zu sein als normalerweise.

Viele Menschen schieben sich durch ein Geschäft
Black Friday in einem Geschäft in New York
Quelle: reuters

Warum wird der Tag "schwarz" genannt?

Tradition aus Amerika

Die Tradition des "Black Friday" stammt aus den USA und hängt mit Thanksgiving zusammen. Am Tag vor dem Black Friday ist in den USA der Feiertag Thanksgiving, an dem schulfrei ist und viele Erwachsene sich frei nehmen. Dieser Tag wird in den USA häufig sehr groß gefeiert. Viele nehmen sich dann auch noch den Freitag danach frei. Deshalb haben sie an diesem Tag Zeit, um einkaufen zu gehen. Viele Menschen besorgen dann schon mal erste Weihnachtsgeschenke. Die Geschäfte wissen, dass die Menschen frei haben und locken sie mit Rabatten. Deshalb ist am "Black Friday" in einigen Städten ziemlich was los. In den vergangenen Jahren ist diese Tradition aus den USA auch nach Deutschland gekommen. Allerdings ist am "Black Friday" in den Städten in Deutschland meist etwas weniger los als in den USA.

Warum gibt es Kritik am "Black Friday"

Einige Expertinnen und Experten sagen, dass am "Black Friday" vieles gar nicht so günstig ist. Einige Geschäfte schummeln nämlich bei den Rabatten: Sie tun so, als wären die Produkte den Rest des Jahres viel teurer. Das stimmt aber häufig gar nicht. Die Käuferinnen und Käufer denken dann aber, dass sie einen super Preisnachlass bekommen.

Außerdem würden viele Menschen wegen der Rabatte Dinge kaufen, die sie eigentlich gar nicht brauchen - nur weil sie günstiger sind. Manche kaufen dann zum Beispiel auch Klamotten, die ihnen gar nicht richtig gefallen. Weil sie aber günstiger sind als sonst, werden sie trotzdem gekauft. Dann liegen sie vielleicht lange im Schrank herum.

Durch Rabatte werden wir dazu gebracht, immer mehr Klamotten zu immer günstigeren Preisen haben zu wollen. Das kann ein Problem sein. Denn: An der Herstellung der Klamotten sind viele Firmen und Arbeiter beteiligt. Wenn unsere Klamotten zu günstig sind, können diese Arbeiterinnen und Arbeiter nicht immer fair bezahlt werden. Im verlinkten Artikel erfahrt ihr mehr dazu.

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