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Katastrophenschutz soll besser werden

Fast zwei Wochen ist das Hochwasser in Westdeutschland her, bei dem viele Menschen ums Leben gekommen sind. Viele fragen sich: Warum wurden die Menschen vor Ort nicht besser geschützt?

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Durch die Hochwasserkatastrophe vor etwa zwei Wochen sind in Westdeutschland mindestens 179 Menschen gestorben, es gibt immer noch Vermisste. Viele weitere Menschen haben sich verletzt und ihr Zuhause wurde verwüstet oder sogar zerstört.

Viele offene Fragen

Nun stellen sich viele die Fragen: Hätte diese Katastrophe verhindert, oder zumindest das Ausmaß verringert werden können? Wurden die Menschen ausreichend gewarnt? Warum haben sich nicht mehr Menschen in Sicherheit gebracht?

Vor allem für das Katastrophenschutzsystem in Deutschland gibt es Kritik. Hier haben wir sie zusammengefasst:

Sondersitzung sucht Antworten

Wie kann in Zukunft verhindert werden, dass so etwas noch mal passiert? Darüber sprachen Politiker und Politikerinnen am Montag bei einer Sondersitzung.

Andere Aufgabenverteilung?

Denn für das Warnen und den Schutz der Menschen sind in Deutschland die Bundesländer und Kommunen zuständig. Viele wünschen sich jetzt, dass der Bund, also Deutschland übergreifend die Verantwortung übernimmt und den Katastrophenschutz besser organisiert - gemeinsam und einheitlich für das ganze Land.

Diese Aufgabenteilung wird die Politikerinnen und Politiker wohl noch eine Weile beschäftigen - nicht alle finden den Vorschlag gut.

Mix aus Warnsystemen?

Einig waren sie sich vor allem in dieser Sache: Es soll mehr auf den Mix aus verschiedenen Warnsystemen gesetzt werden. Die Menschen können ja zum Beispiel vom Fernsehen oder Radio gewarnt werden oder durch spezielle Apps. Dazu braucht man aber Strom oder Internet. Während einer Katastrophe ist das nicht immer gewährleistet. Deshalb fordern viele:

1. Mehr Sirenen. Sie heulen laut auf und reißen die Menschen in der Umgebung im Notfall auch nachts aus dem Schlaf, damit sie gewarnt sind. Das Problem: In den vergangenen Jahren wurden immer mehr von ihnen abgebaut.

2. Katastrophen-Warnungen per SMS. Das sogenannte "Cell Broadcasting" soll wohl noch dieses Jahr eingeführt werden. Dabei wird eine Nachricht an Handy-Nutzer verschickt - und zwar automatisch an alle, die sich gerade in einer gefährlichen Region aufhalten.

Außerdem fordern viele, dass bei der Planung von Wohngebieten auch die Sicherheit der Region stärker beachtet wird. Zum Beispiel indem man nicht mehr so nah an Flüssen und Seen baut und mehr Grünflächen eingeplant werden.

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Diesen Text haben Johanna, Lotte und Fränzi für euch geschrieben.

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