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So funktioniert Katastrophen-Warnung

Wenn Sturm, Hochwasser oder eine andere Katastrophe droht, sollen die Menschen schnell gewarnt werden. Wie es im Ernstfall laufen soll, lest ihr hier.

Die Hochwasserkatastrophe im Ahrtal im Sommer 2021 hat gezeigt: So richtig gut klappt es immer noch nicht, Menschen früh genug und schnell zu warnen. Nach der Flut gab es nämlich viel Kritik am Katastrophenschutzsystem in Deutschland. Die haben wir hier zusammengefasst:

Seitdem wird viel darüber diskutiert, wie man die Menschen noch besser warnen könnte. Der Plan sieht so aus:

1. Warnung über die Medien

Wenn irgendwo in Deutschland eine Gefahr droht – ein Unwetter, Feuer oder ein Anschlag - sollen die Menschen, die davon betroffen sind, so schnell wie möglich gewarnt werden. In jedem Bundesland läuft das ein bisschen anders ab. In der Regel passiert das über die Medien, wie Radios, das Fernsehen und Internetseiten oder über Warn-Apps, die einige Menschen auf ihrem Handy installiert haben. Wie das genau abläuft, ist hier erklärt:

logo! - So soll bei Gefahren gewarnt werden 

Wir erklären euch, wie Alarm geschlagen werden soll.

Videolänge

2. Sirenen und Lautsprecher

Doch wenn der Strom ausfällt oder die Internetverbindung zusammengebrochen ist, braucht es andere Wege. Im Ernstfall soll dann auch die Feuerwehr durch die Straßen fahren und per Lautsprecher warnen. Und in manchen Orten heulen auch die Sirenen

Eine Alarmsirene steht auf einem Hausdach. Symbolbild
Eine Alarmsirene steht auf einem Hausdach. Symbolbild
Quelle: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

3. Die Warn-SMS

Die Warn-SMS soll neu hinzukommen und noch schneller und zuverlässiger die Menschen warnen, auch wenn Strom und Internetverbindung nicht funktioniert und die Sirenen vielleicht nicht gehört werden oder ebenfalls beschädigt sind. Für diese neue Warn-SMS braucht man keine App und muss auch keine Telefonnummer irgendwo vorher angegeben haben - Cell Broadcast heißt diese Technik.

Damit können die Behörden von Städten allen Handynutzern, die sich gerade in einem bestimmten Gebiet aufhalten, eine Warnung zu schicken. Und zwar auch dann, wenn diese keine Smartphones benutzen oder eine ausländische Telefonnummer haben. In vielen europäischen Staaten wird dieses System bereits genutzt, um zum Beispiel vor Waldbränden zu warnen.

Die Warn-SMS sollen so viele Mobiltelefone wie möglich erreichen.
Die Warn-SMS sollen so viele Mobiltelefone wie möglich erreichen.
Quelle: Susan Walsh/AP/dpa

Und wann geht´s los?

Ab wann genau es die Warnnachrichten in Deutschland geben wird, ist aber noch unklar. Denn zuerst muss technisch alles geregelt werden. Nach Einschätzung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) kann die Technik ab Ende 2022 genutzt werden.

Das soll noch verbessert werden

Der Katastrophenschutz soll aber noch weiter verbessert werden. Politikerinnen und Politiker fordern deshalb noch folgendes:

Diesen Text haben Meike und Johanna für euch geschrieben.

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